Janusz Głowacki

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Janusz Głowacki, Warschau (Polen),
Juni 2004

Janusz Głowacki (* 13. September 1938 in Posen) ist ein polnischer Schriftsteller und Dramatiker.

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Polonistik-Studium an der Universität Warschau begann er 1964 die Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Kultura in Warschau, wo er rasch durch seine scharfsinnigen Erzählungen und Feuilletons auffiel. Ende der 1960er Jahre nahm er die Arbeit als Drehbuchautor auf. In dieser Zeit entstanden unter anderem der Film Fliegenjagd (Polowanie na muchy) in der Regie von Andrzej Wajda sowie der Kultfilm Rejs von Marek Piwowski. Nach der Verhängung des Kriegszustandes im Jahre 1981 verließ Głowacki Polen und ließ sich in den USA nieder, wo er heute noch lebt. Er verfasste seitdem vor allem eine Reihe von Dramen, die international gespielt werden. Sein bisher größter Erfolg war das Stück Antigone in New York aus dem Jahre 1992.

Werke[Bearbeiten]

  • Wirówka nonsensu (1968).
  • Nowy taniec la-ba-da i inne opowiadania (1970)
  • W nocy gorzej widać (1972)
  • Paradis (1973)
  • Moc truchleje (1981) (Dt.: Ich kann nicht klagen, deutsch von Christa Vogel, Frankfurt/Main 1985).
  • Ścieki, skrzeki, karaluchy. Utwory prawie wszystkie (1996)
  • Czwarta siostra (2000)
  • Ostatni cieć (2001) (Dt.: Die Unterhose, die Lotterie und das Schwein, Innsbruck 2004).
  • Z głowy (2004)
  • Jak być kochanym (2005)

Verfilmungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]