Jan Nowak-Jeziorański

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Jeziorański 1936
Statue von Jan Nowak-Jeziorański in Warschau (Bildhauer: Wojciech Gryniewicz)

Jan Nowak-Jeziorański (eigentlich Zdzisław Antoni Jeziorański; * 3. Oktober 1914 in Berlin; † 20. Januar 2005 in Warschau) war ein polnischer Journalist und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Seine Vorfahren sind: Alexander Johann, Gutsbesitzer im Kreis Plock 1829 (aus einem nicht adeligen Zweig des Geschlechtes) und Teresa, geb. Wołowska. Zdzisław Jeziorański studierte Ökonomie an der Universität Posen.

Jeziorański wirkte ab 1940 im besetzten Polen unter den Decknamen Jan Nowak, Jan Kwiatkowski bzw. Adalbert Kozlowski in der Abteilung für psychologische Kriegsführung der polnischen Untergrundarmee, als Oberleutnant der Fallschirmjäger Cichociemni und war der geheime Verbindungsoffizier zur Exilregierung in London.

Ab 1948 war Nowak in London Mitarbeiter bei Radio BBC. Zwischen dem 3. Mai 1952 und 1975 leitete Nowak die polnische Abteilung von Radio Freies Europa in München.

Nach 58 Jahren der Emigration kehrte Jan Nowak-Jeziorański am 21. Juli 2002 nach Polen zurück und wohnte wieder in Warschau.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

  • Kurier aus Warschau, 1978
  • Der Kampf im Äther, 1985
  • Polen aus der Ferne, 1988

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jan Nowak-Jeziorański – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien