Janusz Zarenkiewicz

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Janusz Zarenkiewicz (* 3. August 1959 in Głuchołazy) ist ein ehemaliger polnischer Boxer im Superschwergewicht (+ 91 kg). Seine größten Erfolge waren der Gewinn einer Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1988 und den Europameisterschaften 1988.

Nationale Meisterschaften[Bearbeiten]

Zarenkiewicz wurde 1977 Polnischer Juniorenmeister, sowie 1979 Polnischer Meister in der Altersklasse U-20. Bei den U-20 Meisterschaften 1978 war er hingegen im Viertelfinale gegen Leszek Rybiński gescheitert.

1981, 1982, 1986, 1987 und 1989 wurde er Polnischer Meister, 1985 Vizemeister nach Finalniederlage gegen Marek Pałucki. Bei den Meisterschaften 1980 war er in der Vorrunde Jacek Kucharczyk unterlagen, bei den Wettkämpfen 1984 verlor er im Viertelfinale gegen Roman Ślusarczyk.

Bei Polnischen Meisterschaften besiegte er u.a. Ryszard Misiak, Roman Ślusarczyk, Leszek Rybiński, Leszek Gajda, Jacek Srocki, Czesław Dawiec, Marek Kaszkiel, Zbigniew Ejsmont, Marian Klepka, Leszek Kropiwnicki, Władysław Wydra, Marian Klass, Stanisław Chodecki, Ryszard Jarmoluk und Marek Pałucki.

Internationale Wettkämpfe[Bearbeiten]

1983 nahm er am 6. Internationalen Feliks Stamm Memorial in Warschau teil, wo er durch K.o.-Sieg gegen den Bulgaren Pepi Emilov ins Finale einzog und dort nach Punkten seinem Landsmann Marek Pałucki unterlag.

Bei der 26. Europameisterschaft 1985 in Budapest, besiegte er im Viertelfinale den mehrfachen Italienischen Meister Biagio Chianese 5:0 nach Punkten, trat jedoch anschließend nicht zum Halbfinalkampf an und stieg somit mit der Bronzemedaille aus der Meisterschaft aus.

Bei der 4. Weltmeisterschaft 1986 in Reno (Nevada), unterlag er im Viertelfinale Vyacheslav Yakovlev. Diesen besiegte er jedoch im April 1987 beim 7. Intercup im deutschen Hemsbach. Dort kam er auch durch Walkover gegen Andreas Schnieders ins Finale, wo er durch Disqualifikation seines Gegners Alexander Miroschnitschenko gewann.

1987 verlor er im Viertelfinale der 27. Europameisterschaft in Turin, durch Punktniederlage gegen Ulli Kaden. Der 8. Intercup im April 1988 in Karlsruhe, war zugleich Austragungsort der Olympiaqualifikation für Seoul. Dabei qualifizierte er sich durch Siege gegen den Schweden Peter Nyman und den Deutschen Andreas Schnieders.

Bei den 24. Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul, gewann er die Bronzemedaille. Dabei besiegte er Harold Arroyo aus Puerto Rico 5:0, sowie erneut Andreas Schnieders 3:2. Im Halbfinale trat er nicht mehr an, wodurch sein Gegner Lennox Lewis kampflos ins Finale einzog.

Bei den 28. Europameisterschaften 1989 in Athen, unterlag er im Viertelfinale vorzeitig Alexander Miroschnitschenko.

Weblinks[Bearbeiten]