Jacob Christian Schäffer

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Jacob Christian Schäffer

Jakob oder Jacob Christian Schäffer (* 31. Mai[1] 1718 in Querfurt; † 5. Januar 1790 in Regensburg) war ein deutscher Superintendent, Extraordinarius, Botaniker, Mykologe, Entomologe, Ornithologe und Erfinder. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Schaeff.“.

Leben[Bearbeiten]

Kindheit, Jugend und Ausbildung[Bearbeiten]

Jacob Christian Schäffer wurde am 31. Mai 1718 in Querfurt (heute Sachsen-Anhalt) geboren. Sein Vater war der Archidiakon Johann Christoph Schäffer, seine Mutter Martha Viktoria Schäffer, geb. Schernberger. Der Vater, 1677 geboren, starb 1728. Schäffer wuchs danach mit fünf Geschwistern in ärmlichen Verhältnissen auf. Er erhielt Unterricht in Querfurt und Glaucha sowie danach auf dem Gymnasium von Greiz. 1735 wurde er in die Latina der Franckeschen Stiftungen in Halle/Saale aufgenommen. Er lebte von der „mensa ambulatoria“ und der Kurrende. Das ist ein Schulchor, der für das öffentliche Singen geistlicher Lieder Almosen erhielt. Schäffer gab außerdem Nachhilfeunterricht an der Mägdleinschule der Stiftungen.

Der evangelische Theologe[Bearbeiten]

Von 1736 bis 1738 studierte er evangelische Theologie an der Universität Halle ohne Abschluss, danach war er von 1738 an Hauslehrer in Regensburg. 1741 übernahm er das Amt eines Predigers und Extraordinarius. 1760 verlieh ihm die Universität Wittenberg den Doktortitel der Philosophie und 1763 wurde er von der Eberhard Karls Universität Tübingen zum Doktor der Theologie promoviert. 1779 erfolgte seine Ernennung zum Superintendenten der evangelischen Gemeinde und zum Pastor der Neupfarrkirche in Regensburg.

Der Botaniker[Bearbeiten]

In dem Buch Erleichterte Artzney-Kräuterwissenschaft beschrieb er 1759 die Heilwirkung von Pflanzen, um Ärzten und Apothekern einen praktischen Leitfaden in die Hand zu geben. Die Pflanzengattung Schaefferia Jacq. in der Familie der Spindelbaumgewächse (Celastraceae) ist nach ihm benannt.[2]

Der Mykologe[Bearbeiten]

1762 bis 1764 veröffentlichte er die Natürlich ausgemahlten Abbildungen baierischer und pfälzischer Schwämme, welche um Regensburg wachsen in vier Bänden mit zahlreichen kolorierten Abbildungen.

Der Entomologe[Bearbeiten]

Zu seinen bedeutendsten Arbeiten zählen die 1789 als Einführung in die Insektenkunde verfassten Elementa entomologica sowie das 1779 in drei Bänden veröffentlichte Werk Icones insectorum circa ratisbonam indigenorum coloribus naturam referentibus expressae, das 280 handkolorierte Kupfertafeln mit über 3000 Abbildungen der Insekten im Raum Regensburg enthält. 1752 befasste er sich nach einer Exkursion dorthin mit einer Raupenplage, die Teile des damaligen Sachsen samt seiner Heimatstadt Querfurt heimgesucht hatte. Schäffer versuchte außerdem, Präparationstechniken zu verbessern.

Der Erfinder[Bearbeiten]

Er erforschte physikalische Fragestellungen der Elektrizitätslehre, der Farbenlehre und der Optik. Er fertigte Linsen und Prismen. An der Entwicklung und Verbesserung technischer Geräte wie Sägemaschine, Backofen und Brennspiegel war er maßgeblich beteiligt. Schäffer gehört zu den Pionieren der Waschmaschine für Haushaltungen. 1767 veröffentlichte er dazu die Schrift Die bequeme und höchstvortheilhafte Waschmaschine.[3] Nach eigenen Worten baute Schäffer dabei auf Vorarbeiten eines anderen Pfarrers auf, Gotthard Friedrich Stender, der seinerseits auf frühere Waschgeräte verweist.

Die Maschine wurde in der für damalige Verhältnisse hohen Zahl von rund 60 Exemplaren angefertigt und im In- und Ausland gut abgesetzt. In seinen Schriften dazu wandte sich Schäffer gezielt an die Frauen als Nutzerinnen, die diesmal im Mittelpunkt einer Innovation standen, auch wenn sie manchmal noch skeptisch bis ablehnend waren. Er veröffentlichte auch deren Erfahrungen mit dem Gerät und verbesserte es entsprechend. Schäffers Gedanken dazu sind ein früher Beleg für Technikfolgenabschätzung.[4]

Eine Nachbildung der Schäfferschen Waschmaschine steht im Miele-Museum Gütersloh. Sie wurde 1988 zum 60. Geburtstag des damaligen Geschäftsführers der Firma Miele. Peter Zinkann, von Angestellten des Hauses gefertigt.[5] Der erläuternde Text ist teils fehlerhaft; so sagt er, es sei nicht erwiesen, dass Schäffers Maschine jemals gebaut worden sei. Ein weiterer Nachbau, von dem Böttcher Carsten Romberg aus Roßbach bei Naumburg nach den Originalmaßen sehr exakt gefertigt, wurde am 27. November 2012 in der Zweigstelle Querfurt der Saalesparkasse enthüllt. [6] Am 14. April 2013 zeigte das MDR-Fernsehen in Wolfgang Lipperts Sendung 'Das gibt's nur hier. 66 weitere gute Gründe, auf Mitteldeutschland stolz zu sein', diesen Nachbau. Unter den 66 dabei gezeigten Objekten kam Schäffers Errungenschaft auf Platz 9. [7]

Schäffer führte ferner umfassende Experimente durch, um Papier aus Pflanzenfasern oder Holz zu gewinnen; in sechs Bänden beschrieb er zwischen 1765 und 1771 seine Versuche und Muster, ohne alle Lumpen oder doch mit einem geringen Zusatze derselben, Papier zu machen. Seine Verfahren zur Papierherstellung aus Pappelwolle, Moos, Flechten, Hopfen, Weinreben, Disteln, Feldmelde, Beifuß, Mais, Brennnesseln, Aloe, Stroh, Rohrkolben, Blaukohlstrunken, Graswolle, Maiblümchen, Torf, Seidenpflanzen, Ginster, Hanfschäben, Kartoffelpflanzen, Torf, Waldreben, Tannenzapfen, Weiden- und Espenholz sowie Sägespänen und Dachschindeln ergaben aber kein qualitativ gutes Papier und wurden deshalb von den Papiermüllern kaum verwendet.

Zum Thema „Papier und Pflanze“ gab es vom Frühjahr 2012 bis zum Februar 2013 eine Ausstellung im Botanischen Garten Tübingen, die auch auf Schäffers Versuche Bezug nahm. Eine weitere Ausstellung zu diesem Thema war unter dem Titel „Schöpfungen aus Papier – eine Hommage an Jacob Christian Schäffer“ im Juni 2012 in der Minoritenkirche des Historischen Museums Regensburg zu sehen.

Das Museum Schaefferianum[Bearbeiten]

Er richtete ein umfangreiches Naturalienkabinett (Museum Schaefferianum) ein, das für die Öffentlichkeit zugänglich war. Johann Wolfgang von Goethe besuchte es am 5. September 1786 auf seiner Italienreise und nannte es das Schäfrisch Cabinet.

Das Mitglied wissenschaftlicher Gesellschaften und Akademien[Bearbeiten]

Er gehörte u. a. den Akademien in Göttingen, Berlin, Duisburg, Mannheim, München, Leipzig, Altdorf, Erlangen, St. Petersburg, Paris, London, Lund, Uppsala, Bern und Rovereto sowie der Physikalisch-Botanischen Gesellschaft in Florenz an. 1757 wurde er in die Kaiserlich-Carolinische Akademie der Naturforscher aufgenommen; er war korrespondierendes Mitglied der Pariser Académie des Sciences und 1759 Gründungsmitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Wissenschaftlicher Briefwechsel[Bearbeiten]

Mit dem schwedischen Botaniker Carl von Linné und dem französischen Physiker und Zoologen René Antoine Ferchault de Réaumur stand er im wissenschaftlichen Briefwechsel.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Kaiser Josef II. ehrte Schäffer durch die Verleihung einer goldenen Kette. Der dänische König machte ihn zum Ehrenprofessor in Altona und zum außerordentlichen Geheimrat.

Familie[Bearbeiten]

Schäffer war dreimal verheiratet: von 1743 bis 1747 mit Susanna Maria Weisböck, nach deren Tod von 1747 bis 1759 mit Maria Wilhelmina Regina Preidl, nach deren Tod von 1760 bis zu seinem Tod mit Sophia Christine Herrich. Zwischen 1747 und 1753 wurde er Vater von vier Töchtern. Zu seinen Geschwistern gehört der Regensburger Stadtarzt und Apotheker Johann Gottlieb Schäffer (1720–1795); der Regensburger Arzt Jacob Christian Gottlieb von Schäffer (1752–1826) ist dessen Sohn, also sein Neffe. Mit diesem wird Jacob Christian Schäffer gelegentlich verwechselt.

Gedenktafeln und Benennungen[Bearbeiten]

  • Gedenktafel am Haus Kirchplan 7 in Querfurt (Sachsen-Anhalt), seinem Geburtshaus, hier nur geehrt als „Begründer der Pilzkunde und Erfinder des Holzpapiers“ (seit 31. Mai 1968)
  • Am 1. August 2013 wurde an der Fassade dieses Hauses eine Erinnerungstafel mit weiteren Informationen zu Schäffers Wirken enthüllt.
  • Gedenktafel am Haus Pfarrergasse 5 (Evangelisches Dekanat) in Regensburg (Bayern): „Der grosse Naturforscher Dr. Jak. Christian Schaeffer … starb in diesem Hause am 3. Januar 1790.“ (Irrtümlich statt 5. Januar 1790)
  • Seit 2. Juni 2014 ist in Querfurt eine Gasse nach Jacob Christian Schäffer benannt; sie liegt in der Nähe seines Geburtshauses.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

Naturkundliche Schriften[Bearbeiten]

  • Nachricht von einer Raupe, so etliche Jahre her an manchen Orten in Sachsen vielen Schaden gethan; nebst einigen aus der Natur dieser Raupe hergeleiteten Vorschlägen, solche am leichtesten zu verringern und auszurotten; auf Verlangen entworfen und dem Druck überlassen. Regensburg: Emanuel Adam Weiß (1752)
  • Die Armpolypen in den süßen Wassern um Regensburg entdecket und beschrieben. Regensburg: Weiß (1754)
  • Neuentdeckte Theile an Raupen und Zweyfaltern. Nebst der Verwandlung der Hauswurzraupe zum schönen Tagvogel mit rothen Augenspiegeln. Regensburg: Weiß (1754)
  • Der Afterholzbock vormals in einem lateinischen Sendschreiben an den Herrn von Reaumur itzo in deutscher Sprache beschrieben; Und mit einer Nachricht von der Frühlingsfliege mit kurzen Oberflügeln begleitet. Nebst einer Kupfertafel mit Figuren in Farben. Regensburg: Weiß (1755)
  • Die Blumenpolypen der süßen Wasser beschrieben und mit den Blumenpolypen der salzigen Wasser verglichen; nebst drey Kupfertafeln mit Figuren in Farben. Regensburg: Weiß (1755).
  • Der krebsartige Kiefenfuß mit der kurzen und langen Schwanzklappe. Regensburg: Weiß (1756)
  • Das fliegende Uferaas oder der Haftt wegen desselben am 11ten Augustmon. an der Donau, und sonderlich auf der Steinernen Brücke, zu Regensburg ausserordentlich häufigen Erscheinung und Fluges. Regensburg: Zunkel (1757)
  • Verschiedene Zwiefalter und Käfer mit Hörnern Nebst drey Kupfertafeln mit Figuren in Farben. Regensburg: Zunkel (1758)
  • Vorrede zum Werk Onomatologia historiae naturalis Completa oder vollständiges Lexicon das alle Benennungen der Kunstwörter der Naturgeschichte nach ihrem ganzen Umfang erkläret und den reichen Schatz der ganzen Natur durch deutliche und richtige Beschreibungen des nützlichen und sonderbaren von allen Thieren, Pflanzen und Mineralien sowohl vor Aerzte als andere Liebhaber in sich faßt. Zu allgemeinem Gebrauch von einer Gesellschaft naturforschender Aerzte nach den richtigsten Urkunden zusammengetragen. Band 1 bis 7. Ulm, Frankfurt am Main und Leipzig: Gaumische Handlung (1761 – 1777) (Schäffers Vorrede umfasst 40 Seiten)
  • Die Egelschnecken in den Lebern der Schaafe und die von diesen Würmern entstehende Schaafkrankheit. Zweyte Auflage. Regensburg, Neubauerische Schriften (1762)
  • Fungorum qui in Bavaria et Palatinu circa Ratisbonam nascuntur icones nativis coloribus expressae. Regensburg: Verlag unbekannt (1762 und 1774).
  • Die Sattelfliege. 2. Auflage. Regensburg: Neubaurische Schriften (1762)
  • Das Zwiefalter oder Afterjuengferchen. 2. Auflage. Regensburg: Johann Leopold Montag (1763)
  • Der wunderbare und vielleicht in der Natur noch nie erschienene Eulenzwitter, nebst der Baumraupe aus welcher derselbe entstanden. 2. Auflage. Regensburg: Johann Leopold Montag (1763)
  • Erläuterte Vorschläge zur Ausbesserung und Förderung der Naturwissenschaft. Regensburg: Johann Leopold Montag (1763 und 1764)
  • Abhandlungen von Insekten. Regensburg: Johann Leopold Montag (1764 und 1779)
  • Icones Insectorum circa Ratisbonam indigenorum coloribus naturam referentibus expressae. Regensburg: Zunkel (1766)
  • Erleichterte Arzneykräuterwissenschaft. Nebst vier Kupfertafeln mit ausgemahlten Abbildungen. Zweyte Auflage. Regensburg: Johann Leopold Montag (1770) Digitalisierte Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf
  • Erstere und fernere Versuche mit Schnecken nebst einem Nachtrage. Regensburg: Johann Christoph Keyser (1770)
  • Elementa entomologica cum appendice; CXL. tabulae aeri incisae floridisque coloribus distinctae. Ratisbonae: Verlag unbekannt (1780)

Technische Schriften[Bearbeiten]

  • Die bequeme und der Wirthschaft in allen Rücksichten höchstvorteilhafte Waschmaschine. Wie solche in den damit gemachten Versuchen bewährt gefunden und, damit dieselbe um so sicherer und nützlicher gebraucht werden könne, hin und wieder abgeändert und verbessert worden. Regensburg: Zunkel (1766, Nachträge 1767 und 1768)
  • Neue Versuche und Muster das Pflanzenreich zum Papiermachen und andern Sachen wirthschaftsnützlich zu gebrauchen. Nebst fünf Kupfertafeln. Regensburg: Verlag unbekannt (1767)
  • Sr. Königl. Majest. zu Dännemark Rathes und Professors [...] Empfehlung, Beschreibung und erweiterter Gebrauch des sogenannten und zur Erspahrung des Holzes höchstvorteilhaften Bockofens. Regensburg: Johann Christoph Keyser (1770)
  • Sämtliche Papierversuche. Sechs Bände. Zwote Auflage. Nebst ein und achtzig Mustern und dreyzehen theils illuminiren theils schwarzen Kupfertafeln. Regensburg: Zunkel (1772)
  • Versuche mit dem beständigen Electricitätträger. Vier Abhandlungen mit sieben Kupfertafeln. Regensburg: Johann Leopold Montag (1780)

Theologische Schriften[Bearbeiten]

  • Schrifftmäßiger Beweiß, daß Christus an keinem Mittwoch, sondern an einem Freytag gestorben, und folglich nicht drey vollige Tage und drey völlige Nächte, sondern nur bis am dritten Tage im Grabe gelegen ist. Regensburg: Zunkel (1746)
  • Jacob Christian Schäffers, der evang. Gemeinde zu Regensburg Pastors und Superintendents, E. H. E. Consistorii Assessoris primari und Scholarchens, Sr. königl. Majestät in Dännemark, Norwegen und Raths und Professors Antrittspredigt, welche am 1. Sonntage nach Trinitatis als dem gewöhnlichen Buß-Bet- und Festtage in der neuen Pfarre gehalten worden. Nebst desen Präsentationsrede an das sämtliche W. E. Ministerium. Regensburg: Verlag unbekannt (1779)
  • Schaeffer, Jacob Christian: Eintrag im Konsistorialprotokoll. In: ELKA Regensburg Nr. 52, Beilage FF.
  • Vier Predigten vom Glauben nebst zwey Wochenpredigten über Texte der heiligen Schrift. Regensburg: Verlag und Jahr unbekannt

Literatur[Bearbeiten]

  • Friedrich Schlichtegroll: Nekrolog auf das Jahr 1790. Justus Perthes, Gotha 1791 (mit ausführlicher Würdigung zum Leben und Werk des 1790 verstorbenen Schäffer).
  • Claus Nissen: Die zoologische Buchillustration. Ihre Bibliographie und Geschichte. Band I: Bibliographie. Anton Hiersemann Verlag, Stuttgart 1969, S. 321 (2.Spalte) und 362–364.
  • Wolfhart Schlichting: Jakob Christian Schaeffer. Christ im Zeitalter der Aufklärung. In: Wolfhart Schlichting: Miniaturen aus der Regensburger Kirchengeschichte. Flacius-Verlag, Fürth 1983, S. 42–49. ISBN 3-924022-00-3
  • Günter Bayerl: 'Und zweitens können auch Mannspersonen, wenn sie nichts anders zu thun haben, diesen Theil des Waschgeschäfts besorgen.' Waschen in der Frühen Neuzeit und die Innovation der Waschmaschine. In: Uwe Bestmann u. a. (Hrsg.): Hochfinanz, Wirtschaftsräume, Innovationen. Band III. Auenthal Verlag, Trier 1987, S. 1063–1099. ISBN 3-89070-014-4 (mit ausführlicher Würdigung Schäffers)
  • Mila Herrmann: Das Lebensbild Jacob Christian Schaeffers. In: Mykologisches Mitteilungsblatt (Halle/Saale), Heft 2/1988, S. 33-43.
  • Angelika Reich (Hrsg.): Jacob Christian Schäffer – Superintendent, Naturforscher, Erfinder. Universitätsbibliothek, Regensburg 1993. (Katalog zu einer Ausstellung in der UB Regensburg im Frühjahr 1993)
  • Markus Tanne: Jakob Christian Schaeffer. Superintendent und Naturforscher. In: Martina Lorenz (Hrsg.): Im Turm, im Kabinett, im Labor. Streifzüge durch die Regensburger Wissenschaftsgeschichte. Universitätsverlag, Regensburg 1995, S. 164–174. ISBN 3-930-480-60-3
  • Ernst Wunschmann: Schaeffer, Jacob Christian. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 30, Duncker & Humblot, Leipzig 1890, S. 531 f.
  • Frieder Schmidt: Schaeffer, Jacob Christian Gottlieb von. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 22, Duncker & Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11203-2, S. 519 f. (Digitalisat).
  • Manfred Knedlik: SCHAEFFER, Jacob Christian. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 19, Bautz, Nordhausen 2001, ISBN 3-88309-089-1, Sp. 1221–1226.
  • Eckart Roloff: Jacob Christian Schäffer: Der Regensburger Humboldt wird zum Pionier für Waschmaschinen, Pilze und Papier. In: Eckart Roloff: Göttliche Geistesblitze. Pfarrer und Priester als Erfinder und Entdecker. Wiley-VCH, Weinheim 2010, S. 159–182 (mit Hinweisen zur Literatur und zu Erinnerungsstätten). ISBN 978-3-527-32578-8. 2. aktualisierte Ausgabe 2012 (Paperback) ISBN 978-3-527-32864-2
  • Eckart Roloff: Pfarrer Jacob Christian Schäffer, der vergessene Pionier aus Querfurt. In: Kreisverwaltung Saalekreis (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch Saalekreis 2012, Band 18. Merseburg 2012, S. 51–55.
  • Eckart Roloff: Geistliche mit Geistesblitzen. (Über Jacob Christian Schäffer und Claude Chappe.) In: Kultur und Technik. Das Magazin aus dem Deutschen Museum. Heft 3/2012, S. 48–51. ISSN 0344-5690.
  • Eckart Roloff: Der Da Vinci von Querfurt. In Sachsen-Anhalt wurde der Erfinder der mechanischen Waschmaschine wiederentdeckt. In: Neues Deutschland, 14. Dezember 2012, S. 12.
  • Eckart Roloff: Jacob Christian Schäffer – Neuigkeiten zum Querfurter Multitalent. In: Kreisverwaltung Saalekreis (Hrsg.): Heimat-Jahrbuch Saalekreis 2013, Band 19. Merseburg 2012, S. 94–97.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Jacob Christian Schäffer – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatKarin Montag: Pilzbücher von Jacob Christian Schaeffer. In: Der Tintling. Abgerufen am 21.06.2014 (Eintrag der Taufe von Jacob Christian Schäffer im Kirchenbuch).
  2.  Robert Zander, Fritz Encke, Günther Buchheim, Siegmund Seybold (Hrsg.): Handwörterbuch der Pflanzennamen. 13. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 1984, ISBN 3-8001-5042-5.
  3. Schäffer, Jacob Christian: Die bequeme und höchstvortheilhafte Waschmaschine. Wie solche in den damit gemachten Versuchen bewährt gefunden und damit dieselbe um so sicherer und nützlicher gebraucht werden könne hin und wieder abgeändert und verbessert worden. Regensburg: Zunkel, 1766, abgefragt am 24. Juni 2014
  4. Eckart Roloff: Jacob Christian Schäffer: Der Regensburger Humboldt wird zum Pionier für Waschmaschinen, Pilze und Papier. In: Eckart Roloff: Göttliche Geistesblitze. Pfarrer und Priester als Erfinder und Entdecker. Wiley-VCH, Weinheim 2010, S. 159-182. ISBN 978-3-527-32578-8. 2. aktualisierte Ausgabe 2012 (Paperback). ISBN 978-3-527-32864-2
  5. http://webmuseen.de/miele-museum-guetersloh.html
  6. http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1353577119850&openMenu=1012902958704&calledPageId=1012902958704&listid=1018348861894
  7. http://www.mdr.de/tv/programm/sendung243938.html