Jacqueline Fehr

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Jacqueline Fehr (2007)

Jacqueline Margrith Fehr[1] (* 1. Juni 1963 in Wallisellen, heimatberechtigt in Rüdlingen, Schaffhausen und Winterthur) ist eine Schweizer Politikerin (SP).

Biografie[Bearbeiten]

Jacqueline Fehr wuchs in Elgg und in Winterthur auf. Nach der Matura liess sie sich zur Sekundarlehrerin ausbilden. Später begann sie ein Studium in Psychologie, Betriebswirtschaftslehre und Politikwissenschaft, welches sie jedoch nicht abschloss. Seit 2002 ist sie als Projektarbeiterin beschäftigt.

Sie ist mit Maurice Pedergnana verheiratet, getrennt lebend[2], und hat zwei Kinder (geboren 1994 und 1996).

Jacqueline Fehrs politische Laufbahn begann 1990 mit der Wahl ins Winterthurer Stadtparlament. Von 1991 bis 1998 war sie Mitglied des Zürcher Kantonsrates. 1998 rückte sie in den Nationalrat nach, in den sie bei den Wahlen von 1999, 2003, 2007 und 2011 wiedergewählt wurde.

Sie ist seit 2003 im Nationalrat Mitglied der parlamentarischen Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK).[3] Fehr ist Vizepräsidentin der SP Schweiz.

Im Parlamentarier-Rating der SonntagsZeitung wurde sie 2009 zur einflussreichsten Persönlichkeit des Schweizer Parlaments gekürt.[4]

Daneben ist Jacqueline Fehr Stiftungsratspräsidentin der Stiftung Kinderschutz Schweiz, Vizepräsidentin der Pro Familia Schweiz, Mitglied in der Stiftung Pestalozzianum und Mitglied bei Solidar Suisse. Seit 2012 ist sie Verwaltungsrätin der Erdgas Zürich AG[5], seit 2013 Verwaltungsrätin der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft[6]. Sie ist Inhaberin der Einzelfirma atelier politique Fehr.[1]

Werke[Bearbeiten]

  • Luxus Kind? Vorschläge für eine neue Familienpolitik. Orell Füssli, Zürich 2003, ISBN 3-280-05027-8
  • Schule mit Zukunft. Plädoyer für ein modernes Bildungssystem. Orell Füssli, Zürich 2009, ISBN 978-3-280-05320-1

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Mandate von Jacqueline Margrith Fehr. In: Infocube.ch, abgerufen am 7. September 2013
  2. «Ehe futsch!», Blick vom 25. Juli 2010
  3. parlament.ch, abgerufen 16. Juni 2012
  4. «Die Netzwerkerin», SonntagsZeitung vom 5. Juli 2009 (PDF-Datei; 376 kB)
  5. Verwaltungsrat, abgerufen am 7. September 2013
  6. Mehr Frauen im Verwaltungsrat. Medienmitteilung, abgerufen am 18. Mai 2013