Jan Hanuš (Komponist)

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Jan Hanuš (* 2. Mai 1915 in Prag; † 30. Juli 2004 ebenda) war ein tschechischer Komponist.

Leben[Bearbeiten]

Hanuš studierte von 1932 bis 1940 Dirigieren bei Pavel Dědeček am Konservatorium Prag und nahm privaten Kompositionsunterricht bei Otakar Jeremiáš. Er arbeitete in verschiedenen Musikverlagen und gab die gesammelten Werke Antonín Dvořáks und Zdeněk Fibichs und eine kritische Ausgabe der Werke Leoš Janáčeks heraus. Er wirkte als Leiter der tschechischen Gesellschaft für Musikerziehung und der tschechischen Sektion der International Society for Music Education und gehörte dem Festivalkomitee des Prager Frühling an.

Hanuš komponierte unter anderem fünf Opern und drei Ballette, sieben Sinfonien und weitere sinfonische Werke, ein Violin- und ein Cellokonzert, Kammermusik, Orgelwerke, acht Messen, eine Johannes- und eine Matthäuspassion, Kantaten, Chöre und Lieder.

Filmografie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Jan Hanuš: Labyrint svet. Svědectví z konce času. Odeon, Prag 1996, ISBN 80-207-0525-2, (Mit Werkverzeichnis).
  • Karel Mlejnek: Jan Hanus – tvorba z let 1980–1985. In: Hudební rozhledy 39, 1986, ISSN 0018-6996, S. 178–182.
  • Ladislav Šip: Česká opera a její tvůrči. Supraphon, Prag 1983, S. 269–278.

Werke[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]