Jacques Champion de Chambonnières

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Jacques Champion de Chambonnières (* um 1601 in Chambonnières bei Paris ; † vor dem 4. Mai 1672 ebenda) war ein französischer Cembalist und Komponist des Barock.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Großvater und Vater waren bereits Organisten am französischen Königshof. Der Vater, Jacques Champion (um 1555 bis nach 1640), bildete ihn zum Cembalisten aus. Danach trat er die Nachfolge seines Vaters als Cembalist der chambre du roi an. Er gilt als einer der Begründer der französischen Cembaloschule. Er war es, der als Erster das Talent von Louis Couperin erkannte und ihn als Schüler nach Paris kommen ließ.

In Ungnade fiel er, als er sich geweigert hatte, den Generalbass in einer Oper von Lully zu spielen. Da seine Versuche, eine Stelle im Ausland zu finden, scheiterten, zog er sich 1662 in seine Heimatstadt zurück.

Er veröffentlichte zwei Bücher Pièces de Clavecin und übte damit einigen Einfluss auf die Entwicklung der Musik für Tasteninstrumente seiner Zeit aus, insbesondere trifft dies für die von ihm gewählte Folge der Sätze der Suite aus.

Schüler[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]