Jacqueline Susann

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Jacqueline Susann (* 20. August 1918 in Philadelphia, Pennsylvania, USA; † 21. September 1974 in New York City, New York, USA) war eine US-amerikanische Schauspielerin und Autorin.

Leben[Bearbeiten]

Susann lebte bis zum Abschluss an der West Philadelphia High School in Philadelphia. Entgegen dem Wunsch ihrer Eltern ging sie danach nicht auf ein College, sondern zog stattdessen nach New York mit der Absicht, Schauspielerin zu werden. Sie hatte dort verschiedene kleine Rollen in Filmen, Theaterstücken und Werbesendungen. Sie traf in New York den Presseagenten Irving Mansfield (geboren als Irving Mandelbaum), der Susann weiterhalf, indem er Kritiken und Fotos von ihr in New Yorker Zeitungen platzierte. Die beiden heirateten in der Synagoge Har Zion in Philadelphia am 2. April 1939. In den folgenden Jahren konnte Mansfield die Fortschritte seiner Frau unterstützen, die jedoch immer wieder Affären mit anderen Männern aus dem Showbusiness hatte. Das Paar trennte sich, fand jedoch wieder zusammen. 1946 wurde ein Sohn geboren, der jedoch 1950 als Autist in ein Heim gegeben wurde.

In Jahren seit ihrer Hochzeit kursierten immer wieder Gerüchte, Susann sei bisexuell. Es wurden ihr Affären mit Schauspielerinnen und Autorinnen nachgesagt. Anfang der 1960er Jahre erschien ihr erstes Buch: Every Night, Josephine!. Im Jahr 1962 unterzog sie sich einer Totaloperation wegen Brustkrebs; gleichzeitig begann sie mit ihren ersten Erfolgsroman Valley of the Dolls (deutsch: Das Tal der Puppen), der 1966 veröffentlicht wurde und ein Jahr später mit dem gleichen Titel verfilmt wurde (siehe Das Tal der Puppen). Es folgten The Love Machine und 1973 Once is not Enough. Die Jahre 1973 und 1974 verbrachte sie wegen weiterer Krebsbehandlungen in New Yorker Krankenhäusern, wo sie 1974 starb.

Nachwirkungen[Bearbeiten]

1979 wurde Susanns Roman Yargo veröffentlicht, den sie bereits in den 1950er Jahren geschrieben hatte. Der Roman Dolores wurde von Susann nicht fertiggestellt und nach Ergänzungen durch ihren Freund Rex Reed publiziert.

1987 erschien die Biografie von Barbara Seaman Lovely Me. The Life of Jacqueline Susann, die 2000 mit dem Titel Isn't She Great ? mit Bette Midler und Nathan Lane in den Rollen des Ehepaars Mansfield verfilmt wurde.

Der kanadische Regisseur Kenneth Welsh drehte über Susann und Mansfield 1998 den für das Fernsehen geplanten Film Scandalous Me: The Jacqueline Susann Story.

Bücher[Bearbeiten]

postume Veröffentlichung
  • Rae Lawrence: Jacqueline Susann, Shadow of the Dolls, Crown Publishers, New York City, USA 2001, ISBN 0-609-60585-2.

Weblinks[Bearbeiten]