James Ivory (Mathematiker)

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James Ivory (* 17. Februar 1765 in Dundee; † 21. September 1842 in London) war ein schottischer Mathematiker und Astronom.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

James Ivory studierte zunächst an der Universität St Andrews, unter anderem Theologie. Er wandte sich aber bald der Mathematik zu und beendete sein Studium an der Universität Edinburgh. Daraufhin gründete er eine Leinenspinnerei, die allerdings wirtschaftlich nicht besonders erfolgreich war.

1804 wurde er Professor am königlichen Militärkollegium in Marlow bzw. an der Royal Military Academy Sandhurst und war ab 1816 Privatgelehrter in London.

In der Astronomie beschäftigte er sich hauptsächlich mit Problemen der Himmelsmechanik, ferner schrieb er mehrere Beiträge für die Encyclopaedia Britannica.

Ehrungen[Bearbeiten]

Die Royal Society, in die Ivory 1815 als Mitglied („Fellow“) gewählt wurde, zeichnete ihn 1814 mit der Copley Medal sowie zweimal (1826 und 1839) mit der Royal Medal aus.[1] 1826 wurde er als korrespondierendes Mitglied in die Preußische Akademie der Wissenschaften aufgenommen.[2]

Am 24. Januar 2000 wurde der Asteroid (12032) Ivory nach ihm benannt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Kurt Zwirner, Orthogonalsysteme, in denen Ivorys Theorem gilt, 1927, Dissertation an der Universität Hamburg bei Wilhelm Blaschke

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eintrag zu Ivory; Sir; James (1765 - 1842); Knight Mathematician im Archiv der Royal Society, London (englisch)
  2. Mitglieder der Vorgängerakademien. Sir James Ivory. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 9. April 2015.