Jagerberg

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Jagerberg
Wappen von Jagerberg
Jagerberg (Österreich)
Jagerberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Südoststeiermark
Kfz-Kennzeichen: SO (ab 1.7.2013; alt: FB)
Fläche: 29,4 km²
Koordinaten: 46° 51′ N, 15° 44′ O46.85388888888915.737777777778380Koordinaten: 46° 51′ 14″ N, 15° 44′ 16″ O
Höhe: 380 m ü. A.
Einwohner: 1.642 (1. Jän. 2015)
Postleitzahlen: 8091, 8083, 8421
Vorwahl: +43 3184
Gemeindekennziffer: 6 23 30
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Jagerberg 1
A-8091 Jagerberg
Website: www.jagerberg.info
Politik
Bürgermeister: Viktor Wurzinger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
9
4
2
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Jagerberg im Bezirk Südoststeiermark
Bad Gleichenberg Bad Radkersburg Deutsch Goritz Edelsbach bei Feldbach Eichkögl Fehring Feldbach Gnas Halbenrain Jagerberg Kapfenstein Kirchbach in der Steiermark Kirchberg an der Raab Klöch Mettersdorf am Saßbach Mureck Murfeld Paldau Pirching am Traubenberg Riegersburg Sankt Anna am Aigen Sankt Peter am Ottersbach Sankt Stefan im Rosental Straden Tieschen Unterlamm SteiermarkLage der Gemeinde Jagerberg im Bezirk Südoststeiermark (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Jagerberg ist eine Marktgemeinde mit 1642 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015) im Südosten der Steiermark im Bezirk Südoststeiermark.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Jagerberg liegt ca. 40 km südöstlich von Graz und ca. 20 km südwestlich der Bezirkshauptstadt Feldbach im Oststeirischen Hügelland. Der Hauptort mit der weithin sichtbaren Kirche liegt auf dem Höhenrücken zwischen Saßbach- und Ottersbachtal.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Sankt Stefan im Rosental
Schwarzautal
Bez. Leibnitz
Nachbargemeinden Gnas
Mettersdorf am Saßbach Sankt Peter am Ottersbach

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 10 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]) und bedeckt eine Fläche von 2.905 ha (29,05 km²):

  • Grasdorf (191)
  • Hamet (109)
  • Jagerberg (359)
  • Jahrbach (90)
  • Lugitsch (196)
  • Oberzirknitz (147)
  • Pöllau (86)
  • Ungerdorf (136)
  • Unterzirknitz (108)
  • Wetzelsdorf bei Jagerberg (245)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Grasdorf, Hamet, Jagerberg, Jahrbach, Lugitsch, Ungerdorf, Unterzirknitz und Wetzelsdorf.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Jänner 1951 wurden Grasdorf und Ungerdorf eingemeindet, am 1. Jänner 1968 folgte Lugitsch und am 1. Jänner 1969 Wetzelsdorf bei Kirchbach.

Tourismusverband[Bearbeiten]

Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Mettersdorf am Saßbach und St. Stefan im Rosental den Tourismusverband „Saßtal“. Dessen Sitz ist St. Stefan im Rosental.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]


Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde ist Viktor Wurzinger (ÖVP).

Weiters gehören Vizebürgermeister Werner Scheucher (ÖVP) und Gemeindekassier Franz Boden (Liste Marbler-Boden) an.[3]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich nach dem Ergebnis der Gemeinderatswahl 2015 aus Mandatareen der folgenden Parteien zusammen:

Die letzten Gemeinderatswahlen brachten folgende Ergebnisse:

Partei 2015 2010 2005 2000
Sti.  % M. Sti.  % M. Sti.  % M. Sti.  % M.
ÖVP 699 61 9 820 64 10 804 65 10 801 68 11
SPÖ 165 14 2 463 36 05 375 30 05 267 23 03
Liste Marbler-Boden 284 25 4 nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert
FPÖ nicht kandidiert nicht kandidiert 058 05 00 115 10 01
Wahlberechtigte 1.389 1.450 1.480 1.378
Wahlbeteiligung 84 % 90 % 85 % 88 %

Wappen[Bearbeiten]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Jänner 1955.
Wappenbeschreibung: In einem silbernen Schilde steht auf beiden Seitenkuppen eines grünen Dreiberges rechtsgewendet ein grün gekleideter, seine Armbrust abschießender Jäger mit einem Jagdhorn an der rechten und einem Köcher an der linken Hüfte.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirche Jagerberg
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Jagerberg

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche zum Hl. Andreas: Die Kirche wurde 1269 erstmals urkundlich erwähnt und ist seit 1788 Pfarrkirche. Das gotische Bauwerk mit dem kräftigen, quadratischen Turm stammt im Kern aus dem 14. Jahrhundert, weist aber zahlreiche spätbarocke Um- und Zubauten auf. Im Südosten sind Reste der einstigen Wehrmauer zu erkennen. Die Inneneinrichtung stammt aus dem Spätbarock; hervorzuheben ist vor allem der Hochaltar von Franz Domiscus und Josef Pflänzl (1772); von denselben Künstlern stammt auch der Notburga-Altar im Seitenschiff. Die Kirche spielt während der Zeiten der Türkenbelagerungen eine bedeutende Rolle als Bollwerk nach Südosteuropa.
  • Südlich der Kirche befindet sich eine kleine Notburga-Kapelle aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Diese bildet auch den Anlass für den jährlich im September stattfindenden „Notburga-Kirtag“, eines der größten Kirchweih- und Jahrmarktsfeste Österreichs.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Mit Jagerberg verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jagerberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 317. ZDB-ID 1291268-2 S. 629.
  3. Gemeinde Jagerber: Gemeinderat (abgerufen am 8. Mai 2015)
  4. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 12, 1962, S. 31