Jack Kirk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jack Kirk, eigentlich John Asbury Kirkhuff, (* 19. Februar 1895 in Nickerson, Kansas; † 13. September 1948 in Ketchikan, Alaska) war ein US-amerikanischer Schauspieler, der in zahlreichen Filmen als Nebendarsteller eingesetzt war.

Leben[Bearbeiten]

Kirk begann seine Filmkarriere mit dem Beginn der Tonfilmzeit; ihm kam seine Gesangsstimme zugute, mit der er auch manche Helden von B-Western bei Gesangseinlagen synchronisierte. Mit etlichen, variierenden Gesangsgruppen wie den Range Riders oder den Arizona Wranglers[1] hatte er zahlreiche Auftritte. Er arbeitete für diverse Filmproduktionsgesellschaften und wurde zunächst als Cowboy, Rancher oder Bandit, später als Sheriff, Rechtsanwalt oder Kutschenfahrer besetzt. Für die Republic Pictures allein drehte er etwa 180 Produktionen; besonders häufig war er in Western der Three Mesquiteers (33-mal), mit Roy Rogers (31-mal), Gene Autry (26-mal) und Bill Elliott (23-mal) zu sehen. Sein Spitzname war „Pappy“ Kirk.

Gegen Ende der 1940er Jahre, mit dem Niedergang des B-Filmes, verließ Kirk das Filmgeschäft und zog nach Alaska. Dort arbeitete er als Fischer und starb während seiner Arbeit. Er hinterließ seine Frau und acht Kinder.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1930: Die Schlacht am Blauen Berge
  • 1930: Tom Keene, der König der Steppe
  • 1931: Banküberfall in Kentucky
  • 1932: Die Mörderspur
  • 1932: Vier Fäuste wie ein Donnerschlag
  • 1934: Rin-Tin-Tins Rache
  • 1934: Das Rätsel der Winston-Farm
  • 1934: Rodeo (als Singstimme von John Wayne)
  • 1935: Flammende Grenze
  • 1935: Rex, der König von Arizona
  • 1936: Unter zwei Flaggen
  • 1936: Zorro – Der blutrote Adler
  • 1937: Zorros schwarze Peitsche
  • 1937: Der Überfall auf den Goldexpress
  • 1938: Gold in den Wolken
  • 1939: Reiter in der Nacht
  • 1940: Schwarzes Kommando
  • 1942: Fuzzy greift ein
  • 1943: Die Hölle von Oklahoma
  • 1944: Das Haus der Lady Alquist
  • 1946: Fuzzy, der Held des Westens

Weblinks und Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Cowboy Music: Arizona Wranglers