Jasper Vogt

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Jasper Vogt (* 10. Mai 1945 in Bevensen, heute Bad Bevensen[1]) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Germanistik, Musikwissenschaft und Jura besuchte er die Schauspiel- und Musikhochschule. Zunächst war er als Musiker u .a. im Kölner Ensemble für Neues Musiktheater des Komponisten Mauricio Kagel tätig. 1976 ging er als Schauspieler und Musikalischer Leiter an das Hamburger Ohnsorg-Theater. Seit 1978 gehört er zum festen Ensemble des Theaters.

Er arbeitet außerdem als Schauspieler für Funk und Fernsehen, als Produzent und als freier Autor sowohl hochdeutsch als auch plattdeutsch, u. a. für den NDR (u. a. Hör mal ’n beten to), für Die Welt (plattdeutsche Kolumnen) sowie für private Rundfunksender. Seit 1984 tritt er mit norddeutschen Solo-Programmen auf, seit 1999 auch mit einem Hans-Albers-Programm mit dem Titel Hoppla, jetzt kommt Hans.

1984 rief Jasper Vogt den Verein Tandem-Club Weiße Speiche Hamburg e. V. ins Leben, dessen Vorsitz er 15 Jahre innehatte. Dieser Verein organisiert Tandemtouren mit Blinden, Sehbehinderten und Sehenden. Für sein Engagement wurde Vogt 1986 als Breitensportler des Jahres ausgezeichnet.[2]

Nach einer 14.000 Kilometer langen Motorradtour von Hamburg nach Shanghai im Jahr 2006, gründete Jasper Vogt 2008 die Firma Namipenda GmbH, die weltweit Oldtimer-Rallyes organisiert.[2]

Des Weiteren unterstützt Vogt durch Benefiz-Aktionen soziale Einrichtungen und Projekte.[2]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Theaterrollen (Aufzeichnungen aus dem Ohnsorg-Theater)[Bearbeiten]

  • 1978: Und oben wohnen Engels
  • 1978: Der Etappenhase
  • 1978: Cowboys, Quiddjes und Matrosen
  • 1981: Mutter ist die Beste
  • 1981: Das Kuckucksei
  • 1982: Doktor Puust
  • 1983: Der Lorbeerkranz
  • 1984: Mensch sein muß der Mensch
  • 1986: Der Trauschein
  • 1989: Der Bürgermeisterstuhl
  • 1992: Die schwebende Jungfrau
  • 1993: Dynamit und Pusteblumen
  • 1997: Der verflixte Strumpf
  • 1999: Blütenzauber
  • 1999: Bett und Frühstück

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nachzulesen in der Geschichte „Echt Hamborger“ aus Jasper Vogts Buch „Wat vun Harten kümmt“, Quickborn-Verlag 1999, ISBN 3-87651-220-4
  2. a b c Website von Jasper Vogt