Jan Erik Kongshaug

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Jan Erik Kongshaug (* 4. Juli 1944 in Trondheim) ist ein norwegischer Toningenieur und Jazzgitarrist. Er wurde durch seine Arbeit für das Label ECM bekannt.

[Bearbeiten] Biographie

Von Haus aus Elektrotechniker, begann Kongshaug 1970 seine jahrzehntelange Tätigkeit für ECM auf dem Album "Afric Pepperbird" von Jan Garbarek. Seitdem arbeitete er in verschiedenen Studios wie dem New Yorker "Power Station", bis er 1984 das eigene Studio "Rainbow Studio" in Oslo eröffnete. Seitdem wird Kongshaug in Verbindung mit diesem Studio oft fest mit ECM assoziiert. Der für seine Klarheit bekannte sogenannte "ECM Sound", der von ihm mitgeprägt wurde, ging als feste Größe in den Jazz ein. Mittlerweile war Kongshaug bei hunderten Produktionen, mehr als die Hälfte der ECM-Aufnahmen, für den Ton verantwortlich. Darunter befinden sich Musiker wie John Abercrombie, Gary Burton, Chick Corea, Bill Frisell, Jan Garbarek, Keith Jarrett, Pat Metheny, Terje Rypdal, Eberhard Weber sowie fast alle anderen langjährigen ECM-Musiker mit Rang und Namen.

Schon vor seiner Zeit als Toningenieur war Kongshaug zunächst als Akkordeonspieler, dann als Jazzgitarrist aktiv. Nach seiner Schulzeit spielte er für ein Jahr auf einem Kreuzfahrtschiff. Während dieser Zeit lernte er aus der Notwendigkeit heraus auch Bass zu spielen. Nachdem er seinen Landsmann Sven Nyhus bereits auf 15 Alben begleitet hatte, veröffentlichte er 1998 - nicht bei ECM, sondern bei dem Konkurrenten ACT - sein erstes Album "The Other World", auf dem er sich in Quartettbesetzung dem Bebop verschrieb. 2005 folgte in gleicher Besetzung "All These Years".

[Bearbeiten] Diskographie

Titel Jahr Label
The Other World 1998 ACT
All These Years 2005 Hot Club

[Bearbeiten] Weblinks

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