Jürgen O. Olbrich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jürgen O. Olbrich (* 1955 in Bielefeld) ist ein bildender Künstler, Herausgeber und Kurator.

Leben[Bearbeiten]

Schon 1973 arbeitete der Medienkünstler an Copy-Art Serien und Copy-Art Büchern, die er ab 1975 um Copy-Art Performances und Editionen erweiterte. 1976 erschien Jürgen O. Olbrichs Zeitschrift Collective Copy. Als Olbrich 1981 unterwegs nach Polen einen zweistündigen Abstecher nach Dresden wagte, begegnete ihm Birger Jesch während eines illegalen Künstlertreffens in einer Privatwohnung. 1987 nahm er an der documenta 8 in Kassel teil und wurde überregional bekannt. 1989 begann er mit seinem Werkzyklus Paper-Police. Er sammelt für diese künstlerischen Arbeiten Altpapier aus Kasseler Papiercontainern. Von 1995 bis 1996 wurde Olbrich zum Gastprofessor an die Universität Kassel berufen. Seit 2001 ist er Mitglied im Vorstand des Kasseler Kunstvereins.

Er arbeitet künstlerisch an Projekten, Performances, Installationen und Archiven, die durch die Vervielfältigung seiner Arbeiten beständig in Erinnerung bleiben und so dem Vergessen entgegenwirken. Der Networker, Spurensicherer und Konzeptartistist in seinem Tun bezieht Kollaborationspartner global ein. Der Künstler arbeitet mit Fundmaterialien, Methoden des Zufalls und Wort-Bild-Kombinationen, um ablaufende Zeit zu dokumentieren. Zudem ist er als Kurator tätig.

Jürgen O. Olbrich lebt und arbeitet in Kassel.

Ausstellungen[Bearbeiten]

  • Kunstverein Kassel 2002
  • Stadtmuseum Jena 2002
  • Warschau Städtische Galerie 2003
  • Weimar
  • documenta 8 1987

Werke in Sammlungen[Bearbeiten]

  • Neue Galerie Kassel

Weblinks[Bearbeiten]