Jamie Foxx

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Jamie Foxx (2013)
Jamie Foxx (2013)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Peep This
  US 78 06.08.1994 (10 Wo.)
Unpredictable
  DE 43 05.05.2006 (3 Wo.)
  CH 66 07.05.2006 (3 Wo.)
  UK 9 06.05.2006 (5 Wo.)
  US 1 07.01.2006 (34 Wo.)
Intuition
  US 3 03.01.2009 (40 Wo.)
Best Night of My Life
  US 6 08.01.2011 (… Wo.)
Singles[1]
Unpredictable (ft. Ludacris)
  DE 73 21.04.2006 (4 Wo.) [2]
  CH 85 06.05.2006 (1 Wo.)
  UK 16 22.04.2006 (6 Wo.)
  US 13 18.03.2006 (7 Wo.)
DJ Play a Love Song (ft. Twista)
  US 45 06.05.2006 (14 Wo.)
Extravaganza (ft. Kanye West)
  DE 99 10.08.2008 (1 Wo.)
  UK 43 25.06.2008 (2 Wo.) [3]
Just Like Me (ft. T.I.)
  US 49 27.12.2008 (18 Wo.)
She Got Her Own (mit Ne-Yo und Fabolous)
  US 54 27.12.2008 (20 Wo.)
Blame It (ft. T-Pain)
  US 2 31.01.2009 (27 Wo.)
Digital Girl (feat. Drake, Kanye West und The-Dream)
  US 92 22.08.2009 (1 Wo.)
Winner (feat. Justin Timberlake & T.I.)
  US 28 24.04.2010 (11 Wo.)
Fall for Your Type (feat. Drake)
  US 50 25.12.2010 (… Wo.)
[2] [3]

Jamie Foxx (* 13. Dezember 1967 in Terrell, Texas; eigentlich Eric Marlon Bishop) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Musiker, Komiker und der dritte afroamerikanische Schauspieler, der für eine Hauptrolle mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.

Leben[Bearbeiten]

Jamie Foxx wuchs bei seiner Großmutter auf, da sich seine Eltern scheiden ließen, als er sieben Monate alt war. Auf Druck seiner Großmutter lernte er Klavier spielen. Foxx wollte zunächst nach der Schule zur Army gehen, bekam aber von seinem Ausbilder den Rat, etwas aus seinen künstlerischen Talenten zu machen. So begann er eine Karriere als Standup-Comedian in kleinen Clubs in Los Angeles, wo er unter anderem Ronald Reagan imitierte. Er wirkte Ende der 80er-Jahre in der TV-Comedy In Living Color mit. Mit der seit 1996 ausgestrahlten Sitcom Jamie Foxx Show und diversen anderen Sketch-Shows wurde er in den USA bekannt. 1997 und 2000 ging er mit seinem Programm auf Tournee. Der von ihm gewählte Künstlername Foxx ist ein Tribut an den US-amerikanischen Comedian Redd Foxx, der wiederum seinen Künstlernamen in Anlehnung an den Baseball-Star Jimmie Foxx gewählt hatte, der 1967, im Geburtsjahr von Jamie Foxx, verstarb.

Jamie Foxx (2005).

Auch musikalisch feierte Foxx Erfolge. Sein erstes Album mit dem Titel Peep This kletterte 1995 bis auf Platz 12 der US-Billboard-Charts. Das Nachfolgewerk Unpredictable erreichte im Dezember 2005 sogar kurzzeitig Platz 1. 2010 sang er bei We Are the World 25 for Haiti mit und setzte sich somit für Haiti ein.

Seine erste Filmrolle übernahm er an der Seite von Robin Williams in dem Film Toys. Nachdem er zunächst in Komödien gespielt hatte, erhielt er seine erste ernste Rolle in dem Football-Drama An jedem verdammten Sonntag von Oliver Stone. Zum Durchbruch verhalf ihm die Rolle in Collateral (2004) als Gegenspieler von Tom Cruise, die ihm seine erste Oscarnominierung (2005, als bester Nebendarsteller) einbrachte. Für den Film Ray (2004), in welchem er den blinden legendären Musiker Ray Charles verkörperte, gewann er 2005 den Golden Globe Award in der Kategorie Bester Hauptdarsteller in einer Komödie/Musical und den Oscar als bester Hauptdarsteller. Damit wurde Foxx nach Sidney Poitier (1963, Lilien auf dem Felde) und Denzel Washington (2002, Training Day) der dritte afroamerikanische Schauspieler mit einem Hauptrollen-Oscar.

Im Jahre 2007 spielte er neben Jennifer Hudson, Anika Noni Rose und Beyoncé Knowles eine Hauptrolle in dem Film Dreamgirls, welcher zwei Oscars gewann.

Im Jahre 2011 synchronisierte er in dem US-amerikanischen 3D-Animationsfilm Rio den Gelbbauchgirlitz Nico.[4]

Foxx ist Vater von zwei Töchtern.[5]

Foxx Synchronsprecher ist zumeist Charles Rettinghaus. In einigen Filmen wird er auch von Dietmar Wunder gesprochen, unter anderem in Stichtag, da Rettinghaus in diesem Film schon Robert Downey jr. synchronisierte.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten]

Foxx und Kanye West Live-Auftritt von „Gold Digger“

Alben[Bearbeiten]

(mit Single-Auskoppelungen)

  • Peep This, 1995 (mit Gold ausgezeichnet)
    • Infatuation (1994)
    • Experiment (1994)
  • Unpredictable, 2005 (mit Doppel-Platin ausgezeichnet)
    • Unpredictable feat. Ludacris
    • Extravaganza feat. Kanye West (2006)
    • DJ Play a Love Song feat. Twista (2006)
    • Can I Take U Home (2006)
  • Intuition, 2008 (mit Platin ausgezeichnet)
    • Just Like Me feat. T.I.
    • She Got Her Own feat. Ne-Yo & Fabolous
    • Blame It feat. T-Pain (2009)
    • I Don't Need It (2009)
    • Digital Girl feat. Drake, Kanye West und The-Dream (2009)
  • Best Night Of My Life, 2010[6]
    • Winner feat. Justin Timberlake, T.I.
    • Fall For Your Type feat. Drake

Sonstige Singles[Bearbeiten]

  • Slow Jamz Twista (feat. Kanye West), 2003
  • Gold Digger Kanye West, 2005
  • Georgia Field Mob (feat. Ludacris), 2005
  • Live in the Sky T.I., 2006
  • Please Excuse My Hands Plies (ft. The-Dream), 2008
  • Straight to the Dancefloor Lil Wayne, 2009
  • Where Do We Go Pitbull, 2011

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Oscar
    • 2005: Bester Schauspieler in einer Hauptrolle für Ray
    • 2005: Nominierung: Bester Nebendarsteller für Collateral
  • Golden Globe
    • 2004: Beste Leistung eines Schauspielers in einem Kinofilm – Musical oder Comedy für Ray
    • 2004: Nominierung: Beste Leistung eines Schauspielers in einer Nebenrolle in einem Kinofilm für Collateral
    • 2004: Nominierung: Beste Leistung eines Schauspielers in einer Mini-Serie oder Film für das Fernsehen für Redemption – Früchte des Zorns

Nach Frank Sinatra, Cher, Barbra Streisand, Bing Crosby und Eminem ist er der sechste Künstler, der einen Oscar gewonnen und einen Nummer-1-Hit erreicht hat.

  • Jupiter
    • 2006: Bester Darsteller international für Ray

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE CH UK (Version vom 28. März 2013 im Internet Archive) US
  2. a b Unpredictable (Single) in den deutschen Charts
  3. a b Extravaganza (Single) in den UK-Charts
  4. TrailerLounge
  5. Jamie Foxx Interview in der FAZ
  6. http://www.amazon.de/Best-Night-Life-Jamie-Foxx/dp/B002R55ID0/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1292957819&sr=8-1

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jamie Foxx – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien