Jamie Murray

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Jamie Murray Tennisspieler
Jamie Murray
Jamie Murray 2013 bei den French Open
Nationalität: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Geburtstag: 13. Februar 1986
Größe: 190 cm
Gewicht: 84 kg
1. Profisaison: 2004
Spielhand: Links
Trainer: Louis Cayer
Preisgeld: 1.116.654 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 0:1
Höchste Platzierung: 834 (22. Mai 2006)
Doppel
Karrierebilanz: 194:178
Karrieretitel: 11
Höchste Platzierung: 23 (10. Oktober 2011)
Aktuelle Platzierung: 30
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 25. August 2014
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

James „Jamie“ Robert Murray (* 13. Februar 1986 in Dunblane, Schottland) ist ein britischer Tennisspieler. Er ist der ältere Bruder des Tennisprofis Andy Murray.

Karriere[Bearbeiten]

2006[Bearbeiten]

2006 erreichte Murray zwei Mal ein Doppelfinale auf der ATP Tour. Ende Juli kamen er und sein US-amerikanischer Doppelpartner Eric Butorac bis ins Finale des Turniers in Los Angeles, welches sie glatt gegen die topgesetzten Brüder Bob und Mike Bryan verloren. Im September wiederholte sich eine Finalniederlage in Bangkok (Thailand), dieses Mal an der Seite von Bruder Andy Murray gegen die Israelis Andy Ram und Jonathan Erlich (2:6, 6:2, [4:10]).

2007[Bearbeiten]

Im Februar 2007 holten Murray und Butorac ihren ersten Turniersieg, aber noch auf Challenger-Ebene. Es folgten Erfolge auf der ATP Tour bei den SAP Open in San Jose und Memphis (Tennessee). Durch diese Turniersiege erreichte Jamie Murray erstmals die Top-50 der Doppelweltrangliste.

Am 20. März wurde Murray erstmals ins britische Davis Cup-Team einberufen und spielte gemeinsam mit Greg Rusedski gegen die Niederländer Robin Haase und Rogier Wassen und gewann in vier Sätzen mit 6:1, 3:6, 6:3, 7:6(5).

Nach dem Gewinn des Mixed-Titels mit der Serbin Jelena Janković bei den Wimbledon Championships stieß er auch bei den US Open an der Seite der US-Amerikanierin Liezel Huber bis ins Halbfinale vor, verpasste jedoch sein zweites Grand Slam-Finale seiner Karriere innerhalb eines Jahres.

2008[Bearbeiten]

Murray begann das Jahr 2008 mit einem neuen Doppelpartner, dem Weißrussen Max Mirny. Trotz des Sieges bei den Dalray, Florida im Februar folgte eine Reihe von Niederlagen. Infolgedessen konnten sie kein Finale auf der Tour mehr erreichen und scheiterten in elf Turnieren in den ersten beiden Runden, so auch bei den Australian Open. Nach nur vier gewonnen Matches trennten sich Murray und Mirny. Der Brite schien ohne den Weißrussen mehr Erfolg zu haben und kam mit Nicolás Lapentti aus Ecuador ins Halbfinale der Movistar Open in Viña del Mar, Chile und mit Kevin Ullyett aus Simbabwe ins Finale der Estoril Open in Estoril, Portugal.

Jamie Murray zeigte vermehrtes Interesse für das Tenniseinzel. In einem Match gegen Marcel Granollers nahm er im Januar an einer Einzel-Qualifikation teil und bewarb sich um eine Wildcard bei den Wimbledon Championships. Nach der Niederlage in der Qualifikation bei den Artois Championships gegen den Polen Łukasz Kubot wurde Murray der Auftritt im Einzel bei dem traditionellen Rasenturnier verweigert. Gemeinsam mit Max Mirny erreichte er das Finale der Slazenger Open, beziehungsweise das Halbfinale der Artois Championships, scheiterte jedoch in der dritten Runde in Wimbledon.

Erfolge[Bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam (1)
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP International Series Gold
ATP World Tour 500 (3)
ATP International Series
ATP World Tour 250 (8)
Titel nach Belag
Hartplatz (7)
Sand (3)
Rasen (2)
Teppich (0)

Doppel[Bearbeiten]

Siege[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Endergebnis
1. 18. Februar 2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San José Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eric Butorac SudafrikaSüdafrika Chris Haggard
DeutschlandDeutschland Rainer Schüttler
7:5, 7:66
2. 25. Februar 2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Memphis Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eric Butorac OsterreichÖsterreich Jürgen Melzer
OsterreichÖsterreich Julian Knowle
7:5, 6:3
3. 23. Juni 2007 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nottingham Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eric Butorac Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Joshua Goodall
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ross Hutchins
4:6, 6:3, [10:5]
4. 17. Februar 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Delray Beach Hartplatz WeissrusslandWeißrussland Max Mirny Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Bryan
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Bryan
6:4, 3:6, [10:6]
5. 7. November 2010 SpanienSpanien Valencia Hartplatz (i) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray IndienIndien Mahesh Bhupathi
WeissrusslandWeißrussland Max Mirny
7:68, 5:7, [10:7]
6. 25. September 2011 FrankreichFrankreich Metz Hartplatz (i) BrasilienBrasilien André Sá BrasilienBrasilien Marcelo Melo
TschechienTschechien Lukáš Dlouhý
6:4, 7:67
7. 9. Oktober 2011 JapanJapan Tokio Hartplatz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray TschechienTschechien František Čermák
SlowakeiSlowakei Filip Polášek
6:1, 6:4
8. 14. April 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Houston Sand AustralienAustralien John Peers Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Bryan
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Bryan
1:6, 7:63, [12:10]
9. 28. Juli 2013 SchweizSchweiz Gstaad Sand AustralienAustralien John Peers SpanienSpanien Pablo Andújar
SpanienSpanien Guillermo García-López
6:3, 6:4
10. 29. September 2013 ThailandThailand Bangkok Hartplatz AustralienAustralien John Peers PolenPolen Tomasz Bednarek
SchwedenSchweden Johan Brunström
6:3, 3:6, [10:6]
11. 4. Mai 2014 DeutschlandDeutschland München Sand AustralienAustralien John Peers Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Colin Fleming
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ross Hutchins
6:4, 6:2

Finalteilnahmen[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Endergebnis
1. 30. Juli 2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eric Butorac Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Bryan
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Bryan
2:6, 4:6
2. 1. Oktober 2006 ThailandThailand Bangkok Hartplatz (i) Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray IsraelIsrael Jonathan Erlich
IsraelIsrael Andy Ram
2:6, 6:2, [4:10]
3. 21. April 2008 PortugalPortugal Estoril Sand SimbabweSimbabwe Kevin Ullyett SudafrikaSüdafrika Jeff Coetzee
SudafrikaSüdafrika Wesley Moodie
2:6, 6:4, [8:10]
4. 16. Juni 2008 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nottingham Rasen SudafrikaSüdafrika Jeff Coetzee BrasilienBrasilien Bruno Soares
SimbabweSimbabwe Kevin Ullyett
2:6, 6:75
5. 6. Oktober 2013 JapanJapan Tokio Hartplatz AustralienAustralien John Peers IndienIndien Rohan Bopanna
FrankreichFrankreich Édouard Roger-Vasselin
6:75, 4:6
6. 15. Juni 2014 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Queen’s Club Rasen AustralienAustralien John Peers OsterreichÖsterreich Alexander Peya
BrasilienBrasilien Bruno Soares
6:4, 6:74, [4:10]
7. 23. August 2014 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Winston-Salem Hartplatz AustralienAustralien John Peers KolumbienKolumbien Juan Sebastián Cabal
KolumbienKolumbien Robert Farah
3:6, 4:6
8. 28. September 2014 MalaysiaMalaysia Kuala Lumpur Hartplatz (i) AustralienAustralien John Peers PolenPolen Marcin Matkowski
IndienIndien Leander Paes
6:3, 6:75, [5:10]

Mixed[Bearbeiten]

Siege[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partnerin Finalgegner Endergebnis
1. 8. Juli 2007 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Rasen SerbienSerbien Jelena Janković SchwedenSchweden Jonas Björkman
AustralienAustralien Alicia Molik
6:4, 3:6, 6:1

Finalteilnahmen[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partnerin Finalgegner Endergebnis
1. 7. September 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Liezel Huber IndienIndien Leander Paes
SimbabweSimbabwe Cara Black
6:76, 4:6

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jamie Murray – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien