JSK

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JSK
Rechtsform GbR
Gründung 1980
Sitz Frankfurt am Main, Deutschland
Leitung Helmut W. Joos
Mitarbeiter ca. 3
Produkte ArchitekturVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.jsk.de

JSK war ein deutsches Architekturbüro mit zeitweise 150 Mitarbeitern[1] und Niederlassungen in Frankfurt am Main, Berlin, Düsseldorf, Braunschweig, München und Basel, das im November 2013 in Teilen Insolvenz anmelden musste.[2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten]

Speditionstraße Düsseldorf mit Hafenspitze (links im Bild)
Hochhaus Skyper in Frankfurt

Im Jahr 1963 gründete Helmut W. Joos ein Architekturbüro in Frankfurt/Main. In Partnerschaft mit Reinhard W. Schulze plante er in den Folgejahren u. a. das Sheraton-Hotel am Frankfurter Flughafen.[3] 1980 gründen die Architekten Helmut W. Joos, Reinhard W. Schulze und Karsten Krüger-Heyden in Frankfurt das Büro JSK.[4]

Zu den bereits bestehenden Büros in Frankfurt und Braunschweig wurde 1988 ein Büro in Düsseldorf gegründet. In der Folge entstanden weitere Standorte in Berlin, Zürich und Warschau. Im Jahr 2004 übernahm JSK das Münchener Büro SIAT GmbH und gründete dort einen weiteren Bürostandort.

2010 haben die Partner der Niederlassung Düsseldorf sich von JSK gelöst und das Büro SOP Architekten gegründet.

Gemeinsam mit GMP war JSK als Planungsgemeinschaft Berlin-Brandenburg International (pg bbi) mit der Realisierung des Flughafens Berlin Brandenburg beauftragt. Wegen Kosten- und Terminüberschreitungen vor allem bei der Sicherheitstechnik kündigte die Flughafengesellschaft der pg bbi am 23. Mai 2012 fristlos und reichte im Juni eine Klage vor dem Landgericht Potsdam ein.[5] In einer internen Untersuchung des Bundesverkehrsministeriums wird die Entlassung im Nachhinein als Fehler bezeichnet.[6]

Profil[Bearbeiten]

Das Aufgabengebiet erstreckte sich von Bürogebäuden, Hotels über Hochhäuser bis hin zu Stadien und Verkehrsbauten. Ein Schwerpunkt des Büros ist die Planung von Flughäfen.[4]

Projekte (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: JSK Architekten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Büroeintrag bei Detail
  2. BER-Planungsbüro JSK ist insolvent. Meldung in: Legal Tribune Online, 10. Dezember 2013, abgerufen 11. März 2014
  3. JSK Architekten - Airports, Ernst Wasmuth Verlag Tübingen, 2001, ISBN 3-8030-0618-X
  4. a b JSK Architekten – Gestaltete Funktion, Ernst Wasmuth Verlag Tübingen, 2005, ISBN 3-8030-0637-6
  5.  Sven Röbel, Andreas Wassermann: :Nicht mehr beherrschbar. In: Der Spiegel. Nr. 31/2012, 30. Juli 2012, ISSN 0038-7452, S. 38–40 (online, abgerufen am 2. Januar 2013).
  6. Ranmsauers eigenes Haus rügt den Minister, Rundfunk Berlin-Brandenburg online, 20. Januar 2013
  7. Qipco Tower
  8. Qipco Tower auf der website der Architekten