James J. Jeffries

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James J Jeffries Boxer
Daten
Geburtsname James Jackson Jeffries
Gewichtsklasse Schwergewicht
Nationalität US-Amerikanisch
Geburtstag 18. April 1875
Geburtsort Carroll
Todestag 3. März 1953
Todesort Burbank
Stil Linksauslage
Größe 1,88 m
Kampfstatistik
Kämpfe 21
Siege 18
K.-o.-Siege 14
Niederlagen 1
Unentschieden 2

Jim Jeffries (* 18. April 1875 in Carroll, Ohio; † 3. März 1953 in Burbank, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Boxer und Schwergewichtsweltmeister.

J. Jeffries vs Jim Corbett 1903

Jeffries war der Sohn von Alexis Jeffries, einem Farmer und Priester, und Rebecca Boyer Jeffries.

Weltmeister im Schwergewicht im Boxen wurde er am 9. Juni 1899 gegen Bob Fitzsimmons durch KO in Runde 11. Er wog zum Zeitpunkt des Titelgewinns ungefähr 94 Kilogramm, Fitzsimmons circa 78.

Am 13. Mai 1905 beendete Jeffries seine Karriere und gab den Titel des World Heavyweight Champions damit ab. Bei dem Kampf um seine Nachfolge – Marvin Hart gegen Jack Root in Reno (Nevada) – am 3. Juli 1905 war er der Ringrichter.

Er wurde von der damaligen Sportpresse zur „Great White Hope“ gegen Jack Johnson hochgespielt, als dieser Weltmeister durch den Sieg gegen Tommy Burns geworden war. Jeffries trat allerdings damals nicht an, da es ob der Rassentrennung nicht üblich war, weiße gegen schwarze Sportler kämpfen zu lassen. Er verweigerte Johnson den offiziellen Titelkampf.

Johnson vs Jeffries 4. Juli 1910 in Reno, Nevada

Jack London ermutigte Jeffries nach dem Titelgewinn Johnsons 1909 mit den Worten „it's up to you, Jim“, um ihn zum Kampf gegen den rassistisch diffamierten Champion aufzufordern.

Im Jahr 1910 trat er, der sich seit Jahren nur noch der Farmerei widmete, dann doch noch gegen Jack Johnson um die Weltmeisterschaft an und verlor in der 14 Runde durch Abbruch, als seine Sekundanten das Handtuch warfen. Nach 6 Jahren Ringabstinenz war er nicht mehr in Form; dies war seine einzige Niederlage. Für den Kampf hatte Jeffries sein „Ruhestandsgewicht“ um 45 kg reduzieren müssen. Seine Gage betrug 100.000 Dollar.

Im Jahr 1990 wurde Jeffries in die International Boxing Hall of Fame aufgenommen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]