Jacques de Cambrai

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Jacques de Cambrai (* um 1220 in Cambrai, jetziges Frankreich) war ein mittelalterlicher Komponist und Trouvère (Troubadour). Über sein Leben ist außer seinem Geburtsort Cambrai, den er wohl schon früh verließ, nahezu nichts überliefert. Als seine Hauptschaffensperiode gilt das dritte Viertel des 13. Jahrhunderts. Seine Musik gilt nicht unbedingt als innovativ, sondern repräsentativ für die Zeit des Hochmittelalters und der Region Flandern/Artois/Picardie, in der der Komponist lebte. Von ihm erhalten blieben nur vier Liebeslieder, sieben geistliche Lieder (siehe Beispiel unten) und eine Pastourelle in einer Handschrift in der Berner Stadtbibliothek.

Chanson pieuse

Retrowange novelle
Dirai et bone et belle
De la virge pucelle,
Ke maire est et ancelle
Celui ki de sa chair belle
Nos ait racheteit
Et ki trestous nos apelle
A sa grant clairteir.
Ce nos dist Isaïe
En une profesie:
D'une verge delgie,
De Jessé espanie,
Istroit flors per signorie
De tres grant biaulteit.
Or est bien la profesie
Torneie a verteit.

Celle verge delgie
Est la virge Marie
La flors nos senefie
De ceu ne douteis mie,
Jhesu Crist, ki la haichie
En la croix sousfri;
Fut por rendre ceays en vie
Ki lerent peri.

Weblinks[Bearbeiten]