James Vibert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
James Vibert – Portrait aus dem Jahre 1907 von Ferdinand Hodler

James Vibert (* 15. August 1872 in Carouge; † 2. Mai 1942 in Plan-les-Ouates) war ein Schweizer Bildhauer.

Leben[Bearbeiten]

Vibert erlernte den Beruf des Gürtlers in der französischen Stadt Lyon. Daraufhin zog er im Jahre 1891 nach Paris. Dort schloss er sich Auguste Rodin an, der ihn mit dem Symbolismus der bildenden Kunst vertraut machte.

Als Vibert 1903 in die Schweiz zurückkehrte, wurde er zum Professor an der Genfer École des Beaux-Arts ernannt; diese Tätigkeit übte er bis 1935 aus. Von 1906 bis 1908 sowie von 1923 bis 1926 gehörte er der Eidgenössischen Kunstkommission an. 1914 durfte er, nachdem ein erster Entwurf abgelehnt worden war, eine Statue in der Kuppelhalle des Bundeshauses errichten. Diese nennt sich Die drei Eidgenossen.

James Vibert wurde zweimal von Ferdinand Hodler porträtiert, erstmals im Jahre 1907 und das zweite Mal im Jahre 1915.

Literatur[Bearbeiten]

  •  P.-E. Vibert: La vie et l'oeuvre de James Vibert. Genf 1942.
  •  Charles Baudouin: James Vibert. 1943.
  •  Louis Avennier: James Vibert, statuaire. 1922.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: James Vibert – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien