Jack Endino

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Jack Endino 2014

Jack Endino (* 1964) ist ein amerikanischer Musikproduzent und Musiker. Er machte sich einen Namen mit dem Gitarrensound, den er Ende der 1980er-Jahre Bands aus Seattle wie Nirvana und Soundgarden verpasste. In dem 1996 erschienenen Film Hype! wurde er humorvoll, aber nicht ohne Grund als „Godfather of Grunge“ vorgestellt.

Leben[Bearbeiten]

Anfang 1985 gründete Jack Endino zusammen mit Daniel House Skin Yard, deren erstes selbstbetiteltes Album seine erste Arbeit als Produzent darstellte. 1985 stellte Jack Endino mit Chris Hanzsek Reciprocal Recording auf die Beine und produzierte als erstes Soundgardens Screaming Live EP und Green Rivers Dry As A Bone EP, welche zu den ersten Veröffentlichungen des Seattler Kult-Labels Sub Pop gehörten. Er war außerdem einer der Produzenten der Kompilation Sub Pop 200 des Labels.

Nachdem er unter anderem Mudhoneys Klassiker Superfuzz Bigmuff fertiggestellt hatte, tauchte eines Tages der damals noch unbekannte Kurt Cobain im Studio auf, um 10 Songs für ein Demo mit seiner damals noch namenlosen Band aufzunehmen (welche später teilweise auf Nirvanas Incesticide landen sollten). Jack Endino machte sich eine Kopie der Aufnahmen, die er dem Sub-Pop-Mitbegründer Jonathan Poneman zuschickte. So kam es, dass er 1988 Nirvanas Debüt-Album Bleach produzierte.

1991 verließ Jack Endino Reciprocal Recording, um sich als Produzent selbstständig zu machen. Neben den vielen Seattle-Bands wie Screaming Trees, L7 und Seven Year Bitch arbeitete er mit vielen Bands in Europa, Kanada, Australien und Südamerika zusammen. So gewannen die beiden von ihm produzierten Alben der brasilianischen Band Titãs Gold-Status in Brasilien. Als Solokünstler hat Jack Endino drei Alben herausgebracht, auf denen er teilweise fast alle Instrumente spielt.

Eine Auswahl produzierter Bands[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Diskografie Solokünstler[Bearbeiten]

  • 1990: Jack Endino – Angle of Attack
  • 1992: Endino's Earthworm – Endino's Earthworm
  • 2005: Jack Endino – Permanent Fatal Error

Weblinks[Bearbeiten]