James McCracken

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James McCracken (* 16. Dezember 1926 in Gary, Indiana; † 29. April 1988) war ein US-amerikanischer Sänger mit der Stimmlage Tenor.

Erste musikalische Erfahrungen sammelte McCracken im Kirchenchor und dem Musikensemble der örtlichen High School. Im Zweiten Weltkrieg musste er zur US-Army. Als er mit 19 Jahren wieder entlassen wurde, schrieb er sich zunächst an der Columbia University ein und stand bald in Musicalvorstellungen am Broadway auf der Bühne. 1952 gab er sein offizielles Operndebüt an der Central City Opera in Central City, Colorado.

Bis 1957 war McCracken dann an der New Yorker Met engagiert und ging dann nach Europa, um seine Technik zu verbessern und kam nach Bonn und Zürich. Hier gelang ihm der Durchbruch mit seiner Paraderolle, Verdis Othello, den er zahlreiche Male im Laufe seiner Karriere sang. Ab 1963 sang er hauptsächlich an der Met (Florestan, Radames, Don José, Canio, Samson).

Sein Debüt in Salzburg gab McCracken 1963 als Manrico aus dem Trovatore, bald darauf sang er auch in Wien. Seine Stimme war ungewöhnlich schwer und wird immer „Geschmackssache bleiben“, wie anlässlich der Schallplattenproduktion von Verdis Othello zu lesen war. Hier gingen die Bewertungen von „ungewöhnlich hässlich“ bis „aufwühlend“ quer durch die Fachwelt. Das Timbre ist sehr außergewöhnlich und sofort identifizierbar.

McCracken war mit der Mezzosopranistin Sandra Warfield verheiratet.

Einspielungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Quelle[Bearbeiten]