Japyger

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Die Japyger (vom lateinischen Iapydes griech. Japyx) waren ein Volk, wahrscheinlich illyrischer Herkunft, das im 1. Jahrtausend v. Chr. die heutige italienische Region Apulien besiedelte.

Japyger, die im 11. oder 10. Jahrhundert v. Chr. von der anderen Seite der Adria zugewandert sein sollen, fanden in der Region die einheimische Bevölkerung vor, verschmolzen mit ihr und gaben drei Völkern ihren Ursprung: im Norden die Daunier oder Apulier, in der Mitte die Peuketier und im Süden die Messapier.[1]

Ihren Namen bekamen die Japyger von den Griechen, die meinten, dass sie Nachkommen des Japyx, Sohn des mythischen Daidalos, seien.

Die erste von den Japygern gegründete Stadt war Oria in der Provinz Brindisi. 466 v. Chr. besiegten sie die griechische Stadt Tarent.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Massimo Pallottino: Italien vor der Römerzeit. Aus dem Italienischen übersetzt von Stephan Steingräber. München: Verlag C. H. Beck, 1987, S. 116; Originalausgabe: Storia della prima Italia. Rusconi Libri, Mailand 1984