Jasmin Hutter

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Jasmin Hutter

Jasmin Hutter (* 11. Juni 1978 in Altstätten) ist eine ehemalige Schweizer Politikerin (SVP).

Jasmin Hutter wurde 2000 in den Kantonsrat des Kantons St. Gallen gewählt, dessen Mitglied sie bis 2004 blieb. Bei den Wahlen vom Oktober 2003 gelang ihr die Wahl in den Nationalrat, dem sie bis Ende 2009 angehörte.

Neben ihrem Nationalratsmandat arbeitete sie als Verkaufsleiterin in der Baumaschinenfirma ihres Vaters. Umstrittene Popularität erlangte Hutter, als sie bei der Verordnung des Bundesamts für Umwelt zur obligatorischen Einführung von Russpartikelfiltern für Baumaschinen mit einer Motion verlangte, diese zu sistieren (d. h. auszusetzen), bis die EU gleiche Richtlinien vertrete. Hintergrund war, dass die Schweiz als einziges Land eine solche Filterpflicht kennt. Nach dieser Äusserung reichten zwei Filterhersteller Klage gegen sie ein. Diese Klagen mussten jedoch fallen gelassen werden, da sie als Parlamentarierin politische Immunität vor Strafverfolgung besitzt. Der Nationalrat hatte dies am 15. Juni 2005 bestätigt.

Am 1. März 2008 wurde sie als einzige Frau ins fünfköpfige Vizepräsidium der SVP Schweiz gewählt. Aufgrund ihrer ersten Schwangerschaft legte sie das Amt als Nationalrätin im Dezember 2009 und das der Vizepräsidentin im Frühjahr 2010 nieder. Im Nationalrat rückte Roland Rino Büchel für sie nach,[1] als SVP-Vizepräsidentin Nadja Pieren.

Jasmin Hutter ist seit 2007 verheiratet und hat zwei Kinder.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatJasmin Hutter lebt das SVP-Rollenbild. 20 Minuten, abgerufen am 16. September 2009.
  2. SVP-Politikerin Jasmin Hutter bekommt ihr zweites Kind, Aargauer Zeitung, 12. Mai 2011