Japan-Preis

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Der Japan-Preis (jap. 日本国際賞, Nihon Kokusai Shō, dt. „Internationaler Japanpreis“) ist eine jährlich für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Naturwissenschaft oder der Technik vergebene Auszeichnung. Er kann seinen Statuten zufolge an lebende Wissenschaftler aus aller Welt verliehen werden und genießt in Asien und unter Forschern ein Ansehen, das mit dem des Nobelpreises vergleichbar ist.[1] Der Japan-Preis wurde 1981 durch mehrere japanische Industrielle initiiert und wird von The Science and Technology Foundation of Japan ausgelobt. Erstmals vergeben wurde der Preis 1985. Er ist pro Jahr mit insgesamt 50 Millionen Yen (ca. 490.000 Euro) dotiert.

Die Übergabe des Japan-Preises erfolgt jeweils im April im Verlauf einer feierlichen Zeremonie im Nationaltheater in Hayabusachō, an der die gesamte japanische Staatsführung teilnimmt: Kaiser und Kaiserin, der Premierminister, die Präsidenten der beiden Häuser des japanischen Parlaments und der Vorsitzende des obersten Gerichtshofes. Die Preisverleihung ist der Höhepunkt einer Festwoche, die in Japan offiziell Japan-Preis-Woche genannt wird und in der Fachkongresse und offizielle Empfänge (u. a. beim Premierminister) stattfinden.

Die Preisträger[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. dfat.gov.au via webarchive.org: „The Japan Prize is regarded as the equivalent of the Nobel Prize, except that it is for applied science.“