Jasmine Choi

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Geburtsname
Hangeul 최나경[1]
Revidierte Romanisierung Choe Na-gyeong
McCune-Reischauer Ch’oe Nagyŏng
siehe auch: Koreanischer Name

Jasmine Choi (* 1983 in Seoul) ist eine südkoreanische Flötistin.

Werdegang[Bearbeiten]

Choi hatte zunächst Violin- und Klavierunterricht, bevor sie neunjährig zur Flöte wechselte. Vierzehnjährig begann sie in Korea ihre Laufbahn als Flötensolistin. Im Alter von sechzehn Jahren kam sie in die USA und studierte am Curtis Institute of Music bei Julius Baker und Jeffrey Khaner. Nach dem Abschluss als Bachelor erwarb sie den Mastergrad an der Juilliard School of Music.

2006 wurde Choi stellvertretende Erste Flötistin des Cincinnati Symphony Orchestra unter Leitung von Paavo Järvi. Daneben trat sie u.a. mit dem Philadelphia Orchestra, dem St. Petersburg Philharmonic Orchestra, der Tschechischen Philharmonie und dem Seoul Philharmonic Orchestra auf und spielte Konzerte von François Devienne, Joseph Haydn, Jacques Ibert, André Jolivet, Rolf Liebermann, Saverio Mercadante, Wolfgang Amadeus Mozart, Carl Nielsen, Carl Reinecke, Antonio Vivaldi, Heitor Villa-Lobos und anderen. Zu ihrem Repertoire gehören auch Werke zeitgenössischer koreanischer Komponisten wie Yun I-sang, und sie vergab Kompositionsaufträge an Solbong Kim und James Ra.

Als Kammermusikern nahm Choi u.a. am Pacific Music Festival, dem Sarasota Music Festival und am Professional Workshop der Carnegie Hall unter Leitung von Michael Tilson Thomas teil. 2012 wurde sie Erste Flötistin der Wiener Symphoniker, ihr Vertrag wurde jedoch 2013 nicht verlängert. Auf drei Solo-CDs nahm Choi u.a. Flötenkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Sebastian Bachs Violinkonzerte in Transkription für Flöte und Claude Bollings Suite für Flöte und Jazztrio auf.

Weblink[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 최나경 auf playdb.co.kr, abgerufen am 21. Dezember 2013 (koreanisch).