Jan-Ole Gerster

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Jan-Ole Gerster (* 1978 in Hagen) ist ein deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Jan-Ole Gerster wurde 1978 im westfälischen Hagen geboren. Nach seinem Zivildienst, während dem er eine Ausbildung zum Rettungssanitäter absolvierte, zog er im Jahr 2000 nach Berlin und machte dort ein Praktikum bei der Produktionsfirma X Filme. Dort hatte er vorher vierzig Mal angerufen, bis man ihn schließlich zum Bewerbungsgespräch einlud. Nach einem halben Jahr Praktikum war er dann als persönlicher Assistent von Wolfgang Becker an dessen Erfolgsfilm Good Bye, Lenin! beteiligt.[1]

Ende 2003 begann Jan-Ole Gerster dann ein Studium in den Bereichen Regie und Drehbuch an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Während seines Studiums realisierte er mehrere Kurzfilme und schrieb gemeinsam mit Wolfgang Becker für den Omnibusfilm Deutschland 09 das Drehbuch zu dessen Episode Krankes Haus.

2010 begann Jan-Ole Gerster mit der Arbeit an seinem Abschlussfilm, der Tragikomödie Oh Boy mit Tom Schilling in der Hauptrolle. Im Juli 2012 feierte das mehrfach prämierte Werk auf dem Filmfest München seine Premiere. Dort gewann Jan-Ole Gerster auch den Förderpreis Neues Deutsches Kino für das beste Drehbuch. Begleitet von zahlreichen sehr positiven Kritiken kam der Film am 1. November 2012 in die deutschen Kinos, wo er mehr als 300.000 Zuschauer erreichte. Beim Deutschen Filmpreis 2013 gewann Oh Boy sechs Auszeichnungen, darunter diejenigen für den besten Spielfilm, das beste Drehbuch und die beste Regie.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Für Oh Boy:

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatKaffeesatz und Kippenbecher - Jan-Ole Gerster und sein Film „Oh Boy“. In: Der Tagesspiegel. 30. Oktober 2012, abgerufen am 3. November 2012.
  2. Preis der deutschen Filmkritik 2012, abgerufen am 14. Februar 2013