Jack Ahearn

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Jack Ahearn (* 8. Oktober 1924) ist ein australischer Motorradrennfahrer.

Karriere[Bearbeiten]

Ahearn kam 1953 im Alter von 29 Jahren erstmals nach Europa und blieb, wie alle anderen australischen Motorradrennfahrer, während der ganzen Renn-Saison. Als Doppelstarter (350- und 500cm³) kam er in dieser Zeit auf ca. 30 Starts. Er fuhr seinen ersten Grand Prix zu einem Zeitpunkt, an dem andere Fahrer ihre Karriere bereits beenden. 1954 siegte er auf Norton-Manx nach einem spannenden Rad-an-Rad-Kampf mit Maurice Quincey, ebenfalls Australier, im letzten Feldbergrennen. Ab 1955 waren Ortsdurchfahrten nicht mehr erlaubt. Das bedeutete für diese Rennstrecke das Ende.

Bei seinem Grand Prix-Sieg 1964 in Imatra/Finnland war er fast 40 Jahre alt. Es war sein erfolgreichstes Jahr. Der Sieg in Finnland, ein zweiter Rang beim Großen Preis von Deutschland und zwei dritte Plätze in Monza/Italien und beim Ulster Grand Prix/Irland reichten ihm zum Gewinn der Vizeweltmeisterschaft hinter dem Briten Mike Hailwood. Damit war Jack Ahearn für lange Zeit der erfolgreichste Australier in der 500cm³-Motorradklasse. Erst 1987 wurde er von Wayne Gardner überboten, der damals Weltmeister wurde.

Erfolge[Bearbeiten]

  • 1964 Grand Prix-Sieg in Imatra/Finnland
  • 1964 Vizeweltmeister

Literatur[Bearbeiten]

  • Don Cox’ Circus Life: Australian Motorcycle Racers In Europe In The 1950s

Weblinks[Bearbeiten]