Jackie Mason

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Jackie Mason (2006)

Jackie Mason (* 9. Juni 1936 als Jacob Moshe Maza in Sheboygan, Wisconsin) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Stand-Up-Comedian, Synchronsprecher und Rabbiner.

Leben[Bearbeiten]

Jackie Mason wurde als Jacob Moshe Maza in Sheboygan geboren und wuchs in Lower East Side, Manhattan auf. Er verließ das City College of New York mit Bachelor of Arts. Im Alter von 25 Jahren wurde er in Latrobe, Pennsylvania zum Rabbi, wie seine drei Brüder, Vater, Großvater und Ur-Großvater. Drei Jahre später entschied sich Mason, Comedian zu werden.[1]

Jackie Mason heiratete am 14. August 1991 die Filmproduzentin Jyll Rosenfeld.

Karriere[Bearbeiten]

Mason gab sein Schauspieldebüt im Jahr 1972 in dem Film The Stoolie, in dem er die Hauptrolle spielte. Im Jahr darauf synchronisierte er für den Film Der Schläfer den Roboter, dessen Engagement wird aber nicht im Abspann erwähnt. Es folgte ein Auftritt in der Fernsehserie Die liebsten Stewardessen, in der Jackie Mason einen Rabbi spielte. In Reichtum ist keine Schande ist er neben Steve Martin zu sehen, wobei Carl Reiner neben der Regietätigkeit auch eine Rolle spielte. Als Jude erhielt er eine Rolle in Mel Brooks – Die verrückte Geschichte der Welt. In der Filmkomödie Caddyshack II erhielt er die Hauptrolle des Jack neben Robert Stack. Im Jahr 1989 spielte Jackie Mason in allen zwölf Folgen der Comedyserie Chicken Soup die Rolle des Jackie Fisher. Seit 1991 spricht er die Stimme von Rabbi Hyman Krustofski in die Die Simpsons, den Vater von Krusty der Clown.

Im Jahr 2005 wurde Jackie Mason auf den 63. Platz der 100 größten Stand-Up-Comedians gewählt.[2]

Weiteres[Bearbeiten]

1991 wurde Mason von afroamerikanischen Organisationen wie der NAACP angegriffen, weil er New Yorks Bürgermeister David Dinkins „einen eleganten/aufgetakelten shvartzen mit Schnurrbart“ genannt hatte. Der Begriff shvartze ist ein abwertender jiddischer Begriff für Schwarze.[3] Später entschuldigte er sich dafür. Mason nannte Barack Obama im März 2009 einen „shvartzen“. Für diese Äußerung entschuldigte sich Mason nicht und er kritisierte Obama, den er für einen Lügner und Verräter hält, der in eine geschlossene Anstalt gehöre.[4] Mason forderte von israelischen Politikern über die Vertreibung von Palästinensern aus deren Heimat im Gazastreifen, Ostjerusalem und dem Westjordanland nachzudenken. Außerdem sollte über die Ausbürgerung und Vertreibung israelischer Staatsbürger mit arabischer Herkunft nachgedacht werden.[5][6] Im Januar 2001 gehörte Mason zu den Gründern der Organisation One Jerusalem, die sich gegen die Rückgabe Ostjerusalems an die Palästinenser nach einem etwaigen Friedensvertrages mit Israel richtet"[7] 2006 klagte Mason gegen die Organisation Jews for Jesus, die ihn gegen seinen Willen als Unterstützer bezeichnet hatte.[8]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1987: Special Tony Award für The World According to Me
  • 1988: Emmy Award in der Kategorie Drehbuch für eine Varieté-, Musik- oder Comedysendung für The World According to Me
  • 1989: Bei der Verleihung der Goldenen Himbeere war er für Caddyshack II in der Kategorie schlechtester Schauspieler nominiert
  • 1992: Emmy Award in der Kategorie Outstanding Voice-Over Performance für Die Simpsons

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jackie Mason – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Chris Bergeron: Frankie Valli, Jackie Mason to perform in Worcester (englisch) Daily News Transcript. 20. September 2008. Abgerufen am 4. Oktober 2008.
  2. Comedy Central Presents: 100 Greatest Stand-Ups of All Time In: Internet Movie Database (englisch).
  3. Metrolife: Jackie Mason. In: Metro. 13. Juni 2006 (englisch).
  4. Comedian Jackie Mason: „Obama is ‚the biggest liar‘ and sounds ‚like a maniac in an asylum‘ on health care“. In: Dailymail (englisch).
  5. Mason, Jackie und Felder, Raoul. Time to Threaten Arabs with Mass Eviction. In: The Jewish Press, 29. Januar 2003 (englisch).
  6. Mason, Jackie und Felder, Raoul: Time to Threaten Arabs with Mass Eviction. In: The Jewish Press, Free Republic, 4. Februar 2003 (englisch).
  7. About Us: Our History, mit Video 7:34 min In: One Jerusalem (englisch).
  8. Oy! Jackie Mason sues Jews for Jesus. In: MSNBC, 25. August 2006 (englisch).