Jan-Waalke Meyer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jan-Waalke Meyer (* 31. März 1945 in Varel) ist ein deutscher Vorderasiatischer Archäologe, und Professor am Institut für Archäologische Wissenschaften der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seine Forschungstätigkeit konzentriert sich besonders auf Tell Chuera (Nordsyrien), wo er 1998 die Grabungsleitung von Winfried Orthmann übernommen hatte.

Nach seinem Abitur in Oldenburg (1968) studierte Meyer bis 1970 zunächst Germanistik und Geschichte in Hamburg, wechselte dann jedoch an die Universität Freiburg, wo er zunächst für zwei Semester Kunstgeschichte und Klassische Archäologie studierte, dann aber zunächst weiterhin in Freiburg mit einem Studium der Vorderasiatischen Archäologie, Altorientalistik und Klassischen Archäologie begann, welches er 1979 dann an der Universität Saarbrücken abschloss. 1985 folgte dann die Promotion in Vorderasiatischer Archäologie, 1993 die Habilitation. 1973/74 war er Mitarbeiter der Ausgrabung des Mumbaqat unter der Leitung von Winfried Orthmann und 1977 unter Leitung von Alfred Werner Maurer. Von 1979 bis 1990 wirkte er am Projekt in Halawa unter Leitung Winfried Orthmanns mit. Nach einer Phase der Arbeitslosigkeit, die er für seine Habilitation nutzte, war er als Privatdozent an der Universität des Saarlandes tätig und wirkte zugleich unter Hartmut Kühne am Grabungsprojekt in Schech Hamad mit. Seit Sommersemester 1996 ist er ordentlicher Professor an der Goethe-Universität und an den Ausgrabungen in Tell Chuera beteiligt.

Er ist verheiratet mit der Archäozoologin Emmanuelle Vila-Meyer.

Weblinks[Bearbeiten]