Jakob Hein

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Jakob Hein (2004)

Jakob Hein (* 1971 in Leipzig) ist ein deutscher Schriftsteller und Arzt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Jakob Hein wurde als zweiter Sohn des Schriftstellers Christoph Hein und der Filmregisseurin Christiane Hein geboren. Er besuchte die Spezialschule für Mathematik Heinrich Hertz in Ost-Berlin, die er 1990 mit dem Abitur abschloss. Hein studierte Medizin in Berlin, Stockholm und Boston, und promovierte im Jahr 2000 an der Humboldt-Universität zu Berlin mit der Arbeit The specific disorder of arithmetical skills.[1]

Hein lebt in Berlin und arbeitet als Schriftsteller und Vorleser. Zwischen 1998 und 2011 arbeitete er gleichzeitig als Oberarzt in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Berliner Universitätskrankenhaus Charité.[2]

Er schloss sich 1998 der im Kaffee Burger regelmäßig auftretenden Berliner Lesebühne Reformbühne Heim & Welt an und erprobte sich am Mikrofon zusammen mit anderen Kollegen (z. B. Wladimir Kaminer) an Vortragsformen zwischen Slam-Poetry, Stand-up Comedy und Autorenlesung. Diese Entstehungsgeschichte ist besonders seinen ersten beiden Büchern anzumerken: Heins Geschichten sind oft kurz, voller Witz und befassen sich auch mit ganz alltäglichen, oft geringschätzig als eigentlich unliterarisch angesehenen Themen.[3]

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Jakob Hein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Jakob Hein: Dissertation: The Specific disorder of arithmetical skills. 12. Juni 2000 (PDF; 3,8 MB).
  2. Thorkit Treichel: Jakob Hein verlässt Charité. In: Berliner Zeitung vom 23. Februar 2011.
  3. Henryk M. Broder, Reinhard Mohr: Der Aufstand der Surfpoeten. In: Der Spiegel vom 7. Februar 2000.
  4. Gudrun Norbisrath: Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand. In: „Der Westen“, Portal der WAZ-Gruppe vom 18. April 2010.
  5. Tom Thelen: Die DDR lebt im Schauspielhaus Bochum weiter. In: „Der Westen“, Portal der WAZ-Gruppe vom 26. Oktober 2010.
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