Jamaram

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Jamaram
Jamaram beim Ruhr Reggae Summer 2014
Jamaram beim Ruhr Reggae Summer 2014
Allgemeine Informationen
Genre(s) Reggae, Funk, Latin, Blues
Gründung 2000
Website http://www.jamaram.de
Gründungsmitglieder
Thomas „Tom“ Lugo
Max „Murxen“ Alberti
Gitarre, Gesang
Samuel „Sam I Am“ Hopf
Aktuelle Besetzung
Gesang
Thomas „Tom“ Lugo
Gitarre, Gesang
Samuel „Sam I Am“ Hopf
Schlagzeug, Percussion
Max „Murxen“ Alberti
Benjamin „Benni“ Beblo
Lionel Wharton
Percussion
Dominik „Nik“ Thäle
Johannes „Peppi“ Beblo
Maximilian „Max“ Wittmann
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Matthias „Matt“ Ullmann
Gesang
Anna „Lu“ Lukasiewicz
Bass
Florian „Flo“ Döffinger
Keyboard
Sebastian Hopfner
Saxophon
Matthias „Schuppi“ Schuppler
Percussion
Dominik Scholz
Trompete
Franziskus „Franzis“ Wörmann

Jamaram ist eine Münchner Gruppe von Musikern, die vorwiegend Reggae, Funk, Latin und Blues spielen. Sie wurde im Jahre 2000 von Sänger Tom Lugo, Drummer Murxen Alberti und Gitarrist Samuel Hopf gegründet. Derzeit besteht die Band aus acht Mitgliedern.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

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Jamaram trat beim internationalen Newcomer-Festival Emergenza an und belegte in den Vorrunden zwei erste Plätze, im Finale erreichten sie den zweiten Platz. Die dadurch erlangte Bekanntheit führte dazu, dass die Band 2005 bereits über 100 Konzerte gab und auf mehreren Festivals wie dem „Chiemsee Reggae Summer“ spielte. 2004 produzierte Jamaram mit „Kalahassi“ auch ihr erstes Album, welches auf Soulfire Artists / Rough Trade veröffentlicht wurde, damit führten sie auch ebenfalls 2005 ihre erste Tournee in Europa durch. Im Mai 2006 erschien das Album „Ookuchaka!“. Zur ersten Single „Megan“ wurde ein Video mit dem Regisseur J.R.J. Wagner und der bekannten deutschen Schauspielerin Cosma Shiva Hagen gedreht. Als Drehort wurde ein Weiher in Andechs bei München gewählt. Im Jahr 2007 entstand das dritte Album „Shout it from the Rooftops“, welches im April 2008 erschien. Im Dezember 2008 war die Band für drei Wochen in Afrika – Uganda und Kenia. Eingeladen vom Goethe Institut stand der interkulturelle Austausch im Vordergrund. Neben 12 Konzerten, drehte die Band ein Musikvideo am Victoria See und besuchte das Rainbow House of Hope Projekt in Kampala, das die Band finanziell seit Ende 2008 unterstützt. Außerdem gaben sie Workshops für Kinder und Erwachsene. 2009 brachten sie ihr Album Live raus. Am 31. Dezember 2009 spielten Jamaram ihre 700. Liveshow. Mitte Mai 2010 flog die Band nach Salvador da Bahia, um sich erneut Inspiration aus anderen Teilen der Erde zu holen. In diesem Zusammenhang spielten sie 6 Konzerte, wovon eines in Pelorinho (Salvador da Bahia) besonders herausstach. Geronimo Santana veranstaltet in der Stadt seit ungefähr 30 Jahren jeden Dienstag am selben Ort ein Konzert, zu dem er neben seiner eigenen Band immer eine oder zwei fremde Bands einlädt. Mitte Mai war diese Band Jamaram. Im Jahr 2011 brachte Jamaram ihr viertes Studioalbum namens „Jameleon“ raus.

Soziales Engagement[Bearbeiten]

Jamaram unterstützt die Hilfsorganisation Go Ahead! und ist zugleich Pate der „Sekhethimpilo”-Vorschule in Südafrika/Gauteng. Diese Stiftung ermöglicht Waisenkinder einen Schulbesuch und gibt ihnen somit ein Stück Normalität im Leben zurück. Besonders bei Konzerten sammelt Jamaram Spenden für die Schule in Südafrika und das Rainbow House of Hope in Kampala Uganda. Das Rainbow House of Hope ist ein offenes Jugendzentrum in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, dass sich für sozial benachteiligte Kinder einsetzt. Die Förderung findet u. a. durch Musik, Tanz, Sport und die Vermittlung handwerklicher Fähigkeiten wie etwa schneidern und tischlern bzw. schreinern statt.

Besetzung[Bearbeiten]

Thomas „Tom“ Lugo[Bearbeiten]

Thomas „Tom“ Lugo

Tom Lugo wurde 1978 in Bayamon, Puerto Rico geboren. 1990 kam er nach Deutschland. Laut eigener Aussage, singt er seit er klein ist. Er ist eines der drei Gründungsmitglieder von Jamaram.[1]

Samuel „Sam I Am“ Hopf[Bearbeiten]

Geboren am 20. Juli 1982 in Zürich, zog Samuel Hopf 1986 nach Deutschland. Dort wohnte er zunächst in München, bevor er nach Buchbach zog. Kurz darauf zog er mit seiner Familie wieder zurück nach München. Anschließend zog die Familie nach Berlin und wanderte von dort in die USA aus. Im Alter von 15 zog Hopf allerdings wieder nach Europa, wo er zunächst in Salzburg, dann in der Schweiz und wieder in München wohnte.[2]

Maximilian „Murxen“ Alberti[Bearbeiten]

Siehe Hauptartikel: Murxen Alberti

Benjamin „Benni“ Beblo[Bearbeiten]

„Benni“ „Bass“ Beblo wurde am 22. Juli 1978 in München geboren. Sein erstes Instrument war das Glockenspiel, gefolgt von Klavier und Blockflöte. Weil er das Glockenspiel jedoch für zu leise empfand, ihm das Klavier zu altmodisch erschien und er Blockflöte für ein Instrument „für Mädchen“ hält, wechselte er zunächst zum Schlagzeug um dann über die Gitarre zum Bass zu finden. Seitdem spielte er in zahlreichen Bands, unter anderem für Mellow Mark und Joachim Deutschland. Ben Beblo hat Abitur im Fach Musik auf der akustischen Gitarre gemacht und studierte bei Patrick Scales E-Bass und Jazz am Richard-Strauss-Konservatorium.[3]

Lionel Wharton[Bearbeiten]

Lionel Wharton wurde als Sohn eines Amerikaners und einer Engländerin am 24. Oktober 1982 in Köln geboren. Er spielt seit seinem siebten Lebensjahr Klavier.[4][5]

Johannes „Peppi“ Beblo[Bearbeiten]

Johannes „Peppi“ Beblo und Franziskus „Franzis“ Wörmann

Hannes Beblo (* 28. April 1981) ist der drei Jahre jüngere Bruder von Benni Beblo. Mit neun Jahren fing er an, Saxophon zu spielen. Zu Jamaram kam er im Jahr 2003, nachdem er einige Auftritte als Gastmusiker bei der Band hatte.[6]

Franziskus „Franzis“ Wörmann[Bearbeiten]

Franziskus Wörmann, genannt Franzis, (* 1986) spielte zunächst Blockflöte und später Klavier, bevor er zu seinem jetzigen Instrument, der Trompete kam.[7]

Dominik „Nik“ Thäle[Bearbeiten]

Nik Thäle (* 1968) kam 2003 zu Jamaram. Er ist hauptberuflich Webdesigner und gestaltete auch die Website der Band.[8]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 2004: Kalahassi (Soulfire Artists / Rough Trade)
  • 2006: Ookuchaka! (Soulfire Artists / Rough Trade)
  • 2008: Shout it from the Rooftops (GLM Music / Soulfood)
  • 2009: Live (GLM Music / Soulfood)
  • 2010: Jameleon (GLM Music / Soulfood)
  • 2011: Jamaram in Dub (Echo Beach / Indigo)
  • 2012: La Famille
  • 2014: Almost Hits

EPs[Bearbeiten]

  • 2005: Never Too Late (Soulfire Artists / Rough Trade)

Singles[Bearbeiten]

  • 2006: Megan (Soulfire Artists / Rough Trade)
  • 2008: Coming To Get You (GLM Music / Soulfood)
  • 2008: Green Leaf (GLM Music / Soulfood)
  • 2010: Cuentito (GLM Music / Soulfood)

DVDs[Bearbeiten]

  • 2012: Jam the World
  • 2014: Jamaram & Accoustic Night Allstars on Tour (Zugabe zur CD Almost Hits)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jamaram – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://jamaram.de/pages/tom.php
  2. http://jamaram.de/pages/sam.php
  3. http://jamaram.de/pages/benni.php
  4. http://www.lionelwharton.de/biography/bioFrameset.htm
  5. http://jamaram.de/pages/lionel.php
  6. http://jamaram.de/pages/hannes.php
  7. http://jamaram.de/pages/franzis.php
  8. http://jamaram.de/pages/nik.php