James Gilkes

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James Wren Gilkes (* 21. September 1952) ist ein guyanischer Leichtathlet, der 1975 bei den Panamerikanischen Spielen den 200-Meter-Lauf gewann.

Gilkes war Student der Fisk University in Nashville und stieß 1974 in die Spitzenklasse amerikanischer Sportler vor. 1975 wechselte er zur University of Southern California. Bei den Panamerikanischen Spielen in Mexiko-Stadt siegte er über 200 Meter in 20,43 Sekunden mit 0,26 Sekunden Vorsprung auf den US-Amerikaner Larry Brown. Bei den Olympischen Spielen 1976 wäre Gilkes nach seiner Position in der Weltrangliste über 100 Meter und 200 Meter ein Endlaufkandidat gewesen, durfte aber nicht starten, da sich Guyana dem Olympiaboykott der afrikanischen Staaten anschloss.

Bei den Commonwealth Games 1978 in Edmonton belegte Gilkes über 100 Meter den vierten Platz hinter den Olympiasiegern Don Quarrie, Allan Wells und Hasely Crawford, über 200 Meter gewann er Silber hinter Wells; in beiden Rennen waren die Zeiten wegen zu starker Windunterstützung nicht rekordfähig. Am 12. September 1978 stellte Gilkes bei regulären Windverhältnissen mit 10,19 Sekunden und 20,14 Sekunden persönliche Bestleistungen auf, die als guyanische Landesrekorde über 30 Jahre nicht unterboten werden konnten.

1979 belegte Gilkes bei den Panamerikanischen Spielen mit neun Hundertstelsekunden Rückstand auf den Kubaner Silvio Leonard den zweiten Platz, die Zeiten waren wegen zu starker Windunterstützung nicht bestenlistenreif. 1980 trat Gilkes bei den Olympischen Spielen in Moskau an, verpasste aber auf beiden kurzen Sprintstrecken knapp den Finaleinzug.

Bei einer Körpergröße von 1,88 Metern betrug sein Wettkampfgewicht 72 Kilogramm.

Persönliche Bestzeiten[Bearbeiten]

  • 100 Meter: 10,19 Sekunden (12. September 1978 in Ingelheim am Rhein)
  • 200 Meter: 20,14 Sekunden (12. September 1978 in Ingelheim am Rhein)
  • 400 Meter: 46,02 Sekunden (12. April 1980)

Weblinks[Bearbeiten]