Jackhammer

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Pancor Jackhammer Technik
Pancor Jackhammer Technik 2

Die Pancor Jackhammer (jackhammer: engl. Drucklufthammer), auch MK3A1 oder Mark 3 A1, ist eine vollautomatische Flinte im Bullpup-Design, die in den 1980er-Jahren in den USA entwickelt wurde. Als rein vollautomatische Waffe erreicht sie eine Feuerrate von vier Schuss pro Sekunde. Einzelfeuer ist nur durch einmaliges sehr kurzes Betätigen des Abzuges möglich.

Die Jackhammer wird mit fertig konfektionierten und eingeschweißt ausgelieferten Trommelmagazinen geladen, in denen zehn Patronen wie in der Trommel eines Revolvers angeordnet sind. Ist die Waffe leergeschossen, wird die leere Trommel aus der Waffe ausgeworfen und eine neue Trommel eingesetzt. Der Lauf der Waffe ist in Längsrichtung beweglich, die Trommel und der Stoßboden sind fest am Gehäuse angebracht. Beim Schuss wird der Lauf durch den Druck der Gase nach vorn getrieben. Dabei greift ein Hebel in Steuerkurven an der Trommel und dreht diese um eine Kammer weiter. Beim Zurückgleiten des Laufes wird das Schlagstück gespannt und anschließend der nächste Schuss ausgelöst.
Das Trommelmagazin kann separat als Tretmine oder Selbstschussanlage verwendet werden, indem eine Druckplatte mit zentralem Auslöser auf die Trommel aufgesetzt wird.

Die Pancor Jackhammer war und ist ein Prototyp, der zwar aus einer Militärbestellung hervorging, aufgrund ihrer damals ungewöhnlichen Technik und ihres futuristischen Aussehens jedoch nie in Serienproduktion ging. Populär wurde die Waffe daher hauptsächlich durch die Verwendung in Filmen und Computerspielen.

In den späten 1990er-Jahren verkaufte der damalige Patentbesitzer, Mark III, alle Patente, Produktionsrechte und Prototypen für 350.000 US-Dollar.

Technische Daten[Bearbeiten]

  • Kaliber: 12 (18,5 mm)
  • Magazin: 10 Schuss in wechselbarem Trommelmagazin
  • Effektive Schussweite: 20 Meter
  • Funktion: Gasdrucklader, vollautomatisch
  • Länge: 787 mm
  • Gewicht (nicht geladen): 4,57 kg
  • Kadenz: 240 Schuss pro Minute
  • Lauflänge: 457 mm
  • Mündungsgeschwindigkeit: Variiert je nach verwendetem Munitionstyp

Literatur[Bearbeiten]

  •  Ian Hogg: Infanterie-Unterstützungswaffen, Band 4. 1. Auflage. Motorbuchverlag, 1997, ISBN 3-613-018-43-8.

Weblinks[Bearbeiten]