Jamie McMurray

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Jamie McMurray
McMurray 2007
Status aktiv
NASCAR-Sprint-Cup-Statistik
Beste Platzierung 11. – (2004)
Starts Siege Poles Top-10
302 6 8 93
NASCAR-Nationwide-Series-Statistik
Beste Platzierung 6. – (2002)
Starts Siege Poles Top-10
180 8 3 65
NASCAR-Camping-World-Truck-Series-Statistik
Beste Platzierung 22. – (2000)
Starts Siege Poles Top-10
25 1 3 6
Datenstand: 18. April 2011

James Christopher „Jamie“ McMurray (* 3. Juni 1976 in Joplin, Missouri) ist ein US-amerikanischer NASCAR-Rennfahrer. Er fährt einen Chevrolet mit der Startnummer 1 im Sprint Cup für Earnhardt Ganassi Racing. Im Jahre 2003 gewann er als bester Neuling des Sprint Cup den Rookie of the Year Award.

NASCAR-Karriere[Bearbeiten]

1999 bis 2002[Bearbeiten]

Im Jahre 1999 fuhr McMurray fünf Rennen in der NASCAR Craftsman Truck Series, der heutigen Camping World Truck Series, im darauffolgenden Jahr bereits 15 Rennen, bei denen er ein Top-4 und vier Top-10 Ergebnisse einfuhr.

In den Jahren 2001 und 2002 absolvierte er jeweils die komplette Saison in der NASCAR Busch Grand National Series und fuhr den Chevrolet Monte Carlo mit der Startnummer 27 für Brewco Motorsports. Im letztgenannten der beiden Jahre gewann er zwei Rennen und beendete die Meisterschaft als Sechster.

Gleichzeitig ging er im Jahre 2002 in der Top-Division der NASCAR, damals noch als Winston Cup bezeichnet, an den Start und gewann gleich sein zweites Rennen, das UAW-GM Quality 500 auf dem Lowe’s Motor Speedway. Er hält damit den Rekord als Fahrer, der am schnellsten ein NASCAR-Rennen gewinnen konnte.

2003 bis 2005[Bearbeiten]

Im Jahr 2003 absolvierte McMurray seine erste volle Saison im Winston Cup im Dodge mit der Startnummer 42 für Chip Ganassi Racing. Er gewann die Auszeichnung als Rookie des Jahres mit 37 Punkten Vorsprung vor Greg Biffle. Er fuhr während der Saison fünf Top-5-Ergebnisse ein und belegte Platz 13 in der Meisterschaft. Da sein Hauptaugenmerk auf dem Winston Cup lag, ging er nicht in allen Rennen der Busch Series an den Start.

In der Saison 2004 wurde McMurray und sein Team mit einem Punktabzug von 25 Punkten bestraft, weil sie beim Food City 500 die im Reglement festgelegten Abmessungen des Wagens nicht eingehalten hatte. Dieser Punktabzug führte dazu, dass er sich nicht für den Chase for the Nextel-Cup qualifizieren konnte, weil im 15 Punkte fehlten. Während der Saison erzielte er 23 Top-10-Ergebnisse, davon zwölf allein in den letzten 14 Rennen. Die Saison beendete er als Elfter in der Meisterschaft, was im einen Bonus von einer Million US-Dollar einbrachte. Zudem feierte er in der Saison 2004 einen Sieg in der Craftsman Truck Series.

Am Ende der Saison 2005 verließ er sein Team des Wagens mit der Startnummer 42, um für Roush Fenway Racing an den Start zu gehen. Zunächst bestand Chip Ganassi felsenfest darauf, McMurray nicht für die Saison 2006 gehen zu lassen, entließ ihn aber am 7. November 2005 aus seinem noch bestehenden Vertrag. Ursprünglich war vorgesehen, dass McMurray den Ford mit der Startnummer 6 von Mark Martin in der Saison 2007 übernehmen sollte. Aber nachdem Kurt Busch vorzeitig das Team wechselte und Martin sich entschloss, auch noch die Saison 2006 für Roush zu fahren, übernahm McMurray den Wagen mit der Startnummer 97 von Kurt Busch, der anschließend die neue Startnummer 26 bekam.

Seit 2006[Bearbeiten]

Im April 2006 beförderte Jack Roush Crew Chief von Wagen Nr. 26 Jimmy Fenning zum Teamleiter. Bob Osborne, der zuvor Crew Chief für Carl Edwards war, wurde zum neuen Crew Chief von McMurray benannt. Das beste Ergebnis in dieser Saison war für McMurray ein zweiter Platz auf dem Dover International Speedway. Er beendete die Saison auf Rang 25 der Gesamtwertung.

Die Saison 2007 begann McMurray mit seinem neuen Crew Chief Larray Carter. Am 7. Juli gewann er das Pepsi 400 auf dem Daytona International Speedway mit einem Vorsprung von 0,004 Sekunden vor Kyle Busch. Das Fotofinish war die knappste Entscheidung in der Geschichte der Rennstrecke und das zweitknappste seit Einführung der elektronischen Zeitenmessung.

Auch in den Jahren 2008 und 2009 pilotierte er den Ford mit der Startnummer 26 für Roush Fenway Racing, blieb jedoch im Gegensatz zu seinen Teamkollegen eher unauffällig. Er erzielte in den genannten Jahren nur fünf Top-5-Platzierungen und gewann mit dem Amp Energy 500 des Jahres 2009 auch nur ein Rennen. Da Roush Fenway Racing zum Ende der Saison 2009 eines seiner fünf Teams auflösen musste, verlor McMurray seinen Platz in der Startnummer 26. Seit Beginn der Saison 2010 fährt McMurray für Earnhardt Ganassi Racing. Dabei gewann er gleich in seinem ersten Punktrennen, dem prestigeträchtigen Daytona 500. In Verlauf der Saison zeigte McMurray teilweise wesentlich bessere Leistungen als in den Vorjahren. Am 25. Juli 2010 siegte er im Allstate 400 at the Brickyard auf dem Indianapolis Motor Speedway.

Sonstiges[Bearbeiten]

McMurray hatte Auftritte bei MTV’s Cribs, The West Wing und NASCAR: Driven to Win auf The Biography Channel.

Gewonnene Rennen[Bearbeiten]

Winston/ Nextel/ Sprint Cup (5 Siege)[Bearbeiten]

Busch (Grand National)/ Nationwide Series (7 Siege)[Bearbeiten]

Craftsman Truck Series (1 Sieg)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]