Jarg Pataki
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Jarg Pataki (* 1962) ist ein Schweizer Regisseur ungarischer Abstammung mit Schwerpunkt auf Avantgarde-Puppen- und Objekttheater. Er lebt in Genf und München und arbeitet am Meininger Theater, Residenztheater München, Theater Freiburg, Luzerner Theater.
Pataki studierte Chorleitung am Konservatorium Basel/Genf, Schauspiel an der Ecole Supérieur d'Art Dramatique Genève und Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin.
Pataki inszeniert vorrangig Opern und Theater, meist mit lebensgroßen Puppen. Die Puppe als Objekt ähnelt in Patakis Verständnis dem Musikinstrument, das präzise zum Klingen gebracht werden muss. Die Arbeit mit Puppen ist Pataki dabei auch Modell für die Arbeit mit lebenden Akteuren: „Der Schauspieler muss lernen, sich selber als Instrument zu spielen.“
[Bearbeiten] Inszenierungen (Auswahl)
- Bayerisches Staatsschauspiel: Kurzdramen I (Philippe Minyana)
- Deutsches Theater Berlin: Die Zeit und das Zimmer (Botho Strauß)
- Luzerner Theater: Jakob von Gunten (Robert Walser)
- Luzerner Theater: Der Fliegende Holländer (Richard Wagner)
- Luzerner Theater: Amerika (nach dem Romanfragment von Franz Kafka)
- Staatstheater Stuttgart: Das Opfer (Schauspiel nach dem Film von Tarkowski)
- Theater Freiburg: Die Möglichkeit einer Insel (nach dem Roman von Michel Houellebecq)
- Theater Freiburg: Der Process (nach dem Romanfragment von Franz Kafka)
- Theater Freiburg: Peer Gynt ( dramatisches Gedicht von Henrik Ibsen)
- Theater am Neumarkt Zürich: Fragmente einer Sprache der Liebe anstatt Dunkel lockende Welt (nach Roland Barthes)
[Bearbeiten] Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pataki, Jarg |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Regisseur mit Schwerpunkt auf Avantgarde-Puppen- und Objekttheater |
| GEBURTSDATUM | 1962 |

