Jackie Gleason

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Brendan Behan mit Jackie Gleason 1960

Jackie Gleason (* 26. Februar 1916 in Bushwick, Brooklyn, New York City, New York; † 24. Juni 1987 in Fort Lauderdale, Florida) war ein Vereinigte StaatenUS-amerikanischer Comedian, Schauspieler, Komponist und Big-Band-Leader.

Leben[Bearbeiten]

Kindheit[Bearbeiten]

Gleason wurde als Herbert Walton Gleason, jr. in Bushwick, New York geboren und auf den Namen Herbert John Gleason getauft. Von seiner Mutter, die ihn allein erzog, wurde er „Jackie“ gerufen.[1] Er wuchs in New York auf und ging dort in die öffentliche Schule.

Karriere[Bearbeiten]

In seiner Karriere war er Master of Ceremonies in Amateurshows, ein Stuntfahrer, DJ und später dann ein Comedian in Nachtclubs. Außerdem hat er in über 40 Filmen mitgewirkt. Zu seinen populärsten Filmen zählt Ein ausgekochtes Schlitzohr mit Burt Reynolds, Jerry Reed und Sally Field. Später wurden dann noch zwei Fortsetzungen gedreht. Wirklich bekannt wurde er aber als Minnesota Fats neben Paul Newman in Haie der Großstadt (The Hustler), der für diesen Film zum ersten Mal für den Oscar nominiert wurde. Gleason war bekannt für seine Abneigung gegenüber Proben. Selbst bei Liveshows wollte er alles immer nur einmal machen und improvisieren.

Mitte der 1950er Jahre schrieb er zahlreiche Musikstücke, die sehr populär zu der Zeit waren. Er nahm sie mit seinem Orchester für Capitol Records auf, mit George Dale Williams als Arrangeur. Sie standen anfangs in Zusammenhang mit der TV-Serie Music for the Love Hours. Beteiligt waren auch Jazzmusiker (Gleason war ein Jazzfan) wie Bobby Hackett, Toots Mondello, Pee Wee Erwin, Lawrence Brown, Hank Jones, Charlie Ventura und Jimmy Cleveland. Er veröffentlichte bis Ende der 1960er Jahre regelmäßig Alben.

Er ist besonders bekannt für die Fernsehserie The Honeymooners Mitte der 1950er Jahre, die er auch danach in Sketchen aufleben ließ. Insgesamt hatte er von 1952 bis 1970 populäre Fernsehshows (Jackie Gleason Shows) besonders bei CBS.

Am 24. Juni 1987 starb Jackie Gleason an Darm- und Leberkrebs. Er war dreimal verheiratet und hatte mit seiner ersten Frau zwei Töchter.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1953: Music for Lovers Only
  • 1954: Music, Martinis and Memories
  • 1955: Lover’s Rhapsody
  • 1955: Music to Make You Misty
  • 1955: Tawny
  • 1955: And Awaaay We Go!
  • 1955: Romantic Jazz
  • 1955: Music to Remember Her
  • 1955: Lonesome Echo
  • 1956: Music to Change Her Mind
  • 1956: Night Winds
  • 1956: Merry Christmas
  • 1957: Music for the Love Hours
  • 1957: Velvet Brass

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1941: Navy Blues
  • 1941: Steel Against the Sky
  • 1941: Agenten der Nacht (All Through the Night)
  • 1942: Lady Gangster
  • 1942: Tramp, Tramp, Tramp
  • 1942: Larceny, Inc.
  • 1942: Escape from Crime
  • 1942: Orchestra Wives
  • 1942: Springtime in the Rockies
  • 1949: The Life of Riley
  • 1949: Cavalcade of Stars
  • 1950: The Desert Hawk
  • 1951: Musical Comedy Time
  • 1951: The Colgate Comedy Hour
  • 1952: The Jackie Gleason Show
  • 1955: The Best of Broadway
  • 1955: Studio One
  • 1956: The Honeymooners
  • 1958: Playhouse 90
  • 1960: The Secret World of Eddie Hodges
  • 1961: Haie der Großstadt (Minnesota Fats)
  • 1962: Gigot
  • 1962: Requiem for a Heavyweight

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jackie Gleason – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jackie Gleason Biography. Abgerufen am 6. April 2011 (englisch).