Jakob Mennel

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Jakob Mennel überreicht seine Schrift „Die Fürstliche Chronickh“ an König Maximilian I. und vermutlich dessen Tochter Margarethe [1] [Anm. 1]

Jakob Mennel (* um 1460 in Bregenz; † vor dem 6. März 1526 in Freiburg) war Jurist, Hofgeschichtsschreiber Maximilians I., Genealoge und Chronist.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk [Bearbeiten]

1481 wurde er Bakkalaureus Artium, 1484 Magister Artium an der Universität Tübingen. Er lehrte an den Universitäten Basel und Freiburg im Breisgau. In Freiburg nahm er das Studium der Rechte auf und wurde Doktor beider Rechte. 1496 wurde er Stadtschreiber in Freiburg, 1500 Kanzler der Johanniter in Heitersheim. 1505 ernannte Maximilian ihn zum kaiserlichen Rat.

Als sein Hauptwerk gilt die 1518 übergebene „Fürstliche Chronik“, eine auf genealogischer Grundlage erarbeitete Geschichte des Hauses Habsburg.

Mennel verfasste auch eine gereimte Anleitung zum Schachspiel (Schachzabel Spiel), die auf dem Werk des Konrad von Ammenhausen beruht und unter anderem 1520 in Oppenheim gedruckt wurde.

Literatur [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Irmgard Christa Becker: Vorderösterreich – nur die Schwanzfeder des Kaiseradlers? Die Habsburger im deutschen Südwesten. Württembergisches Landesmuseum, Stuttgart 1999, ISBN 3-88294-276-2, S. 252.

Anmerkungen [Bearbeiten]

  1. Miniatur des sogenannten Mennel-Meisters im „Zeiger“, Freiburg 1518 (Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Handschriftensammlung, Codex Vindobonensis 7892, fol. 2r).

Weblinks [Bearbeiten]

 Wikisource: Jakob Mennel – Quellen und Volltexte