James Baldwin

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Dieser Artikel bezieht sich auf den Schriftsteller James Baldwin, zu dem Philosophen und Psychologen siehe James Mark Baldwin.
James Baldwin, fotografiert von Carl van Vechten, 1955

James Baldwin (* 2. August 1924 in Harlem, New York City, New York, Vereinigte Staaten; † 1. Dezember 1987 in Saint-Paul de Vence, Provence-Alpes-Côte d’Azur, Frankreich) war einer der bedeutendsten afroamerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, der weit über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus bekannt wurde.[1]

Viele seiner Arbeiten behandeln Themen wie Rassismus und Sexualität. Seine Erzählungen sind berühmt für den persönlichen Stil, in dem Fragen der Identität von Schwarzen und Homosexuellen und damit verbundener sozialer und psychologischer Druck zur Sprache kommen, lange bevor die soziale, kulturelle oder politische Gleichstellung dieser Gruppen erkämpft wurde.[2]

Leben und Werk[Bearbeiten]

James Baldwin 1963 mit Marlon Brando

James Baldwin wurde 1924 im Harlem Hospital unter dem Namen James Arthur Jones als erstes Kind der alleinstehenden Mutter Emma Berdis Jones geboren, die aus Maryland voller Hoffnung in den freiheitsversprechenden Norden gezogen war; sein Vater ist unbekannt. Nach der Hochzeit der Mutter mit dem Fabrikarbeiter und Baptistenprediger David Baldwin, der im Zuge der great migration aus New Orleans nach New York gekommen war, wurde James im Alter von drei Jahren dessen Nachnamen gegeben. Emma und David Baldwin bekamen in den folgenden Jahren gemeinsam acht Kinder.[3].

James Baldwins Jugend im Ghetto war vor allem durch die Erfahrung von Armut, Depraviertheit und Diskriminierung ebenso wie durch den religiösen Fanatismus der store-front church bzw. Pentecostler- und Holiness- Bewegung geprägt, der seine Familie angehörte. Sein Vater konnte die große Familie kaum ernähren und suchte als fanatischer Laienprediger Trost und Kompensation in seinem Erwähltheitsbewusstsein und den Verheißungen eines besseren Lebens im Jenseits, wurde durch die Widersprüche in seiner eigenen Existenz aber schließlich in jenen Wahn getrieben („eaten up by paranoia“), den James Baldwin seitdem immer wieder als unausweichliche Folge des Rassenhasses dargestellt hat.[4]

Zu seinem Stiefvater hatte James schon in früher Jugend ein äußerst angespanntes und schwer gestörtes Verhältnis. Nach einem visionären Erweckungserlebnis als Vierzehnjähriger, das danach auch als Vorlage für die Erfahrungen des gleichaltrigen John Grimes in seinem stark autobiografischen Debütroman Go Tell it on the Mountain diente,[5] fand James Baldwin ab 1938 bis zu seinem siebzehnten Lebensjahr in Pfingstgemeinde seines Vaters Anerkennung als jugendlicher Prediger. Die Beziehung zu seinem Stiefvater war fortan durch zunehmende Rivalität und Ablehnung durch den Stiefvater gekennzeichnet. Diese Ablehnung und der sittenstrenge religiöse Fanatismus David Baldwins spiegelten sich später als dominierende Themen in James Baldwins Werken wider.[6]

Schon früh zeigte der begabte James ein großes Interesse an Literatur. Er war als Kind und Jugendlicher ein leidenschaftlicher Leser, der sein Lesematerial in den öffentlichen Bibliotheken New Yorks fand. Zu den ersten literarischen Einflüssen auf ihn zählten Werke von Harriet Beecher-Stowe, Horatio Alger und Charles Dickens.

Obwohl James Baldwin zunächst in einer fanatischen Gläubigkeit wie sein Stiefvater „den Ausweg aus seinem Haß für die weißen Unterdrücker und seine Verachtung für die unterdrückten Schwarzehn“ fand, wandte er sich nach drei Jahren erfolgreicher Predigertätigkeit 1941 von der Kirche ab, was zugleich die endgültige entfremdung von seinem Stiefvater bewirkte. Baldwin war zu der Überzeugung gelangt, dass die Ghettokirchen nur eine Maske für „den Hass, Selbsthass und die Verzweiflung“ seien („a mask for hatred and self-hatred and despair“) seien und dass die Religion in Harlem ausschließlich der „Einbildung von Rache“ diene („a complete and exquisite fantasy revenge“). [7]

Kurz nach seiner Abkehr vom Christentum schloss James Baldwin 1942 mit Erfolg seine Schulausbildung an der De Witt Clinton High School, einer vornehmlich von Weißen besuchten Schule in der Bronx, ab. Dort hatte er sich zuvor durch die Herausgabe einer Schülerzeitung profiliert. Er verließ die Familie und lebte mehr schlecht als recht von verschiedenen Gelegenheitstätigkeiten, um sich dem Schreiben zu widmen.[8]

1943 starb sein Stiefvater und Baldwin sah sich in der Pflicht, für den Unterhalt der Familie zu sorgen. Seinen Entschluss, Schriftsteller zu werden, gab er jedoch nicht auf.wurde durch diese Arbeiten bestärkt. Einen Förderer fand er in dem 16 Jahre älteren Schriftsteller Richard Wright, den er 1944 erstmals traf. Durch Wrights Fürsprache erhielt Baldwin ein Eugene F. Saxton Felloship für ein Romanprojekt, das allerdings scheiterte. Für ein weiteres Buchprojekt, das durch ein Stipendium der Rosenwald Fellowship gefördert wurde, fand sich ebenso wie zuvor kein Verleger.[9]

1946 veröffentlichte Baldwin seine erste Buchrezension in der Zeitung „The Nation“. In den folgenden Jahren wurde er als Essayist und Rezensent bekannt; er publizierte in namhaften Zeitschriften und Zeitungen. Sein erstes bedeutendes fiktionales Werk war die Kurzgeschichte „Sonny's Blues“ aus dem Jahr 1948.

In Baldwins Verhältnis zu seinem erklärten geistigen Vater Richard Wright wiederholte sich anschließend der für Baldwin immer noch tief sitzende Konflikt mit seinem Stiefvater. Wenige Jahre nach dem Bruch mit der Store-Front-Church und der religiösen Welt seines Stiefvaters folgte der Bruch mit Wright, dessen aufklärerischem Impetus er die Befreiung aus den fanatisch-religiösen Zwängen seiner Kindheit verdankte. In einem seiner ersten EssaysEverybody‘s Protest Novel“ (1949) kritisiert Baldwin Wrights Roman Native Son und beschuldigt ihn des Puritanismus. Dieser erneute innere Konflikt mit seinem geistigen Ziehvater und Förderer Wright wurde in der Folgezeit zu einem der wesentlichen Antriebe in Baldwins weiterem schriftstellerischen Werk.[10]

Die anfängliche Erfolglosigkeit seiner ersten literarischen Projekte und das Gefühl der Unmöglichkeit, sich selbst und seinen Platz in einer Gesellschaft zu finden, die ihn unterdrückte oder ignorierte, drängten James Baldwin im November 1948 auf Wrights Spuren ins Exil nach Paris. Wie er später betonte, hatte er den Rassismus in New York nicht mehr ertragen können. Anders als Wright, der sich in den Kreisen der geistigen Elite Frankreichs um Sartre herum bewegte, lebte James Baldwin in Paris jedoch zunächst in einem völlig anderen Milieu in bitterster Armut unter Afro-Franzosen, Arbeitslosen und Obdachlosen. Einflüsse des französischen Existentialismus sind daher in seinem Werk nicht zu spüren.

Die folgenden vierzig Jahre seines Lebens verbrachte Baldwin überwiegend in seiner französischen Wahlheimat. Baldwin bezeichnete diesen Schritt als „Selbstexilierung“. In den USA sei es ihm nicht gestattet gewesen, sich in die Richtung zu entwickeln, in die er sich nur habe entwickeln können: „Alles, was mir meine Landsleute in jenen 24 Jahren, die ich im Lande zu leben versuchte, anzubieten hatten, war der Tod – ein Tod überdies nach ihrem Geschmack.“ [11]

In Europa wurde Baldwin, der bis zu seinem Tode alle Versuche der schwarzen Afrikaner ablehnte, die ihnen verweigerte Identität aus ihren afrikanischen Wurzeln abzuleiten, deutlich, dass er als Autor sich einzig im Medium der westlichen Kultur und der englischen Sprache verwirklichen konnte. Nach einem Nervenzusammenbruch hielt er sich als „Stranger in the Village“ (dt.: „Fremder im Dorf“), wie es in seinem gleichnamigen Essay heißt, zur Genesung in einem abgeschiedenen Gebirgsdorf in der Schweiz auf. Nach seiner Genesung gelang ihm 1953 mit der Veröffentlichung seines Erstlingsromans Go tell it on the Mountain, in dem sich seine Kindheits- und Jugenderfahrungen in der heimatlichen Baptistenkirche spiegeln, der schriftstellerische Durchbruch. In Europa vollendete er auch seinen zweiten Roman Giovanni‘s Room, der aufgrund seiner Thematik für großes Aufsehen und öffentliche Diskussionen sorgte.[12]

In diesem Roman, dessen weißer Protagonist gleichfalls nach Frankreich geht, um sich selbst zu finden, setzt sich Baldwin thematisch in der Gestaltung der Identitätssuche des Helden in einer homosexuellen Beziehung an zentraler Stelle literarisch auch mit der Frage seiner eigenen Homosexualität auseinander, die sich ebenso in seinem Essay über André Gide äußert und fortan in dem überwiegenden Teil seiner Werke eine gewichtige Rolle spielt.[13]

Die Freundschaft von Wright und Baldwin zerbrach, als der ehemalige Mentor, der inzwischen ebenfalls in Frankreich lebte, Baldwins erstes längeres Manuskript und seine in der „Partisan Review“ veröffentlichten Essays „Everybody's Protest Novel“ (1949) und „Many Thousand Gone“ (1951) kritisierte. Baldwin hatte seinerseits in den beiden Essays die künstlerische Qualität und sozial-politische Relevanz von „Protestromanen“ wie Beecher-Stowes Onkel Toms Hütte und vor allem Wrights Native Son in Frage gestellt.

Vier Jahre nach seiner Rückkehr in die USA als bereits anerkannter und gefeierter Autor grenzte sich Baldwin in den drei zu „Alas, Poor Richard“ zusammengefassten Essays 1961 in seinem zweiten Sammelband Nobody Knows My Name: More Notes of a Native Son in scharfer Form von seinem einstigen Mentor Wright ab und versuchte sich damit von den Maßstäben der vorangegangenen Generation afro-amerikanischer Schriftsteller zu befreien. In seiner schriftstellerischen Haltung nähert sich Baldwin damit der Position Ralph Ellisons an, der ebenso das Postulat, afro-amerikanische Literatur müsse zwangsläufig Protestliteratur sein, zurückwies.[14]

Nach dem Tode Wrights in Paris kam es in Baldwins späterem literarischen Werk allerdings zu einer verblüffenden Umkehr: Ohne der Nachahmung bezichtigt zu werden, konnte Baldwin nun das auch bei ihm vorhandene und dringend gesuchte neue Thema des Protestes zum Ausdruck bringen. In dem schnell zum Bestseller gewordenen Roman Another Country, der vermutlich nicht zuletzt wegen seiner zahlreichen Sex-Szenen einen großen Leserkreis fand, gelingt es Baldwin Einschätzungen in der Literaturkritik zufolge allerdings nicht hinreichend, die künstlerische Distanz („artist“) mit dem Ausdruck des politischen Protestes („propagandist“) zu vereinbaren.[15]

James Baldwin während des Civil Rights March am 28. August 1963 in Washington D.C.

Baldwin engagierte sich in der Bürgerrechtsbewegung und vor allem gegen den Rassismus. Seine Reden und Essays hatten großen Einfluss, allen voran seine Schrift The Fire Next Time, in der er, von persönlichen Erfahrungen ausgehend, die rassistische Struktur und die sexuelle Doppelmoral der US-amerikanischen Gesellschaft analysierte. Im Unterschied zu anderen afroamerikanischen Schriftstellern der 1950er- und 1960er-Jahre bewahrte Baldwin zumeist seinen Optimismus, dass sich die ethnischen Konflikte in den USA, wenn auch mit großer Kraftanstrengung, langfristig überwinden ließen.[16]

Nach der Ermordung von Malcolm X am 21. Februar 1965 und Martin Luther King am 4. April 1968 durch weiße Attentäter sah Baldwin sich erneut, wie 20 Jhre zuvor, in einer Situation, in der er Ruhe, Zeit und Abgeschiedenheit brauchte, um über die gewandelte Lage nachzudenken und seine literarische Tätigkeit fortzusetzen. Aus diesem Grunde begab er sich 1970 ein weiteres Mal ins Exil nach Frankreich.

Seinen eigenen Aussagen zufolge war ihm in Hollywood bei dem Versuch, ein Drehbuch für einen Film über Malcolm X zu schreiben, endgültig klar geworden, dass „der Dialog nicht mehr möglich und der amerikanische Traum ausgeträumt sei.“ Seine neue Rolle, die er in Anspruch nehmen könne, begriff er nunmehr als die eines Zeitzeugen, der die Geschichte des Civil Rights Movement, wie er sie selbst miterlebt hat, nicht dokumentarisch („not a documentary“), sondern als „persönliches Buch und Zeugenaussage“ („a personal book - a testimony“) darstellt.[17]

Das Spätwerk Baldwins spiegelt vor allem dessen Bemühungen, unter dem Eindruck einer „neuen schwarzen Ästhetik positive Selbstbilder“ zu entwerfen, in dem beispielsweise seine „ausschließlichen Deutungen der schwarzen Musiktradition, vor allem des Gospel und des Spiritual, als Ausdruck von Leid und Schmerz“ stehen.[18]

Für sein Werk wurde Baldwin mit einer Reihe von Preisen ausgezeichnet und 1986 zum Kommandeur der französischen Ehrenlegion ernannt.

Er starb 1987 im Alter von 63 Jahren an Magenkrebs.

Werke[Bearbeiten]

Essays[Bearbeiten]

  • Notes of a Native Son, 1955 (dt. teilw. in Schwarz und Weiß, 1963)
  • Nobody Knows My Name, 1961 (dt. teilw. in Schwarz und Weiß, 1963)
  • The Fire Next Time, 1962 (dt. Hundert Jahre Freiheit ohne Gleichberechtigung, 1964)
  • No Name in the Street, 1972 (dt. Eine Straße und kein Name, 1973)
  • The Devil Finds Work, 1976 (dt. Teufelswerk, 1977)
  • The Evidence of Things Not Seen, 1985 (dt. Das Gesicht der Macht bleibt weiß, 1986)
  • The Price of the Ticket, 1985

Romane[Bearbeiten]

  • Go Tell It on the Mountain, 1953
    • deutsch: Gehe hin und verkünde es vom Berge, übersetzt von Jürgen Manthey, Rowohlt, Reinbek 1966
  • Giovanni's Room, 1956
    • deutsch: Giovannis Zimmer,übersetzt von Axel Kaun und Hans-Heinrich Wellmann, Rowohlt, Reinbek 1963
  • Another Country, 1962:
    • deutsch: Eine andere Welt, übersetzt von Hans Wollschläger, Rowohlt, Reinbek 1965
  • Tell Me How Long the Train's Been Gone, 1968
    • deutsch: Sag mir, wie lange ist der Zug schon fort, übersetzt von Gisela Stege, Rowohlt, Reinbek 1969
  • If Beale Street Could Talk, 1973
    • deutsch: Beale Street Blues, 1974
  • Just Above My Head, 1979
    • deutsch: Zum Greifen nah, 1981

Erzählungen[Bearbeiten]

  • Going to Meet the Man, 1965 (dt. Gesammelte Erzählungen, 1968; später als: Des Menschen nackte Haut (Tb.), Sonnys Blues (geb.))

Gedichte[Bearbeiten]

  • Jimmy's Blues. Selected Poems, 1983 (dt. Jimmys Blues. Gedichte. Zweisprachig, 1984)

Theater[Bearbeiten]

  • Blues for Mister Charlie, 1964 (dt. Buchausgabe Blues für Mr. Charlie / Amen Corner, 1971)
  • The Amen Corner, Erstaufführung 1955 (dt. Buchausgabe Blues für Mr. Charlie / Amen Corner, 1971)

als Mitautor[Bearbeiten]

  • Nothing Personal, 1964 mit Richard Avedon (Fotos)
  • Little man, little man, 1976 mit Yoran Cazac (Illustrationen); Kinderbuch

Filmographie[Bearbeiten]

Literarische Vorlage
  • 1998: Die Farbe des Herzens (A la place du cœur)
Drehbuch
  • 1972: Sie nannten ihn Malcolm X (One Day When I Was Lost), nach der von Alex Haley herausgegebenen Autobiografie von Malcolm X

Interviews und Gespräche mit James Baldwin[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • James Baldwin: Baldwin's Harlem. A biography of James Baldwin. Atria Books, New York, NY u. a. 2008, ISBN 978-0-7432-9307-5.
  • Wolfgang Binder: Baldwin, James (Arthur). In: Bernd Engler, Kurt Müller (Hrsg.): Metzler-Lexikon amerikanischer Autoren. Metzler, Stuttgart u. a. 2000, ISBN 3-476-01654-4, S. 41-43.
  • Rolf Franzbecker (unter Mitarbeit von Peter Bruck u. Willi Real): Der moderne Roman des amerikanischen Negers, Richard Wright, Ralph Ellison, James Baldwin. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1979, ISBN 3-534-07366-5, S. 80–112.
  • Peter Freese: James Baldwin. In: ders.: Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth. Athenäum Verlag Frankfurt a. M. 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 246-320.
  • Trudier Harris: James Baldwin 1924-1987. In: Paul Lauter u. a. (Hrsg.): The Heath Anthology of American Literature. 3rd Edition. Houghton Mifflin Co., Boston 1998, ISBN 0-395-86823-8, Bd. 2, S. 2221.
  • Günter H. Lenz: James Baldwin. In: Martin Christadler (Hrsg.): Amerikanische Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen. Kröner Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-520-41201-2, S. 155-189.
  • Monika Plessner: Ich bin der dunklere Bruder · Die Literatur der schwarzen Amerikaner · Von den Spirituals bis zu James Baldwin. Fischer Verlag Frankfurt a.M. 1979, ISBN 3-596-26454-5, S. 292-301.
  • Kristina Scholz: Vision and Sound in James Baldwin's „Sonny's Blues“. To Revelation Through Perception. FU Berlin SoSe 98 - Onlinefassung (PDF; 940 KB).


Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: James Baldwin – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. Monika Plessner: Ich bin der dunklere Bruder · Die Literatur der schwarzen Amerikaner · Von den Spirituals bis zu James Baldwin. Fischer Verlag Frankfurt a.M. 1979, ISBN 3-596-26454-5, S. 292. Siehe auch Peter Freese: James Baldwin. In: ders.: Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth. Athenäum Verlag Frankfurt a. M. 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 251 ff. und 320. Ebenso Günter H. Lenz: James Baldwin. In: Martin Christadler (Hrsg.): Amerikanische Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen. Kröner Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-520-41201-2, S. 155.
  2. Jean-François Gounardoo, Joseph J. Rodgers: The Racial Problem in the Works of Richard Wright and James Baldwin. Greenwood Press, 1992. S. 158 S. 148-200. Siehe auch Günter H. Lenz: James Baldwin. In: Martin Christadler (Hrsg.): Amerikanische Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen. Kröner Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-520-41201-2, S. 155 ff.
  3. Vgl. Peter Freese: James Baldwin. In: Peter Freese: Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth. Athenäum Verlag Frankfurt a. M. 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 246 f.
  4. Vgl. Peter Freese: James Baldwin. In: Peter Freese: Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth. Athenäum Verlag Frankfurt a. M. 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 247. Das Wortzitat Baldwins ist den Notes of a Native Son (S. 74)entnommen. Siehe zu der fanatisch-religiösen Prägung Baldwins in seiner Jugend auch eingehend Monika Plessner: Ich bin der dunklere Bruder · Die Literatur der schwarzen Amerikaner · Von den Spirituals bis zu James Baldwin. Fischer Verlag Frankfurt a.M. 1979, ISBN 3-596-26454-5, S. 292 ff. Plessner zufolge endete Baldwins harter, verbitterter Stiefvater als Paranoiker in einer Nervenheilanstalt (vgl. S. 293).
  5. Siehe eingehender Günter H. Lenz: James Baldwin. In: Martin Christadler (Hrsg.): Amerikanische Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen. Kröner Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-520-41201-2, S. 157 ff.
  6. Vgl. dazu detailliert Monika Plessner: Ich bin der dunklere Bruder · Die Literatur der schwarzen Amerikaner · Von den Spirituals bis zu James Baldwin. Fischer Verlag Frankfurt a.M. 1979, ISBN 3-596-26454-5, S. 292 ff. Siehe auch eingehender Peter Freese: James Baldwin. In: Peter Freese: Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth. Athenäum Verlag Frankfurt a. M. 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 247 f.
  7. Peter Freese: James Baldwin. In: Peter Freese: Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth. Athenäum Verlag Frankfurt a. M. 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 247 f.
  8. Peter Freese: James Baldwin. In: Peter Freese: Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth. Athenäum Verlag Frankfurt a. M. 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 248.
  9. Peter Freese: James Baldwin. In: Peter Freese: Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth. Athenäum Verlag Frankfurt a. M. 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 249.
  10. Vgl. dazu detailliert Monika Plessner: Ich bin der dunklere Bruder · Die Literatur der schwarzen Amerikaner · Von den Spirituals bis zu James Baldwin. Fischer Verlag Frankfurt a.M. 1979, ISBN 3-596-26454-5, S. 293 f. Siehe ebenso eingehender Peter Freese: James Baldwin. In: Peter Freese: Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth. Athenäum Verlag Frankfurt a. M. 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 251 ff.
  11. James Baldwin: „Blues für Mr. Charlie / Amen Corner“., Hamburg 1971, S. 96. Siehe auch eingehender Peter Freese: James Baldwin. In: Peter Freese: Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth. Athenäum Verlag Frankfurt a. M. 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 249 ff. sowie Monika Plessner: Ich bin der dunklere Bruder · Die Literatur der schwarzen Amerikaner · Von den Spirituals bis zu James Baldwin. Fischer Verlag Frankfurt a.M. 1979, ISBN 3-596-26454-5, S. 293 f.
  12. Vgl. Peter Freese: James Baldwin. In: Peter Freese: Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth. Athenäum Verlag Frankfurt a. M. 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 249 ff. sowie Monika Plessner: Ich bin der dunklere Bruder · Die Literatur der schwarzen Amerikaner · Von den Spirituals bis zu James Baldwin. Fischer Verlag Frankfurt a.M. 1979, ISBN 3-596-26454-5, S. 293 f.
  13. Vgl. Peter Freese: James Baldwin. In: Peter Freese: Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth. Athenäum Verlag Frankfurt a. M. 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 250. Siehe ebenso eingehend Monika Plessner: Ich bin der dunklere Bruder · Die Literatur der schwarzen Amerikaner · Von den Spirituals bis zu James Baldwin. Fischer Verlag Frankfurt a.M. 1979, ISBN 3-596-26454-5, S. 295 ff.
  14. Vgl. Monika Plessner: Ich bin der dunklere Bruder · Die Literatur der schwarzen Amerikaner · Von den Spirituals bis zu James Baldwin. Fischer Verlag Frankfurt a.M. 1979, ISBN 3-596-26454-5, S. 293 f. Siehe auch eingehend Peter Freese: James Baldwin. In: Peter Freese: Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth. Athenäum Verlag Frankfurt a. M. 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 251-253.
  15. Vgl. Peter Freese: James Baldwin. In: Peter Freese: Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth. Athenäum Verlag Frankfurt a. M. 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 252-257. Siehe auch Maria Diedrich: Multikulturalität - Afro-amerikanische Literatur. In: Hubert Zapf u.a.: Amerikanische Literaturgeschichte. Metzler Verlag, 2. akt. Auflage, Stuttgart und Weimar 2004, ISBN 3-476-02036-3, S. 431. Siehe auch die Ausführungen von Günter H. Lenz: James Baldwin. In: Martin Christadler (Hrsg.): Amerikanische Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen. Kröner Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-520-41201-2, S. 172 ff.
  16. Vgl. Günter H. Lenz: James Baldwin. In: Martin Christadler (Hrsg.): Amerikanische Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen. Kröner Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-520-41201-2, S. 179 ff.
  17. Peter Freese: James Baldwin. In: Peter Freese: Die amerikanische Kurzgeschichte nach 1945 · Salinger · Malamud · Baldwin · Purdy · Barth. Athenäum Verlag Frankfurt a. M. 1974, ISBN 3-7610-1816-9, S. 259 f.
  18. Maria Diedrich: Multikulturalität - Afro-amerikanische Literatur. In: Hubert Zapf u.a.: Amerikanische Literaturgeschichte. Metzler Verlag, 2. akt. Auflage, Stuttgart und Weimar 2004, ISBN 3-476-02036-3, S. 431.