Jack Kent Cooke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jack Kent Cooke (* 25. Oktober 1912 in Hamilton, Ontario; † 6. April 1997 in Washington, D.C.) war ein kanadischer Medien-Unternehmer und Besitzer diverser US-Profiteams aus unterschiedlichen Sportarten.

Cooke bekam 1937 seinen ersten Job bei einem lokalen Radiosender in Stratford (Ontario), und fand so einen Einstieg in die Branche, in der er zu Reichtum kam. Bereits 1951 kauft er ein Profiteam, die Baseballmannschaft der Toronto Maple Leafs. Neun Jahre später zog er nach Kalifornien, wo er 1965 die Basketballmannschaft Los Angeles Lakers für 5,2 Millionen US-Dollar von Bob Short kaufte. Im Jahr darauf kaufte er die Los Angeles Kings aus der NHL. Als Arena für beide Teams lässt Cooke 1967 das Great Western Forum in Inglewood bauen. 1967 gründete er den Fußballverein Los Angeles Wolves der noch im selben Jahr US-Meister wurde und 1968 Mitbegründer der North American Soccer League war.

Als Boxpromoter organisierte Cooke 1971 den Kampf zwischen Muhammad Ali und Joe Frazier. 1974 wurde er Anteilseigner der Washington Redskins, zog 1978 schließlich ganz nach Washington und verkaufte ein Jahr später die Lakers, die Kings und das Forum für 67,5 Millionen US-Dollar an Jerry Buss. 1985 kaufte er die Los Angeles Daily News. Im September 1995 starb sein ältester Sohn Ralph Kent Cooke im Alter von 58 Jahren.

Cooke starb im Alter von 84 Jahre an Herzversagen.