Jan Distelmeyer

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Jan (Hendrik) Distelmeyer (* 1969 in Bielefeld) ist ein deutscher Filmwissenschaftler und -kritiker.

Leben[Bearbeiten]

Distelmeyer studierte Germanistik und Philosophie und promovierte 2002 über das Thema Autorenfilm. Seit 2005 dozierte er als Gastprofessor an der Universität Potsdam im Bachelor- und Masterstudiengang Europäische Medienwissenschaft; seit dem Wintersemester 2010 hat er an der Fachhochschule Potsdam eine feste Professur. Von Herbst 2007 bis Herbst 2008 war er ebenfalls an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig tätig. Er ist Autor zahlreicher Filmkritiken so beispielsweise für epd Film, die taz, Die Zeit, Spiegel Online, Jungle World. Außerdem ist er für CineGraph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung e.V. tätig.

Jan Distelmeyer ist ein jüngerer Bruder des Musikers Jochen Distelmeyer.

Werke[Bearbeiten]

  • Jan Distelmeyer (Redaktion): Tonfilmfrieden/Tonfilmkrieg. Die Geschichte der Tobis vom Technik-Syndikat zum Staatskonzern. edition text + kritik, München 2003, ISBN 3-88377-749-8.
  • Jan Distelmeyer: Autor Macht Geschichte – Oliver Stone, seine Filme und die Werkgeschichtsschreibung. edition text + kritik, München 2005, ISBN 3-88377-796-X.
  • Jan Distelmeyer: Das flexible Kino : Ästhetik und Dispositiv der DVD & Blu-ray. Bertz + Fischer, Berlin 2012, ISBN 978-3-86505-217-9.

Weblinks[Bearbeiten]