Jaroslawa Wjatscheslawowna Schwedowa

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Jaroslawa Schwedowa Tennisspieler
Jaroslawa Schwedowa
Spitzname: Slava
Nationalität: KasachstanKasachstan Kasachstan
RusslandRussland Russland
Geburtstag: 12. September 1987
Größe: 180 cm
Gewicht: 68 kg
1. Profisaison: 2005
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Preisgeld: 3.022.383 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 265:180
Karrieretitel: 1 WTA, 4 ITF
Höchste Platzierung: 25 (29. Oktober 2012)
Aktuelle Platzierung: 28
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 165:113
Karrieretitel: 7 WTA, 3 ITF
Höchste Platzierung: 4 (6. Juni 2011)
Aktuelle Platzierung: 31
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 13. Mai 2013
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Jaroslawa Wjatscheslawowna Schwedowa (russisch Ярослава Вячеславовна Шведова, englische Transkription Yaroslava Shvedova; * 12. September 1987 in Moskau, UdSSR) ist eine Tennisspielerin, die zunächst für Russland spielte und seit 2008 für Kasachstan antritt.

Inhaltsverzeichnis

Persönliches[Bearbeiten]

Schwedowa begann im Alter von sechs Jahren mit dem Tennisspielen, das ihr der Vater beibrachte. Ihre Mutter Nursija Bagmanowa war in den 1990er Jahren eine erfolgreiche Ultramarathonläuferin.

Karriere[Bearbeiten]

2007[Bearbeiten]

Im Februar 2007 erreichte Schwedowa mit einem Sieg über die als Nummer zwei gesetzte Lokalmatadorin Sania Mirza mit 6:72, 6:4, 6:4 unerwartet das Finale der Bangalore Open. Dort schlug sie die an Nummer eins gesetzte Titelverteidigerin Mara Santangelo mit 6:4, 6:4. Dies war ihr erster Titel auf der WTA Tour, nach dem Turniersieg wurde sie mit Platz 78 erstmals in den Top 100 geführt.

Bei den Miami Masters kam sie über die Qualifikation ins Hauptfeld und konnte dort in der zweiten Runde mit Ana Ivanović zum ersten Mal eine Top-20-Spielerin schlagen (7:5, 6:4). In Runde drei unterlag sie Tathiana Garbin mit 6:4, 3:6, 2:6.

2008[Bearbeiten]

Im August gewann sie das ITF-Turnier von Monterrey durch einen Finalsieg über Magdalena Tybarikova mit 6:4, 6:1. Nach überstandener Qualifikation verlor sie in der ersten Runde der US Open 2008 gegen Agnieszka Radwańska mit 4:6 und 2:6.

2009[Bearbeiten]

Über die Qualifikation schaffte sie es mit Siegen über Shenay Perry (6:4, 6:4), Angela Haynes (6:1, 6:2) und Elena Baltacha (6:2, 6:2) auch ins Hauptfeld der French Open. Dort besiegte sie Kaia Kanepi in der ersten und die Qualifikantin Arantxa Rus in der zweiten Runde. Im Drittrundenmatch unterlag sie dann Maria Scharapowa mit 6:1, 3:6 und 4:6. In Wimbledon fertigte sie Monica Niculescu in der ersten Runde mit 6:1 und 6:0 ab. In der zweiten Runde unterlag sie Melanie Oudin mit 6:3, 2:6 und 4:6.

2010[Bearbeiten]

Bei den French Open in Paris erreichte sie mit dem Österreicher Julian Knowle das Endspiel im Mixed-Wettbewerb, das mit 6:4, 6:75, [9:11] knapp verloren ging. In Wimbledon konnte sie in der Doppel-Konkurrenz mit dem Titelgewinn an der Seite von Vania King ihren bislang größten Erfolg feiern. Mit ihr zusammen gewann sie 2010 auch den Doppeltitel Wettbewerb der US Open.

2011[Bearbeiten]

Nach ihrem Halbfinalvorstoß in Paris erreichte Schwedowa mit Rang 4 ihre bislang höchste Position in der Doppel-Weltrangliste. Ende Juli folgte an der Seite von Sania Mirza bei dem erstmals in den Tour-Kalender aufgenommenen Turnier im US-amerikanischen College Park ihr vierter Doppeltitel. Die beiden besiegten das Duo Wolha Hawarzowa / Alla Kudrjawzewa in zwei Sätzen. Bis Ende Oktober folgten zwei weitere Doppel-Erfolge an der Seite von Vania King - zusammen kommen die beiden nun schon auf vier WTA-Titel.

2012[Bearbeiten]

Bei den Australian Open scheiterte sie diesmal bereits in der Qualifikation. Dagegen kam sie im Doppel an der Seite von Vania King erstmals ins Viertelfinale, wo die beiden der tschechischen Paarung Lucie Hradecká / Andrea Hlaváčková in zwei Sätzen unterlagen. Bei den French Open überraschte Schwedowa im Einzel, als sie mit Siegen über die Spanierin Carla Suárez Navarro und die chinesische Titelverteidigerin Na Li das Viertelfinale erreichte. Dort wurde sie allerdings von Petra Kvitová gestoppt (6:3, 2:6, 4:6).

In Wimbledon schaffte Schwedowa bei ihrem Drittrundenmatch gegen Sara Errani (6:0, 6:4) das Kunststück, einen Golden Set zu spielen, d.h. den Satz mit 24 Punkten in Folge zu gewinnen.[1] Am 29. Oktober erzielte sie im Einzel mit Platz 25 im WTA-Ranking eine neue persönliche Bestmarke.

Turniersiege[Bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 18. Februar 2007 IndienIndien Bangalore WTA Tier III Hart ItalienItalien Mara Santangelo 6:4, 6:4

Doppel[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. 15. Februar 2009 ThailandThailand Pattaya WTA International Hart ThailandThailand Tamarine Tanasugarn UkraineUkraine Julija Bejhelsymer
RusslandRussland Witalija Djatschenko
6:3, 6:2
2. 4. Juli 2010 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vania King RusslandRussland Jelena Wesnina
RusslandRussland Wera Swonarjowa
7:66, 6:2
3. 13. September 2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Grand Slam Hart Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vania King RusslandRussland Nadja Petrowa
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Liezel Huber
6:2, 4:6, 7:64
4. 31. Juli 2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten College Park WTA International Hart IndienIndien Sania Mirza WeissrusslandWeißrussland Wolha Hawarzowa
RusslandRussland Alla Kudrjawzewa
6:3, 6:3
5. 21. August 2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Cincinnati WTA Premier 5 Hart Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vania King SudafrikaSüdafrika Natalie Grandin
TschechienTschechien Vladimíra Uhlířová
6:4, 3:6, [11:9]
6. 23. Oktober 2011 RusslandRussland Moskau WTA Premier Hart Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vania King AustralienAustralien Anastassija Rodionowa
KasachstanKasachstan Galina Woskobojewa
7:63, 6:3
7. 2. März 2013 BrasilienBrasilien Florianópolis WTA International Hart SpanienSpanien Anabel Medina Garrigues Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Anne Keothavong
RusslandRussland Walerija Sawinych
6:0, 6:4

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren[Bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten]

Turnier 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Bilanz Karriere
Australian Open 2 1 2 1 2:4 2
French Open 1 3 VF 1 VF 10:5 VF
Wimbledon 1 1 2 2 1 AF 5:6 AF
US Open 1 1 3 1 2 3:5 3

Doppel[Bearbeiten]

Turnier 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Karriere
Australian Open 1 1 1 VF 1 VF
French Open 1 1 1 1 HF VF HF
Wimbledon 2 2 S 2 AF S
US Open VF 1 S F AF S

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jaroslawa Schwedowa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Goldenes Ei gelegt“, FAZ.net