James Clifford Timlin

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James Clifford Timlin (* 5. August 1927 in Scranton) ist Altbischof von Scranton.

Leben[Bearbeiten]

Der Präsident des Päpstlichen Rates für die sozialen Kommunikationsmittel Martin John O’Connor spendete ihm am 16. Juli 1951 die Priesterweihe für das Bistum Scranton.

Papst Paul VI. ernannte ihn am 26. Juli 1976 zum Titularbischof von Gunugus und zum Weihbischof in Scranton. Der Bischof von Scranton, Joseph Carroll McCormick, spendete ihm am 21. September desselben Jahres die Bischof; Mitkonsekratoren waren John Raphael Quinn, Erzbischof von Oklahoma City, und Stanley Joseph Ott, Weihbischof in New Orleans.

Am 24. April 1984 wurde er zum Diözesanbischof von Scranton ernannt.

1999 inkardinierte Timlin den von der schismatischen Priesterbruderschaft St. Pius X. ausgeschlossenen Priester Carlos Urrutigoity, der 2002 wegen sexuellen Missbrauchs eines Jugendlichen angeklagt und 2005 suspendiert wurde; eine Entschädigungszahlung des Bistums von 450.000 US$ an das Opfer des Priesters bewahrte diesen vor einer strafrechtlichen Verurteilung.[1]

Am 25. Juli 2003 nahm Papst Johannes Paul II. Timlins altersbedingtes Rücktrittsgesuch an.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mayra Rivarola: Millonaria indemnización salvó a Urrutigoity, acusado de pedofilia, S. 1. ABC vom 8. Juni 2014

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
John Joseph O’Connor Bischof von Scranton
1984–2003
Joseph Francis Martino