Jamal Joseph

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Jamal Joseph, 2012

Jamal Joseph (* ca. 1953[1] als Edward Joseph[2]) ist ein US-amerikanischer Drehbuchautor, Regisseur und Filmproduzent.

Leben[Bearbeiten]

Joseph wuchs in den späten 1960er Jahren in der Bronx auf und schloss sich als Teenager der Black Panther Party an. Im Alter von 16 Jahren stand er erstmals vor Gericht, wurde jedoch vom Vorwurf der Verschwörung freigesprochen. 1981 wurde wegen Beihilfe zu einem Raubüberfall auf einen Geldtransport, bei dem zwei Polizeibeamter und ein Wachmann getötet wurden, zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Während seiner Inhaftierung beendete er seine Schulausbildung und wurde nach fünfeinhalb Jahren freigelassen.[3] In den 1990er Jahren begann er zunächst als Kurzfilmregisseur zu arbeiten, schrieb dann auch Drehbücher und arbeitete ab den 2000er Jahren auch aus Filmproduzent. Seit 1998 ist er Professor an der Columbia University.[4]

Für den Musikfilm Der Klang des Herzens produzierte er zusammen mit Charles Mack den Titel Raise It Up, der 2008 in der Kategorie Bester Song für den Oscar nominiert war. Zudem schrieb und interpretierte er für den Film den Titel Harlem Streetz.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Regie[Bearbeiten]

  • 1993: Whatcha Gonna Do About Hate?
  • 1994: Heal the Rainbow
  • 1994: Master Your Future
  • 1997: Drive by: A Love Story (auch Drehbuch)
  • 1997: Kayla’s Story
  • 2002: Hughes’ Dream Harlem (auch Drehbuch)
  • 2006: 30 Days (auch Produktion)
  • 2010: Harlem Is... Music (auch Drehbuch, Produktion)
  • 2011: Harlem Is... Gospel (auch Produktion)

Drehbuch[Bearbeiten]

  • 1996: New York Undercover (Episode:Bad Blood)
  • 1996: The Many Trials of Tammy B
  • 2000: Ali: An American Hero
  • 2005: Das Spiel des Lebens (Knights of the South Bronx)

Produktion[Bearbeiten]

  • 2003: A-Alike
  • 2007: Baba King
  • 2007: Lifted
  • 2012: The Savoy King: Chick Webb & the Music That Changed America
  • 2014: Finding the Prospers

Musik[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. New York Times (englisch)
  2. Algonquin Books (englisch)
  3. New York Times (englisch)
  4. Columbia University (englisch)