Jacques I. de Bourbon, comte de La Marche

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Jacques I. de Bourbon (* wohl 1319; † 6. April 1362 bei Lyon), auch „la Fleur des Chevaliers“ (deutsch: „die Blüte der Ritter“) genannt, war ab 1342 Graf von La Marche, von 1346 bis 1360 Graf von Ponthieu und von 1354 bis 1356 Connétable von Frankreich. Er war der Sohn Louis' I., Herzog von Bourbon und Graf von La Marche, und dessen Frau Marie d’Avesnes. Er ist in direkter Linie ein Vorfahre des französischen Königs Heinrich IV.

Leben[Bearbeiten]

1341 und 1342 kämpfte Jacques im Bretonischen Erbfolgekrieg mit Charles de Blois gegen Jean de Montfort. 1346 nahm er an der Schlacht von Crécy teil, in der er verwundet wurde. Im gleichen Jahr gab ihm König Johann II. das Ponthieu. 1349 wurde er Generalkapitän des Languedoc. 1354 wurde er zum Connétable von Frankreich ernannt, allerdings schon 1356, noch vor der Schlacht bei Maupertuis, wieder abgelöst und durch Gautier VI. de Brienne ersetzt. In dieser Schlacht wurde er erneut verwundet, und geriet – wie auch König Johann II. – in englische Gefangenschaft. Durch den Vertrag von Brétigny kam er wieder frei und verlor das Ponthieu, das an England fiel. Anschließend kämpfte er gegen die entlassenen Söldner, die sich zu Banden, Grandes Compagnies genannt, zusammenschlossen und im Königreich als Straßenräuber ihr Auskommen suchten. Bei einem dieser Kämpfe, in der Schlacht bei Brignais in der Nähe von Lyon, wurden er und sein ältester Sohn tödlich verwundet. Jacques I. wurde in der Kirche Saint-Jacques in Lyon bestattet.

Ehe und Nachkommen[Bearbeiten]

Jacques I. de Bourbon war seit 1335 mit Jeanne de Châtillon, dame de Condé und Carency (* 1320, † 1371) verheiratet. Ihre gemeinsamen Kinder waren:

Vorgänger Amt Nachfolger
Louis I. de Bourbon Graf von La Marche
Blason comte fr LaMarche.svg

1341–1362
Jean I.
Krondomäne Graf von Ponthieu
1351–1360
Eduard III. von England
Charles de la Cerda Connétable von Frankreich
1354–1356
Gautier VI. de Brienne