Jauch (Hanseatengeschlecht)

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Wappen der Jauch
Siegel der Jauch mit Devise

Die Jauch sind ein Hanseatengeschlecht, das sich bis in das 15. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Ende des 17. Jahrhunderts trat das Geschlecht erstmals in der Freien Reichs- und Hansestadt Hamburg auf – souveräne bürgerliche Republik,[1][2] aus welcher der Adel seit 1276 verbannt war.[3][4] Hamburg war Mitte des 17. Jahrhunderts aus dem Dreißigjährigen Krieg als wohlhabendste und bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands hervorgegangen.[5][6] Die Mitglieder des Geschlechts betätigten sich als frühneuzeitliche Groß- und Fernhandelskaufleute, wurden erbliche Großbürger Hamburgs und waren Herren auf Wellingsbüttel, heute gleichnamiger Stadtteil Hamburgs.

„Es ist ein altes Lübecker Senatorssohnvorurtheil von mir, ein hochmüthiger Hanseateninstinkt, … daß im Vergleich mit uns eigentlich alles Übrige minderwerthig ist“, fasste Thomas Mann[7] das Selbstverständnis dieser in den letzten Freien Reichsstädten, den Hansestädten Hamburg, Bremen und Lübeck, herrschenden Hanseaten[8][9] in Worte.

Walter Jauch gründete in Hamburg Jauch & Hübener, die größten deutschen und bis zum Zweiten Weltkrieg die größten kontinentaleuropäischen Versicherungsmakler.[10] Der Fernsehmoderator Günther Jauch verkörpert für die Deutschen Anfang des 21. Jahrhunderts vor allen anderen Prominenten „das Deutschland, das sie sich wünschen“.[11]

Nachkommen der Jauch sind in Thomas Manns „Buddenbrooks“ porträtiert, in denen die Welt der Hanseaten Mitte des 19. Jahrhunderts illustriert wird. Andere Nachkommen bilden Zweige fürstlicher Häuser oder gehören dem britischen Hochadel an, andere entthronten die Dynastie der Romanow als Könige von Polen.

Inhaltsverzeichnis

Überblick[Bearbeiten]

Vorhanseatische Periode[Bearbeiten]

Die Jauch stammen aus Thüringen, wo im heutigen Bad Sulza 1495 die Witwe Lena Joherrin urkundlich erwähnt ist. Georg Jauch (1606–1675) war Bürgermeister von Sulza.

Nachdem Sulza im Dreißigjährigen Krieg 1640 durch schwedische Truppen geplündert worden war, verließen Angehörige des Geschlechts die Stadt und traten in den höfischen Dienst der Herzöge von Mecklenburg-Güstrow sowie der Könige von Polen und Kurfürsten von Sachsen.

In Sachsen und Polen stellten die Jauch Militärs. Der seit dem Generalmajor Joachim Daniel von Jauch (1688–1754), der den barocken Ausbau der polnischen Hauptstadt Warschau in wettinischer Zeit geleitet hat, dem Adelsstand zugerechnete[12] Zweig ist im 18. Jahrhundert erloschen. Er besaß das autonome[13] Palais Jauch[14] in Solec bei Warschau,[15] in dem August der Starke Gast war.

Die in herzoglich-Mecklenburg-Güstrowschen Dienst getretenen Angehörigen des Geschlechts wechselten 1696 nach dem Aussterben der Dynastie aus der Residenzstadt Güstrow in das einer Freien Reichsstadt gleiche Lüneburg.[16] So traten die Jauch beizeiten aus dem Kreis der „Fürstendiener“,[17] wie jene bürgerlichen Schichten abwertend bezeichnet wurden, die auch nach der Aufklärung an den deutschen Duodezhöfen als Funktionsträger, überschattet vom privilegierten Adel, tätig waren.[18] 1701 wurden sie Bürger Lüneburgs.

Obgleich das Geschlecht dort Geistliche und Juristen, darunter Domherren und einen Superintendenten, auch einen Senator zu Hannover hervorbrachte, blieb es nicht dem Bildungsbürgertum verhaftet. Andere Familienmitglieder betätigten sich als Händler – 1699 verzeichnet beim „Uralten löblichen Kramer-Amt“, der Kaufmannschaft zu Hamburg – und in der Folge als grenzüberschreitend tätige Großkaufleute.

Hanseaten[Bearbeiten]

Johann Wetken (1470–1538)
Ahnherr der Hamburgischen Jauch, erster evangelischer Bürgermeister Hamburgs, führte die Reformation in der Stadt ein
(Skulptur von A. Ely, Bugenhagenkirche)
Adolph Overbeck (1755–1821)
Bürgermeister Lübecks, Dichter und Aufklärer, „Beispiel für den verantwor-tungsbewussten Musterbürger …, dem der ‚hanseatische‘ Mythos so vieles verdankt“,[19] „gehört bis heute zu den prominentesten Bürgern der Stadt.“[20]
– Sohn der Eleonora Maria Jauch (1732-1797) (Zeichnung J. Fr. Overbeck)

Das Handelsgeschäft wurde Mitte des 18. Jahrhunderts aus dem wirtschaftlich stagnierenden Lüneburg nach Hamburg verlegt, das seit dem 17. Jahrhundert eine Sonderrolle in der deutschen Wirtschaftsgeschichte einnahm,[21] weil es aufgrund seiner Stadtbefestigung den Dreißigjährigen Krieg unbeschadet überstanden hatte und aus ihm als die wohlhabendste und bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands hervorgegangen war.[22] Im Gegensatz zum mediaten, vom Obrigkeitsstaat gelenkten Bürgertum der in den Monarchien gelegenen Städte kennzeichnete Hamburg sein freibürgerliches, kulturell an England orientiertes Leben.[23] Auch gab es kein geschlossenes Patriziat,[24] das wie in den anderen Reichsstädten seine Energien darauf hätte verwenden können, als Glied der adligen Welt anerkannt zu werden.[25] Besondere Freiheiten genoss der von den Jauch betriebene Großhandel, der im Gegensatz zu dem für den Detailhandel geltenden Zunftzwang keinen Bedingungen außer dem Besitz des Bürgerrechts unterlag.[26]

Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts gehört das Geschlecht in Hamburg zu den Hanseaten. Diese bildeten die dünne,[27] in Hamburg und Bremen rein bürgerliche[28] Oberschicht[29][30] der souveränen Republiken Hamburg, Bremen und Lübeck, die sich streng von den übrigen Bürgern abgrenzte.[31] Johann Christian Jauch senior (1765–1855), letzter gemeinsamer Stammvater der heutigen Jauch, erwarb ausgangs des 18. Jahrhunderts das Bürgerrecht der Freien Reichs- und Hansestadt Hamburg und nachfolgend das im Mannesstamm erbliche Großbürgerrecht. August Jauch (1848–1930) gehörte bis 1915 zu den letzten ohne allgemeine Wahl in die Hamburgische Bürgerschaft entsandten Notabeln,[32] bevor mit der Novemberrevolution 1918/1919 die Stadtherrschaft der Hanseaten[33][34] auch in Hamburg[35] endete.

Der hanseatische Stamm der Jauch zählt mehrere Bürgermeister Hamburgs zu seinen Vorfahren, darunter Johann Wetken (1470–1538), der die Reformation in Hamburg betrieb und erster evangelischer Bürgermeister der Stadt war.

In den Besitz der Jauch gelangten die Grundherrschaften Wellingsbüttel, Schönhagen und Krummbek, die Landgüter Fernsicht und Marienhof an der Stör, Schwonendahl, das Weingut von Othegraven und der Wawerner Herrenberg sowie in Guatemala die Plantagen Armenia Lorena, La Ceiba, La Lucha und Nueva Reforma. Ungeachtet des Besitzes an Rittergütern kam eine daran anknüpfende Nobilierung[36][37][38] nicht in Betracht – dem Hanseaten galt sein guter Name in einer der ältesten Bürgerrepubliken mehr,[39][40] wie auch der österreichische Minister Graf von Saurau dem Kaiser berichten musste: „Ihr großes Vermögen läßt keine Geldbelohnung zu, und in Hamburg ist es nicht üblich, daß Wechsler und Kaufleute sich um adelige Titel bewerben.“[41] Dieser, den Adel für sich selbst ablehnende hanseatische „Lebensstil schloss auch intensivere Kontakte zum Hochadel nicht aus, war er doch vielmehr Ausweis für soziale Gleichrangigkeit.“[42]

Hamburg kennzeichnete – im Gegensatz zur Bürokratie, der die Untertanen in den Binnenstaaten unterworfen waren – die ehrenamtliche Selbstverwaltung durch seine Bürger,[43][44] in der sich die Jauch vornehmlich in der Armenfürsorge als Armenpfleger, als Mitglied des Großen und des Kleinen Armenkollegiums und Provisor des Werk- und Armenhauses finden.[45] In hanseatischer Stiftertradition[46] unterhielten sie zudem in der Stadt eine Armenspeisung und errichteten unter anderem dort und in Wellingsbüttel Armenhäuser.[47] Solche Wohnstifte galten dem Hanseaten als „Krone“ der Stiftungen, waren sie doch „öffentlich, wahrnehmbar, repräsentativ – und das dauerhaft und zudem, weil dem Hospital nahestehend, durch ‚Mittelalterlichkeit‘ geadelt.“[48]

Im Hamburger Bürgermilitär machte im Gegensatz zur preußischen Armee nicht die Zugehörigkeit zum Offizierskorps den Einzelnen zum Mitglied der gesellschaftlich führenden Schicht, sondern der gesellschaftliche Rang und das Vermögen bestimmten Waffengattung und Dienstgrad[49] und „die angesehensten Bürger der Stadt übernahmen bei dem damals so lästigen Dienst gerne eine Officiersstelle.“[50] So dienten die wehrpflichtigen Mitglieder des Geschlechts als Oberleutnants der von den Rittmeistern Adolph Godeffroy, später Ernst Merck kommandierten hanseatischen Kavallerie.

Nachkommen[Bearbeiten]

Von den Jauch stammt ab die Lübecker Bürgermeister- und Senatorenfamilie Overbeck, darunter der neben Thomas Mann bekannteste Sohn der Stadt, der Maler Friedrich Overbeck.

Zu den Nachkommen gehören ferner Karol Lelewel (1750–1830), Mundschenk des Großfürstentums Litauen, der Nobelpreisträger für Literatur Henryk Sienkiewicz, die erste deutsche Meisterin im Golf Alice Knoop, die Lords Bolton, Besitzer des vormaligen Herzogtums Bolton, sowie Zweige der Durchlauchten Fürsten Czartoryski und der Fürsten Korybut-Woroniecki.

Der Revolutionär Joachim Lelewel, Enkel von Constance von Jauch (1722–1802), enttrohnte 1831 Zar Nikolaus I. als letzten gewählten König Polens; Oberst August Deetz, Sohn von Ludovica Jauch (1772–1805), bot 1849 als Mitglied der Kaiserdeputation dem preußischen König die Deutsche Kaiserkrone an. Charlotte Jauchs (1811–1872) Enkel Otto von Feldmann steuerte 1925 maßgeblich die Wahl des mit den Nachkommen verschwägerten Paul von Hindenburg zum Reichspräsidenten.

Nachkommen ehelichten Abkömmlinge der Dukes of Bedford sowie der Häuser Habsburg-Lothringen, Hohenzollern und Talleyrand-Périgord. Versippung besteht unter anderem mit den Häusern Braganza und Oranien.

Schwager der Tochter Constance von Jauchs war der Metropolit des Russischen Reiches, Erzbischof Kasper Kazimierz Cieciszowski. Charlotte Jauchs (1811–1872) Enkelin heiratete einen Neffen des Vizekönigs von Indien Robert Bulwer-Lytton, 1. Earl of Lytton.

Geschichte[Bearbeiten]

Sultza Villa an der Ilm

Herkunft[Bearbeiten]

1512 sind Georg, Matthias und Nikolaus Jauch im Erbbuch[51] des Amtschössers zu Niederroßla als „Besessene Männer“ (Besitzende) in „Sultza Villa“ verzeichnet,[52] den damals als Einheit begriffenen Orten Dorfsulza und Bergsulza, heute mit anderen historischen Orten zusammengeschlossen zu Bad Sulza in Thüringen. Matthias Jauch war dort mit „Segelitzen Gut“ belehnt.[53] Georg Jauch (1606–1675) wurde Bürgermeister von Sulza. Von diesem oder dessen mutmaßlichem Bruder Hans († 1670) stammt Christian Jauch der Ältere (1638–1718) ab, mit dem die lückenlos belegte Stammfolge beginnt. Die Jauch sind seit Einführung der Reformation in Sulza 1527/1528 lutherischer Konfession. Hans Jauch (1883–1965) begründete einen wieder römisch-katholischen Ast.

In Diensten des Hofes von Mecklenburg-Güstrow[Bearbeiten]

M. Johann Christopher Jauch (1669–1725)
Hof- und Schlossprediger
Superintendent zu Lüneburg

Christian Jauch der Ältere (1638–1718) verließ das nicht zuletzt aufgrund der Thüringer Sintflut und der Plünderung durch schwedische Truppen 1640 stagnierende Sulza. Er trat 1662 in den Dienst des absolutistischen Herzogs Gustav Adolf von Mecklenburg-Güstrow, unter dem die höfische Kultur in der Residenz Güstrow eine Blüte erlebte.[54][55] Christian Jauch heiratete 1665 im Güstrower Dom[56] die Kammerjungfer und Vertraute der Herzogin Magdalena Sibylla von Mecklenburg-Güstrow,[57] Ingborg Nicolai († vor 1696), die der Herzogin bereits auf dem elterlichen Schloss Gottorf gedient hatte. Sie nahm in der höfischen Ordnung – nach den Frauen der vier höchsten Hofchargen sowie den Hofmeisterinnen und Kammerfrauen – den Rang ein vor den Kammerjungfern der Prinzessinnen und vor allen „anderen Frauen, eine jede nach ihres Mannes Rang und Anciennität“.[58] Bis 1669 gehörte Christian Jauch ebenfalls dem Hofstaat der Herzogin an.[59] Dann wurde er „Erster Lacquay und Taffeldecker“ des kleinen Erbprinzen Karl zu Mecklenburg-Güstrow. Aufgrund ihrer Stellung am fürstlichen Hofe standen die Jauch im Konnubium mit dem Adel:[60] Die älteren Töchter Christian Jauchs heirateten in adelige und freiherrliche Geschlechter ein.

Die Söhne Christian Jauchs besuchten die fürstliche Domschule zu Güstrow, die nach grundlegender Reform durch Herzog Gustav Adolf die beste Schule Mecklenburgs war. Der älteste Sohn Johann Christopher (1669–1725) ergriff, als „praestantissimus juvenum“[61] – der vorzüglichste der jungen Männer – gefördert von Herzog Gustav Adolph, das Studium der Theologie. Von Oktober 1694 bis in das Jahr 1695 nahm er die vakante Funktion eines Herzoglich Mecklenburg-Güstrowschen Hof- und Schlosspredigers in Güstrow wahr, letzter vor dem Erlöschen des Hauses Mecklenburg-Güstrow 1695,[62] und avancierte damit zu einem der engeren Vertrauten, Ratgeber und Gesprächspartner des Herzogs und der Herzogin.[63]

Die weitere Entwicklung in Güstrow drohte Christian Jauch zurückzuwerfen. 1688 war der Erbprinz gestorben. Dessen Frau Maria Amalia gebar am selben Tag ein Kind, das bei der Geburt ebenfalls starb, so dass das Haus Mecklenburg-Güstrow ohne Thronerben war. Christian Jauch war daraufhin vom herzoglichen Hof in die Stadt gewechselt, hatte das Bürgerrecht erworben und sich als Herzoglich Mecklenburg-Güstrowscher Hofschuhmacher und Handelsmann betätigt. Mit dem Tod Herzog Gustav Adolfs 1695 erlosch die Linie Mecklenburg-Güstrow vollends und die Residenz Güstrow verlor Glanz und Bedeutung. Die Herzogswitwe Magdalena Sibylle unterhielt zwar bis zu ihrem Tod 1719 einen kleinen Hof, ihre Kammerjungfer und Vertraute Ingborg Jauch war jedoch ebenfalls bereits verstorben. Christian Jauch verließ deswegen 1696 nach knapp 35 Jahren zunächst in Diensten des Hofes, später als Hoflieferant, Güstrow und folgte mit allen seinen noch unverheirateten Kindern seinem Sohn Johann Christopher nach Lüneburg. Dieser war, nachdem er von Herzog Gustav Adolf 1695 „nach gehaltener Abschieds-Predigt in der Schlosskirche gnädigst dimittiret“,[64] einem Ruf als Archidiakon an St. Lamberti in Lüneburg gefolgt.

In Königlich Großbritannischen und Kurfürstlich Braunschweig-Lüneburgischen Diensten, Beginn des Handelshauses in Lüneburg[Bearbeiten]

Frankenstein (rechts), dessen mögliches Vorbild Dippel von Carl Jauch (1680–1755) beherbergt wurde (Frontispiz 1831)

Christian Jauch der Jüngere († 1720) erwarb 1701 das Lüneburger Bürgerrecht. 1710 kaufte er das vormalige Haus des Bürgermeisters Statius II. von Töbing, das Haus Nr. 97 der Inneren Stadt.[65] Christian Jauch der Ältere, sein Vater, wurde 1703 Bürger zu Lüneburg.

Johann Christopher Jauch (1669–1725) war Königlich Großbritannischer und Kurfürstlich Braunschweig-Lüneburgischer Stadtsuperintendent, Hauptpastor an St. Johannis zu Lüneburg und Inspektor des Johanneums ebendort, zuvor Hauptpastor an St. Nicolai in Lüneburg. Sein Neffe Johann Christian Jauch (1702–1778) war Erster Domherr und Vizedekan mit der Stellung eines Stiftspropstes[66] des nahegelegenen landtagsfähigen Domstifts Bardowick. Er heiratete Clara Maria Rhüden (1710–1775), Ur-Urenkelin des Reformationstheologen Salomon Gesner (1559–1605).[67] Ihr Onkel war der Lüneburger Superintendent und Urenkel Philipp Melanchthons Heinrich Jonathan Werenberg (1651–1713). Ludolph Friedrich Jauch (1698–1764)[68] wirkte 34 Jahre an der Michaeliskirche, zunächst als Archidiakon, seit 1744 als Hauptpastor und als Inspektor der Michaelisschule.[69] Ludolph Friedrichs Bruder, der Jurist Tobias Christoph Jauch (1703–1776), war Stadt-Secretarius beim Magistrat von Lüneburg.[70] Friedrich August Jauch (1741–1796), Sohn des Kaiserlichen Notars Adolph Jauch (1705–1758), wurde Ratsherr und Senator von Hannover-Calenberg.[71] Carl Jauch (1735–1818) war Königlich Großbritannischer und Kurfürstlich Braunschweig-Lüneburgischer Gerichtsherr zu Horneburg, belehnter Burgmann ebendort[72] und Domherr zu Bardowick.[73]

Carl Jauch (1680–1755) war Kaufmann und Postagent der Freien Reichsstadt Lübeck[74] zu Lüneburg. Er war mit einer Großnichte des Lübecker Superintenden und Streiters gegen den Pietismus August Pfeiffer verheiratet, selbst jedoch nach kirchlichen Berichten „Neuerungen von jeher zugetan“. So beherbergte er den Pietisten, Arzt, Anatomen und Alchemisten Johann Konrad Dippel nach dessen 1727 erfolgter Ausweisung aus Dänemark,[75] der in der Populärkultur und in Teilen der Fachliteratur als historisches Vorbild für Mary ShelleysFrankenstein“ gehandelt wird.[76]

Während Lüneburg im 17. Jahrhundert den Glanz seiner Blütezeit zu bewahren vermochte, erfuhr die Stadt im 18. Jahrhundert einen zunehmenden wirtschaftlichen Niedergang. „Alles in Lüneburg war in Verfall, der Wohlstand nahm immer mehr ab.“[77] Die Bautätigkeit kam zum Erliegen, wodurch das historische Stadtbild erhalten blieb. Eine der Ausnahmen bildet das 1740 von dem Sohn Christian Jauchs des Jüngeren, dem Kaufmann Carl Daniel Jauch (1714–1795), umfassend umgestaltete Barockhaus der Familie, heute Große Bäckerstraße 12.[78] 1752 verlegte Carl Daniel Jauch sein Handelsgeschäft aus dem kaufmännisch uninteressant werdenden Lüneburg nach Hamburg.

Joachim Daniel von Jauch
(1688–1754)
Kurf. Sächs. Generalmajor und
Königlich Polnischer Oberst

In Diensten Augusts des Starken[Bearbeiten]

Wiege August von Jauchs (* 1731), Patengeschenk[79] König Augusts des Starken (Nationalmuseum Krakau)

Johann Christopher Jauch hatte außer am Hof zu Mecklenburg-Güstrow in der Hofkirche von Schloss Frederiksborg vor Prinz Karl von Dänemark[80] und in Sachsen-Zeitz vor den Fürsten „mit großem applausu“ gepredigt.[81] 1698 berief ihn die Kurfürstin von Sachsen und Titularkönigin von Polen Christiane Eberhardine auf Schloss Pretzsch. Nachdem ihr Mann August der Starke 1697 für seine Wahl zum Polnischen König zum Katholischen Glauben konvertiert war, oblag es Johann Christopher Jauch, der Königin im königlichen Zimmer zu predigen und sie wider alle anfänglichen Bekehrungsversuche – selbst ihre protestantischen Eltern rieten zum Konfessionswechsel – im rechten Glauben zu bestärkten. Die Königin wurde in der Folge von ihren protestantischen Untertanen ehrenvoll als „die Betsäule Sachsens“ bezeichnet.

Johann Christophers jüngerer Bruder Joachim Daniel von Jauch (1688–1754) organisierte demgegenüber am Hof in Warschau Augusts des Starken legendäre und fast ständig stattfindende Bälle, Jahrmärkte, Tierhetzen, Maskeraden, Illuminationen und Schützenfeste. Sie waren wohldurchdachte Staatsaktionen, die Unsummen verschlangen und wie seine neuen Schlösser und Kunstsammlungen der königlichen Selbstdarstellung nach dem Vorbild Ludwigs XIV. von Frankreich dienten. Während des Lustlagers von Zeithain 1730, des „Spektakels des Jahrhunderts“,[82] verantwortlich für das fünfstündige Feuerwerk auf den Schiffen und an Land zum Abschluss des Lustlagers brachte es Joachim Daniel zu seinem Scherznamen „Fifat“, indem er statt des geforderten „VIVAT von nie gesehener Größe“ ein ebensolches „FIFAT“[83] über den achtundvierzig anwesenden Fürsten aufleuchten ließ[84] – vielleicht ein Übermittlungsfehler, denn Jauch selbst sprach als Schüler der Domschule Güstrow neben Französisch auch Latein. Obwohl seit seinem fünfundzwanzigsten Lebensjahr in Warschau tätig, sprach er jedoch bis an sein Lebensende mit nur der Polnischen Sprache mächtigen Personen ausschließlich über Dolmetscher.[85]

Joachim Daniel von Jauch war verheiratet mit Eva Maria Münnich, über deren Herkunft unterschiedliche Auffassungen in der Literatur bestehen. Ein Teil der Autoren nimmt an, sie sei eine Tochter des 1716 bis 1721 am sächsischen Bauamt als Vorgesetzter und Amtsvorgänger Jauchs tätigen späteren Kaiserlich Russischen Generalfeldmarschalls, Türkenbezwingers und Premierministers Burkhard Christoph von Münnich (1683–1767) gewesen.[86] Der früh verstorbene Sohn August von Jauch (* 1731) war Patenkind Augusts des Starken.

Joachim Daniel von Jauch war Kurfürstlich Sächsischer Generalmajor, Königlich Polnischer Oberst, Kommandeur der Königlich Polnischen Artillerie, Kommandeur der Weichselflotille, Direktor des Sächsischen Bauamtes zu Warschau und der Organisator des barocken Ausbaus der Stadt. Ihm folgten mehrere Familienmitglieder als Offiziere in polnische Militärdienste, darunter sein Neffe und Adjutant, der spätere Capitaine Ernst Ulrich Jauch († nach 1764),[87] sowie sein Bruder Franz Georg Jauch (1682-nach1753), der 1724 als seinerzeitiger Capitaine des Infanterie-Regiments Garde des Königs und Kompaniechef in der Festung Thorn[88] beteiligt war am Thorner Blutgericht. Franz Georg Jauch, „der zu den Günstlingen des Königs gehörte“,[89] wurde wie in der Folge sein Neffe Heinrich Georg Jauch (* 1709) einer der jeweils zwei Oberstleutnante der Königlich Polnischen Krongarde[90] - beide als Gardeoffiziere mit dem Rang eines Obersten der Linienregimenter.

Großbürger der Freien und Hansestadt Hamburg[Bearbeiten]

Johann Christian Jauch senior
(1765–1855)
Großbürger zu Ham­burg
Die „Jauchsche Brücke“ von 1813 über den Grasbrook vor Hamburg
(Christoffer und Cornelius Suhr 1830)
Auguste Jauch (1822–1902)
Hamburgische Wohltäterin
Das Jauchsche Damenstift (rechts hinter der Jacobikirche) in Kiel[91]
(Fritz Stoltenberg 1890)

Franz Jürgen Jauch und sein Bruder Christian Jauch der Jüngere († 1720) erlernten ab 1699 die Handlung in Hamburg. 1754 verlagerte Carl Daniel Jauch (1714–1795) seinen Handel aus dem wirtschaftlich verfallenden Lüneburg in das aufstrebende Hamburg.

Carl Daniel Jauchs Neffe Johann Georg Jauch (1727–1799), Fabrikant und Kaufmann zu Lauenburg/Elbe, entführte[92] und heiratete als seinerzeitiger Königlich Großbritannischer und Kurfürstlich Braunschweig-Lüneburgischer Leutnant 1754 Anna Mutzenbecher, Tochter Hamburger Senatssyndicus und Herrn auf Horst, Johann Baptista Mutzenbecher (1691–1759), Großnichte des Hamburger Senators Matthias Mutzenbecher (1653–1735).[93] Johann Christian Jauch senior (1765–1855), Sohn von Johann Georg Jauch, baute den Holzhandel seines Großonkels Carl Daniel unter der Firma J. C. Jauch & Söhne zum marktbeherrschenden Holzgroßhandel Hamburgs aus.[94] Mit dem Erwerb des Großbürgerrechts der Stadt wurde die Familie Teil der timokratischen Führungsschicht der bedeutendsten Handelsmetropole des Deutschen Reiches, der Hanseaten.

In der Hamburger Franzosenzeit überstand die Firma 1813 die Beschlagnahme ihrer gesamten Holzvorräte für Fortifikationsarbeiten, insbesondere den Bau der 15.000 Fuß langen Holzbrücke über den Grasbrook, durch den französischen Marschall und Gouverneur von Hamburg Davout – „Der unermeßliche Holzvorrath, den eine solche Baute erforderte, war ganz in der Nähe: der Holzhafen am Stadtdeich, welcher Balken und Bretter zu mehreren Millionen an Werth umschloß“.[95][96] Die Kontinentalsperre Napoleons hatte bereits zu einer Vielzahl von Bankrotten Hamburger Handelsfirmen geführt. Sondersteuern und Zwangseinquartierungen taten ein Übriges. Die Beschlagnahme allen Holzes führte nunmehr zu Bankrotten von Holzhändlern[97] und war mitursächlich für die jahrzehntelange Vorrangstellung der Jauchschen Holzhandlung.

Johann Christian Jauchs Söhne begründeten die heute noch blühenden Linien Wellingsbüttel, Schönhagen und Fernsicht. Sein ältester Sohn Johann Christian Jauch junior (1802–1880) erwarb als Landsitz das Kanzleigut Wellingsbüttel, zuvor Sitz des letzten Herzogs von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck, Friedrich Karl. Johann Christian Jauch junior, bekannt für seine Jagden, pachtete eines der schönsten Jagdreviere Deutschlands, den Duvenstedter Brook hinzu, heute Hamburgs größtes Naturschutzgebiet, und legte neben dem „Jauch'sches Haus“ genannten Stadtdeich 9[98] in Hamburg ein Hirschgehege und einen Bärenzwinger für die von seinen Russlandreisen mitgebrachten Bären an.[99] Er gehörte mit Johan Cesar VI. Godeffroy, Ernst Merck, Johann Heinrich Schröder und Robert Miles Sloman zu den Initiatoren der Internationalen Landwirtschaftsausstellung 1863 auf dem Hamburger Heiligengeistfeld[100] und zeichnete den Garantiefonds.[101] Johann Christian Jauch war 1848 bis 1850 Abgeordneter der Hamburger Constituante (Verfassungsgebenden Versammlung).[102] 1859 war er einer der vom Senat vorgeschlagenen Kandidaten für das Amt des Militair Commissairs.[103]

Dessen Sohn Carl Jauch (1828–1888), ebenfalls Herr auf Wellingsbüttel und Großbürger zu Hamburg, heiratete Louise von Plessen,[104] Tochter des Großherzoglich Mecklenburgischen Oberlanddrosten Ulrich von Plessen, Ur-Urenkelin des Reichsfreiherrn Seneca von Gelting.[105] Carl Jauch bekleidete ebenso wie sein Onkel Moritz Jauch (1804–1876) einen der schon wegen der damit verbundenen Kosten den Hamburger Großbürgern vorbehaltenen[106] Offiziersrang in der hanseatischen Kavallerie.

Der Linie Jauch-Wellingsbüttel entstammte Paul Jauch (1857–1915), Großkaufmann in Firma Jauch Gebr. Im- und Export, Teilnehmer der ersten deutschen Kreuzfahrt 1891 auf der Augusta Victoria.[107] Sein Sohn Alfred Jauch (1895-1966) hatte im damals üblichen Billardsalon im großbürgerlichen elterlichen Haus[108] Gefallen am Billard gefunden und war mehrfacher Nordmarkmeister im Dreiband, Alfreds Sohn Rudolf Jauch (1932-2008) mehrfacher Norddeutscher Meister im Dreiband.[109] Paul Jauchs weiterer Sohn Walter Jauch (1888–1976), Rittmeister der Reserve im 2. Hannoverschen Dragoner-Regiment Nr. 16, gründete die auf dem europäischen Festland führenden Versicherungs- und Rückversicherungsmakler Jauch & Hübener und war angeheirateter Cousin von Sigrid von Amsberg, Schwester von Claus von Amsberg, Prinz der Niederlande. Dessen Cousin war Hans Jauch (1883–1965), Oberst und Freikorpsführer, verheiratet mit Elsa von Othegraven. Dessen Sohn war der Journalist Ernst-Alfred Jauch (1920–1991). Enkel sind der Fernsehmoderator und Fernsehproduzent Günther Jauch (* 1956), der Insolvenzverwalter Hans-Gerd Jauch (* 1953) und der Franziskaner Pater Robert Jauch OFM (* 1954), Mitwirkender in dem Dokumentarfilm über die Grabeskirche in Jerusalem „Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen“. Günther, Hans-Gerd und Robert Jauch werden zu den „wichtigsten Vertreter(n) des modernen Katholizismus in Deutschland“ gerechnet.[110]

Günther Jauch ist Besitzer des Traditionsweingutes von Othegraven und des Wawerner Herrenbergs an der Saar, die aus dem Besitz des Jauchschen Ahnherrn Emmerich Grach (1753–1826) stammen. Das Weingut von Othegraven befand sich zuvor im Mitbesitz seiner Großmutter Elsa von Othegraven, nach deren Tod im Mitbesitz seines Großvater Hans Jauch und seines Vaters Ernst-Alfred Jauch.

Luise Jauch (1885–1933) war Oberschwester und rechte Hand des Klinikleiters Geheimrat Professor Dr. Jessen am Waldsanatorium Berghof in Davos, dem „Zauberberg“ Thomas Manns, unter anderem während der dortigen Behandlung von Manns Frau Katja im Jahr 1912.[111] Sie ist das Vorbild von Manns Romanfigur der „Oberaufseherin dieses Schreckenspalastes“ Adriatica von Mylendonk,[112] die von Mann ebenso wenig schmeichelhaft porträtiert wird wie Professor Jessen als Hofrat Behrens.[113]

Rudolf Jauch (1891–1915) ist als Zweiter Offizier auf SM U 40 gefallen, das als erstes deutsches Unterseeboot 1915 in eine der neuartigen britischen U-Boot-Fallen geriet und versenkt wurde. Carl Jauch (1892–1922) war Syndicus der Hamburg-Amerika-Linie, im Ersten Weltkrieg Kavallerist bei den „Weißen Ulanen“. Die Philanthropin Auguste Jauch (1822–1902), geborene Stubbe, leistete große Beiträge zur Verbesserung des Sozialwesens in Hamburg und schuf zudem das Jauchsche Damenstift in Kiel, das der Preußische König 1885 zum selbständigen Rechtssubjekt erhob.[114] Ihr Mann Heinrich Moritz Jauch (1804–1876) war ebenso wie ihr Schwager Carl Daniel Jauch (1806–1866) gewählter Pfleger des Armenkollegiums[115] für den Stadtdeich. Ihr Sohn Hermann Jauch (1856–1916), verheiratet mit Agnes von Witzleben,[116] Herr auf Schönhagen und Schwonendahl, erbaute Schloss Schönhagen und war Mitstifter des Jauchschen Männerstifts am Stadtdeich zu Hamburg. August Jauch (1848–1930), Herr auf Fernsicht und Marienhof,[117] Kavallerieoffizier im Ulanen-Regiment „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11 sowie Notabelnabgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft, und Robert Jauch (1856–1909), Herr auf Krummbek, wechselten - auf Erwerb nicht angewiesen - von ihren Gütern nach Hamburg und widmeten sich ebenfalls der Armenfürsorge.

Das Geschlecht besaß am Holzhafen die Häuser Stadtdeich 3, Stadtdeich 9 und Stadtdeich an der Elbseite 159. Um die Außenalster gelegen waren die Häuser An der Alster 24, An der Alster 28 und Schwanenwik 18.

Großgrundbesitzer in Guatemala[Bearbeiten]

Otto Jauch (1874–1949) gehörte zu den deutschen „Kaffeebaronen“ und Latifundienbesitzern[118] in Guatemala. Er leitete die Jauchschen Kaffeeplantagen nebst Kaffeefabrik bei San Rafael Pie de La Cuesta im Departement San Marcos – Armenia Lorena, La Ceiba, La Lucha und Nueva Reforma.[119] Exportiert wurde der Kaffee von Jauch Gebr. in Hamburg.[120] Das Landgut Armenia Lorena mit der viktorianischen Jauchschen Villa[121] sowie die anderen Besitzungen wurden im Zweiten Weltkrieg nach der Kriegserklärung Guatemalas 1941 an Deutschland beschlagnahmt, 1953 entschädigungslos enteignet und zur Finca Nacional erklärt.[122] „Der Krieg der Alliierten gegen den Faschismus ermöglichte es Guatemala, die gewaltigen Ländereien der deutschen Kaffeebarone zu konfiszieren, die Guatemalas Wirtschaft seit 1914 dominiert hatten.“[123] Otto Jauchs auf Armenia Lorena zusammengetragene Sammlung indianischer Altertümer[124] ging verloren. Er wohnte bis zu seinem Tode im Antiguo Hotel Longo in San Marcos Stadt und wurde wie seine Frau auf Armenia Lorena beigesetzt.

In der Zeit des Dritten Reiches[Bearbeiten]

Heinrich Jauch (1894–1945), Erster Staatsanwalt zu Hamburg[Bearbeiten]

Gerd Mosbach: Menorah, links Tagebuchauszug von Jan Valtin über die von Heinrich Jauch geleiteten Hinrichtungen 1934
Hans Oster (1887–1945)
General, Widerstandskämpfer und Cousin Walter Jauchs, dessen Widerstandsgruppe von Jauch & Hübener unterstützt wurde

Heinrich Jauch (1894–1945) war Ankläger in dem 1934 vor dem Sondergericht Hamburg geführten „Rote Marine-Prozess“ oder „Adlerhotelprozess“ gegen 53 des Terrorismus Angeklagte, darunter der sowjetische Geheimagent Jan Valtin. Der Prozess endete mit neun Todesurteilen, sieben lebenslänglichen Zuchthausstrafen und weiteren insgesamt 350 Jahren Zuchthaus. Die Hinrichtung von vier der Verurteilten ist, verwoben mit den Ereignissen des Altonaer Blutsonntags, Gegenstand des Romans „Das Beil von Wandsbek“ von Arnold Zweig, verfilmt in der DDR – „Das Beil von Wandsbek“ (1951) – und als erstes Doku-Drama seiner Art verarbeitet von Heinrich Breloer – „Das Beil von Wandsbek“ (1982).[125]

1937 vertrat Heinrich Jauch die Anklage vor dem Sondergericht Hamburg in dem Schauprozess[126] gegen den von Gerd Bucerius verteidigten jüdischen Reeder und Pionier des Autotransports in „Schwimmenden GaragenArnold Bernstein[127] wegen Vergehens gegen Devisenvorschriften.[128] Die Reederei war mit über 1.000 Seeleuten eines der größten jüdischen Unternehmen Deutschlands. Bernstein gilt als einer der ersten jüdischen Großindustriellen, die Opfer der Arisierung wurden. Heinrich Jauch führte auch die Untersuchungen gegen Alfred Toepfer, der wegen des Verdachts auf Verstoß gegen Devisengesetze 1937 verhaftet wurde und die Kontrolle über sein Unternehmen aufgeben musste.[129]

Heinrich Jauch soll, bevor er 1937 nach Berlin berufen wurde, die meisten Todesurteile in Hamburg veranlasst haben.[130]

1941 wurde Heinrich Jauch zur Beförderung vorgeschlagen, da er „die Fähigkeiten für einen Reichsanwalt beim Volksgerichtshof besitzt“, musste aber 1943 aus der NSDAP austreten, als festgestellt wurde, dass die „blutsmäßigen“ Voraussetzungen nicht vorlagen - seine Mutter Catharina Margaretha Jauch geb. Matthiessen war „Halbjüdin“.[131]

Jauch & Hübener und der Widerstand[Bearbeiten]

Walter Jauch (1888–1976), Gründer von Jauch & Hübener in Hamburg, war angeheirateter Cousin des Generals und Widerstandskämpfers Hans Oster (1887–1945). Jauch & Hübener hatten schon zu Beginn der NS-Zeit einen Beauftragten der Geheimen Staatspolizei zugeordnet bekommen, weil in NS-Kreisen Zweifel an ihrer politischen Zuverlässigkeit bestanden. Über Walter Jauchs Cousin Oster hatten Jauch & Hübener gleichwohl Kontakt zum Widerstand.[132] Im Sommer 1939 wurde der Kreis der Militäropposition um Hans Oster unterstützt. Otto Hübener, Partner von Walter Jauch, knüpfte Verbindungen zu britischen Stellen, um den drohenden Krieg abzuwenden. Auch während des Krieges arbeitete die Firma für die Widerstandsgruppe um Hans Oster und dessen Mitarbeiter im Abwehramt, Hans von Dohnanyi. Als nach dem 20. Juli 1944 der Gestapo die Verbindung zwischen dem Amt Ausland/Abwehr und den Verschwörern um Stauffenberg deutlich geworden war, wurde im April 1945 Hans von Dohnanyi im KZ Sachsenhausen erhängt. Zwei Tage später wurde Oster zusammen mit Wilhelm Canaris und Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg erhängt. Hübener wurde in Hamburg verhaftet und Ende April 1945 in Berlin erschossen.

Weitere Familienmitglieder[Bearbeiten]

Robert Jauch (1913–2000), Oberleutnant der Reserve und Batteriechef im Panzer-Artillerie-Regiment 16 der 16. Panzer-Division, gehört zu den wenigen Überlebenden der Schlacht um Stalingrad und der nachfolgenden sowjetischen Kriegsgefangenschaft. Er trat im Offiziersgefangenenlager Jelabuga dem Bund deutscher Offiziere bei, der sich für eine Beendigung des Krieges und die Schaffung eines demokratischen Deutschlands einsetzte.

Nicht zu dem hier behandelten hanseatischen Geschlecht, sondern zu den zahlreichen, aus Villingen-Schwenningen stammenden baden-württembergischen Jauch,[133] gehört der 1946 in Hamburg wegen der Kindermorde in der Schule Bullenhuser Damm im Rahmen der Curiohaus-Prozesse zum Tode verurteilte und hingerichtete SS-Oberscharführer Ewald Jauch (1902–1946).

Abkömmling von Eleonora Maria Jauch (1732–1797) war der SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS Karl von Fischer-Treuenfeld (1885–1946). Er war enger Vertrauter des Generals Erich Ludendorff und lernte 1922 Adolf Hitler kennen. Er sollte im Rahmen des Hitlerputsches als Leiter der „Völkischen Verbände“ Hamburgs und des Umlandes auf Berlin marschieren.[134] Nach dem Attentat auf den Stellvertretenden Reichsprotektor von Böhmen und Mähren Reinhard Heydrich ließ von Treuenfeld als seinerzeitiger Befehlshaber der Waffen-SS im Protektorat die Kathedrale St. Cyrill und Method in Prag stürmen,[135] in der sich die Attentäter versteckt hatten und die heute das Symbol des tschechischen Widerstands ist.

Töchter der Jauch und ihre Nachkommen[Bearbeiten]

Güstrower Dom, Taufbecken von Catharina Elisabeth und Juliana Agnesa Jauch 1671/73

Catharina Elisabeth (1671–1736) verh. von Naumann[Bearbeiten]

Catharina Elisabeth Jauch heiratete den in vielen Schlachten ausgezeichneten Kurfürstlich Sächsischen Obersten und Barockarchitekten Johann Christoph von Naumann, der 1699 Mitglied der kaiserlichen Delegation beim Frieden von Karlowitz war und als General-Quartiermeister Augusts des Starken 1706 die siegreiche Schlacht bei Kalisch anordnete.[136] Während des Großen Türkenkrieges nahm Naumann unter anderem teil an dem Sturmangriff auf die ungarische Hauptstadt Ofen 1686 und an der Erstürmung von Belgrad 1688. 1721 bis 1733 erbaute er für August den Starken Schloss Hubertusburg.

Catharina Elisabeth war Großmutter des Hochfürstlich Salzburgischen Ingenieur-Ober-Lieutenants und Vedutenmalers Franz Heinrich von Naumann (1749–1795), von dem der älteste erhaltene Plan der Stadt Salzburg stammt.[137] Seine „Sammlung der schönsten Prospecte des Landes Salzburg“[138] machte Salzburg weithin bekannt und gilt als der Auslöser des Städtetourismus' in Salzburg.

Catharina Elisabeths Neffe war der „drittklassige“ Dichter und Freund Moses Mendelssohns sowie Gotthold Ephraim Lessings, der in Berlin die Wohnung mit Lessing teilte, Christian Nicolaus Naumann (1726–1790). Lessing widmete dem Freund sein Gedicht „An den Herrn N“.[139]

Juliana Agnesa (1673 bis nach 1712) verh. Freifrau von Schmiedel[Bearbeiten]

Juliana Agnesa Jauch (1673 bis nach 1712) ehelichte den Kurfürstlich Sächsischen Landkammerrat und Amtshauptmann Freiherrn Johann Rudolf von Schmiedel.[140] Ihr Sohn war Freiherr Franz Rudolf von Schmiedel,[141][142] Hochfürstlich Sächsisch-Weimarischer Oberhofmeister, Hofmarschall und Direktor der Landschaftskasse des verschwenderisch das Land ruinierenden Herzogs Ernst August I. (Sachsen-Weimar-Eisenach).

Constance (1722–1802) verh. Lölhöffel von Löwensprung[Bearbeiten]

Constance von Jauch
(1722–1802)
Palais Lelewel (linke Straßenseite am Ende, vor dem Krasinski-Palais) (Canaletto 1777)
Joachim Lelewel zugeschriebene Flagge des Novemberaufstands 1830:
„Im Namen Gottes für unsere und eure Freiheit“

Constance von Jauch (1722–1802), Tochter von Joachim Daniel von Jauch, (1684–1754) heiratete Heinrich Lölhöffel von Löwensprung (1705–1763), Königlich Polnischer Hofrat und Leibarzt Augusts III., Königs von Polen, Sohn des Königlich Preußischen Gesandten zu Warschau. Sie ließ aus den Mitteln des väterlichen Erbes ab 1755 an einer der Hauptachsen Warschaus, der Ulica Miodowa,[143] durch Ephraim Schröger nach dem Vorbild Pariser Hôtels das Palais Lelewel errichten, so bezeichnet nach ihrem polonisierten Namen „Lelewel“.

Ihr Sohn Karol Maurycy Lelewel (1750–1830) ehelichte eine Tochter des Starosten von Babice – ein dem Freiherrnstand entsprechender Titel[144] – Franciszek Szeluta aus litauischem Adel,[145] Nachfahrin von Mieszko I.. Sie war eine Nichte des Erzbischofs von Mahiljou, Oberhauptes der Katholiken Russlands und Metropoliten des Russischen Reiches[146] Kasper Kazimierz Cieciszowski. Karol Maurycy Lelewel war Königlich Polnischer Hauptmann, erlangte das polnische Indigenat, wurde Mitglied des Reichstags[147] und 1787 zum Jagdmeister („Freiherrn“),[144] 1789 zum Mundschenk des Großfürstentums Litauen erhoben, ein dem Grafenstand entsprechender Titel,[144] den zuvor König Stanislaus II. August Poniatowski innehatte. Karol Maurycy Lelewel war u. a. 1778 bis 1794 Jurist und Schatzmeister der Komisja Edukacji Narodowej, des weltweit ersten Bildungsministeriums. Er gehörte im Reichstag zu den Befürwortern der ersten modernen Verfassung Europas, der Verfassung vom 3. Mai 1791, die in dem von seinem Großvater Joachim Daniel von Jauch ausgestalteten Senatorensaal des Warschauer Königsschlosses verabschiedet wurde.

Constance von Jauchs Enkel waren Joachim, Prot und Jan Pawel Lelewel.

Joachim Lelewel (1786–1861), war Freiheitskämpfer und Polens wichtigster Historiker. Er war Mitstreiter von Karl Marx und Friedrich Engels, Freund des Revolutionärs Lafayette, auf dessen Landgut Lagrange er bis zu seiner dortigen Verhaftung und Ausweisung aus Frankreich Gast war,[148] und einflussreicher Ideengeber des anarchistischen Vordenkers Bakunin. Er war einer der Führer des polnischen Novemberaufstands von 1830 und Mitglied der polnischen Nationalregierung. Nach dem erzwungenen Rücktritt des Diktators Józef Chłopicki setzte Joachim Lelewel auf dem Revolutionssejm am 25. Januar 1831 als Führer der radikalen Patriotischen Gesellschaft die Entthronung des Zaren Nikolaus I. durch, des letzten gekrönten Königs Polens. Der Zar verurteilte ihn in Abwesenheit zum Tode.[149] Als Mitglied der provisorischen Nationalregierung beschloss er jede Rede mit der Forderung nach Abschaffung aller Adelsrechte und Titel.[150] Der 29. Mai, Joachim Lelewels Todestag, ist im jüdischen Kalender wegen seines Einsatzes für die Judenemanzipation[151] der Gedenktag an sein Wirken.[152]

Prot Lelewel (1790–1884), Verfasser von Lebenserinnerungen (siehe unten Literatur), kämpfte in der Polnischen Legion unter Napoleon Bonaparte und wurde während des Russlandfeldzuges zum Chevalier der französischen Ehrenlegion ernannt. Er war zugleich Träger des Ordens Virtuti Militari. In der Völkerschlacht bei Leipzig kämpfte er als Capitaine und Adjutant des Generals Jan Henryk Dabrowski.[153] Später war er Mitglied des Sejm.

Prot Lelewel vermittelt über seine Frau Józefa Slaska und die Verschwägerung von deren Vorfahren, den Grafen Załuski, mit den Kindern von Rafał Ludwik Skarbek die weitläufige Versippung mit Papst Johannes Paul II..

Jan Paweł Lelewel (1796–1847), war ebenfalls Freiheitskämpfer und 1831 als Oberstleutnant Verteidiger von Praga gegen die Russen. Joachim – vorbereitend[154] – und Jan Pawel Lelewel[155] waren 1833 beteiligt am Frankfurter Wachensturm, mit dem eine allgemeine Revolution in Deutschland ausgelöst werden sollte. Jan Pawel Lelewel oblag nach seiner Flucht in die Schweiz 1837 bis 1847 als Kantonshauptingenieur der Ausbau des Straßennetzes im Kanton Bern.

Constance von Jauchs Tochter Teresa Lelewelowna (1752–1814) ehelichte Adam Józef Cieciszowski (1743–1783),[156] aus polnischem Adel,[157] Jagdmeister von Livland,[144] Notarius Magnus der Krone, Berater des polnischen Königs und des Kanzlers,[158][159] Ritter des polnischen Sankt-Stanislaus-Ordens sowie Bruder des Erzbischofs Kasper Cieciszowski. Constance von Jauchs Enkelin Aleksandra Franciszka Cieciszowska war verheiratet mit dem polnischen Minister Jan Paweł Łuszczewski (1764–1812),[160] zuvor zehn Jahre Privatsekretär des Königs Stanislaus II. August Poniatowski. Die polnische Dichterin und Schriftstellerin Jadwiga Łuszczewska (1834–1908), genannt Deotyma, war Enkelin aus dieser Verbindung. Ur-Urenkel von Constance von Jauch waren der polnische Schriftsteller, Autor von „Quo Vadis“ und Nobelpreisträger für Literatur Henryk Sienkiewicz (1848–1916) und der Professor für Literaturgeschichte, Begründer der polnischen historischen Literaturwissenschaft, Ignacy Chrzanowski (1866–1940), im Rahmen der „Sonderaktion Krakau“ im KZ Sachsenhausen ums Leben gekommen. Dessen Sohn Oberst Bogdan Chrzanowski (1900–1940) wurde bei dem Massaker von Katyn ermordet.[161]

Die Ur-Urenkelin Marianna Babianna Łuszczewska (1833–1879) heiratete Fürst Lucjan Woroniecki. Deren Enkelin Gräfin Maria Helena Stadnicka ehelichte HSH[162] Fürst Adam Michał Józef Czartoryski[163] Enkel des Georg Konstantin Czartoryski und Bruder des als Märtyrer seliggesprochenen Dominikaners Pater Michael Czartoryski (1897–1944]. Constance von Jauchs weiterer Nachkomme Jerzy Rostworowski war verheiratet mit Cecilie Prinzessin Czartoryska, einer Tochter von Mechthildis Erzherzogin von Österreich,[164] Abkömmling der Kaiserin Maria Theresia. Sein Bruder Stefan war verheiratet mit Maria Elżbieta Prinzessin Światopełk-Czetwertyńska, Abkömmling von Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord.[165] Großtante der Nachkommen Lelewel war Jadwiga Walewska (* 1740), Schwägerin von Gräfin Maria Walewska (1786–1817), der Geliebten Napoléon Bonapartes.

Bronislaw Lelewel (1863-1951), Enkel von Prot Lelewel, organisierte als radikaler polnischer Student in Sankt Petersburg 1887 einen einflußreichen Kreis von Arbeitern, dessen Leitung später der Russe Mikhail Brusnev übernahm, eine der Keimzellen der Sozialdemokratie.[166]

Eleonora Maria (1732–1797) verh. Overbeck[Bearbeiten]

Papst Pius IX., so wie er zu Fuß Friedrich Overbeck in dessen Villa Lancellotti am 7. Februar 1857 besuchte: „Das Haupt Sr. Heiligkeit bedeckte der rothe Hut, der Purpurmantel umwallte die weiße Sottana[167]

Eleonora Maria Jauch (1732–1797), Tochter des Domherrn Johann Christian Jauch (1702–1788), ehelichte den Lübecker Advokaten und Konsulenten des Schonenfahrerkollegiums Georg Christian Overbeck,[168] Sohn des Superintendenten Caspar Nicolaus Overbeck (1670–1753),[169] Bruder des Rektors des Katharineums zu Lübeck Johann Daniel Overbeck.[170] Ihr ältester Sohn war der Lübecker Bürgermeister, Präsident des Obergerichts, Dichter und Mitbegründer der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit, Christian Adolph Overbeck (1755–1821); der jüngste Sohn Johann Georg Overbeck (1759–1819) wurde Pastor und Senior der Evangelischen Kirche im Salzkammergut.

Ihr Enkel war der Maler und Führer der Nazarener Friedrich Overbeck (1789–1869), Ritter des preußischen Ordens Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste, den Papst Pius IX. mehrfach empfing und 1857 mit einem Besuch in Overbecks römischer Villa Lancellotti ehrte. Enkelin Charlotte Overbeck (1790–1872) war verheiratet mit dem Mediziner Matthias Ludwig Leithoff. Enkel Christian Gerhard Overbeck (1784–1846) war Oberappellationsrat, Mitglied des Freundeskreises „Jung-Lübeck“ und verheiratet mit Magdalene, Schwester des Malers Theodor Rehbenitz. Dessen Sohn war der Lübecker Senator Christian Theodor Overbeck (1818–1880),[171] verheiratet mit Charlotte, Tochter des Lübecker Senators Joachim Friedrich Krüger,[172] der den Museen der Stadt Lübeck den künstlerischen Nachlass von Friedrich Overbeck und Theodor Rehbenitz vermachte.[173]

Von dem Enkel Johannes Overbeck (1788–1832) stammen ab ihr Urenkel Johannes Overbeck (1826–1895), Klassischer Archäologe, verheiratet mit Caroline, Tochter des Paläontologen Georg August Goldfuss, die Urenkelin Wilhelmine Friederike Charlotte Overbeck (1829–1908), verheiratet mit den Ingenieur Franz Reuleaux, und die Urenkelin Cäcilie Lotte Eleonore Overbeck (1856-nach 1920), verheiratet mit dem Anthropologen und Leibarzt des hypochondrischen Alfred Krupp, Emil Ludwig Schmidt. Ur-Urenkel waren Agnes Elisabeth Overbeck (1870–1919), Komponistin und Pianistin, verheiratet (!) unter dem Pseudonym „Baron Eugen Borisowitsch Lhwoff-Onégin“ mit der Opernsängerin Sigrid Onégin, der Industrielle und Wehrwirtschaftsführer Otto Reuleaux (1896–1979)[174] und der Historiker Paul Ewald Hasse (1847–1907).

Weitere Nachkommen rechnen zum „Buddenbrook-Adel“, wie jene Lübecker ironisch bezeichnet werden, deren Verwandte Thomas Mann in seinen „Buddenbrooks“ verewigte, denn „was anfangs als üble Nachrede, boshafte Satire gescholten und hart verurteilt wurde, gilt seit langem als Nobilitierung. Wer von sich behaupten kann, ein naher oder entfernter Verwandter sei in Buddenbrooks portraitiert, trägt bis heute das Haupt in Lübecks Gesellschaft deutlich erhöht.“[175] Urenkelin Henriette Charlotte Harms (1842–1928) heiratete den Lübecker Senator Johann Fehling (1835–1893),[176] Sohn des Konsuls Johann Christoph Fehling d. Ä. (im Roman Konsul Hinrich Hagenström), Enkel des Dichters Emanuel Geibel (Jean Jacques Hoffstede), Bruder des Emil Ferdinand Fehling (Dr. Moritz Hagenström) und Schwager von Heinrich Theodor Behn (Bürgermeister Kaspar Oeverdieck). – Deren Tochter Emilie Charlotte Adele Fehling (1865–1890) heiratete Bernhard von Hindenburg, Bruder des Generalfeldmarschalls und Reichspräsidenten Paul von Hindenburg. – Charlotte Jauchs Urenkelin Charlotte Leithoff (1819–1903) heiratete den Weinhändler Konsul Johann Heinrich Harms (1810–1893) (August Möllendorpf),[177] Bruder des Senators Georg Friedrich Harms (1811–1892) (Senator Möllendorpf),[178] der mit der Ururenkelin Emma Wilhelmine Buck (1832–1896) (Frau Möllendorpf geb. Langhals) verheiratet war, und Vater von Lorenz Harms (1840–1915) (Konsul Kistenmaker). Die Nachfahrin Käthe Piehl (1898–1967) (Enkelin von Kaufmann Strunck) heiratete Herbert Howaldt, Sohn des Werftunternehmers und Vorstands der Howaldtswerke AG, August Jacob Georg Howaldt.

Ludovica (1772–1805) verh. Deetz[Bearbeiten]

Ludovica Jauch (1772–1805) heiratete in erster Ehe den Kaufmann Johann Carl Deetz, in zweiter Ehe den Stammvater der in der königlichen Hofkapelle zu Berlin tätigen Musikerfamilie Griebel, den Königlich–Preußischen Kammermusikus Johann Heinrich Griebel (1769–1852), Lehrer des Komponisten Albert Lortzing.[179] Ihr Sohn war Oberst Albert Deetz (1798–1859), Chef des Zentralbureaus des Reichskriegsministeriums und Stadtkommandant der Freien Stadt Frankfurt von 1848 bis 1854, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung und der Kaiserdeputation.

Ihr Stiefsohn war der deutsch-kanadische Komponist und Violinist Ferdinand Griebel (1819–1858),[180] ihr Stiefenkel der New Yorker Architekt, Erbauer des Dakota-Buildings, George Henry Griebel (1846–1933).[181]

Wilhelmine (1809–1893) verh. Avé-Lallemant[Bearbeiten]

Peter Tschaikowsky 1888, gewidmet Wilhelmine Avé-Lallemant geb. Jauch
Theodor Avé-Lallemant und Wilhelmine geb. Jauch 1890 (Nach­lass von Johannes Brahms[182])

Wilhelmine Jauch (1809–1893)[183] heiratete den für die Musikgeschichte Norddeutschlands im 19. Jahrhundert maßgeblichen Musikkritiker und Schriftsteller Theodor Avé-Lallemant – Bruder des Forschungsreisenden Robert Christian Avé-Lallemant und Abkömmling des Hugenottenführers Gaspard II. de Coligny. Er war Enkel des Pianisten Friedrich Avé-Lallemant (1774–1824), der mit dem Prinzen Louis Ferdinand von Preußen befreundet war und musizierte.[184] Am Vorabend seines Todes im Gefecht bei Saalfeld schenkte der Prinz seine Cremoneser Geige, die er auch auf Feldzügen mitführte,[185] Avé-Lallemant mit dem Bemerken: „ […] wenn ich aus der Schlacht nicht zurückkehre.“[186][187]

Wilhelmine Jauchs Vermögen erlaubte es ihrem Mann, sich der Förderung der Musik und ihrer Komponisten zuzuwenden.[188] Seit 1838 war Avé-Lallemant Mitglied, in der Folge Erster Vorsitzender des Comités für die Philharmonischen Konzerte und war damit zugleich einer der Siegelbewahrer des Hanseatentums, denn die philharmonischen Konzerte waren ein wesentliches Element der Hamburger Elitenkultur:

„Ein rechter Hanseat hatte seine gesellschaftlichen Verpflichtungen. Montags traf man sich im philharmonischen Konzert. Die Liebe zur Musik spielte dabei die geringste Rolle. Es gehörte sich einfach, dort gesehen zu werden. Wer in der Pause nicht grüßend durch die Halle wanderte und mit einigen anderen Kaufleuten angelegentlich die Tee- und Kaffeepreise verglich, setze seine Zugehörigkeit zur Kaufmannselite aufs Spiel.“

Alwin Müchmeyer[189]

Tschaikowsky widmete Avé-Lallemant die 1889 in Hamburg erstaufgeführte Fünfte Symphonie e-Moll. Wilhelmine Jauchs Sohn Robert (1850–1896) war Patenkind von Robert Schumann. Der Sohn Johannes (1855–1911) war Patensohn des mit der Linie Jauch-Wellingsbüttel verwandten[105] Johannes Brahms.

Ihre Tochter Emilie Elisabeth (1846–1921) heiratete den Assekuradeur Paul Clemens Duncker (1840–1909), Sohn von Johann Wilhelm Duncker, des Gründers und Hauptgesellschafters der Nord-Deutschen-Versicherungsgesellschaft,[190] Enkel von Johann Georg Kerner, Großneffe von Justinus Kerner und Cousin zweiten Grades von Wilhelm Hauff. Dunckers Großneffe Henry Thode war verheiratet mit Richard Wagners Stieftochter, Franz Liszts Enkelin, Daniela von Bülow. Deren Vater Hans von Bülow widmete Theodor Avé-Lallemant seine Mazurka op. 12.

Charlotte (1811–1872) verh. Lührsen[Bearbeiten]

August Jauch (1848–1930)
Rittmeister
Gutsherr auf Fernsicht
Notabelnabgeordneter

Charlotte Jauch (1811–1872) heiratete den Juristen Gustav Lührsen, Verfasser der Hamburgischen Hypotheken-Ordnung und Befürworter eines einheitlichen deutschen Grundbuchwesens. Ihr Sohn war der personaladelige - er führte das Prädikat gemäß hanseatischem Brauch nicht - vormalige Syndicus der Familie Jauch und spätere Kaiserlich Deutsche außerordentliche Gesandte und Minister Johannes Lührsen (1838–1903).[191] Herkunft und Vermögen seiner Mutter gaben den Ausschlag, Lührsen ohne praktische Erfahrung und Landeskenntnis 1869 in seine erste Verwendung im Auswärtigen Dienst als Konsul nach Smyrna in der Türkei zu bringen - Bürgermeister Kirchenpauer ließ nach Abstimmung im Senat auf Vorschlag von Senatssyndicus Merck das zunächst zweifelnde Bundeskanzleramt wissen, Lührsen stamme aus „einer sehr respektablen und wohlhabenden Familie“. Ihre Tochter Anna Lührsen (1854–1890) heiratete deren Cousin, den Gutsherrn und Hamburgischen Politiker August Jauch.

Enkelinnen von Charlotte Jauch waren: Irene Marie Lührsen (1883–1968), Kunstmalerin, verheiratet mit dem Maler Felix Freiherrn von Fuchs-Nordhoff, Sohn der Schauspielerin Franziska Ellmenreich, die Mitbegründerin und Ehrenmitglied des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg war; Ines Lührsen (1883–1978), Zwillingsschwester der Vorigen und ebenfalls Kunstmalerin, heiratete den Freiherrn Vistallo von Taxis di Bordogna e Valnigra, Sohn des letzten Obrist-Erbpostmeisters zu Trient und an der Etsch. Ihre Nichten und Neffen sind die Tasso von Sachsen-Coburg und Braganza.[192]

Die Enkelin Carmen Carlota Lührsen (1877–1958) war verheiratet mit dem Königlich Großbritannischen Konsul Henry Montagu Villiers a.d.H. der Earls of Clarendon,[193] unter anderem[194] Enkel des britischen Premierministers John Russell, 1. Earl Russell, Urenkel von John Russell, 6. Duke of Bedford,[195] Cousin des Philosophen und Literaturnobelpreisträgers Bertrand Russell und Neffe des Vizekönigs von Indien Robert Bulwer-Lytton, 1. Earl of Lytton. Charlotte Jauchs Nachfahren aus dieser Verbindung sind die Lords Bolton, Abkömmlinge der ausgestorbenen Herzöge von Bolton,[196] beginnend mit Algar Orde-Powlett, 7. Baron Bolton of Bolton castle.

Weitere Enkel von Charlotte Jauch waren aus der Ehe ihrer Tochter Jenny (1841–1917) mit dem preußischen Generalmajor Adolf von Feldmann:[197] Hans von Feldmann, Generalleutnant und Staatssekretär, dessen Tochter Wilhelma Patenkind Kaiser Wilhelms II. war, und Otto von Feldmann, Oberstleutnant i.G., im Ersten Weltkrieg als Chef der Operationsabteilung des Osmanischen Großen Hauptquartiers, Vertrauter von Enver Pascha und mittelbar beteiligt am Völkermord an den Armeniern. Später steuerte er als „politischer Beauftragter“ Paul von Hindenburgs[198] bei dessen Wahl zum Reichspräsidenten die Kampagne[199] und leitete das „Sekretariat von Hindenburg“ nach dessen Wahl.[200]

Luise (1815–1881) verh. Halske[Bearbeiten]

Luise Jauch (1815–1881) heiratete den Hamburger Großbürger Adolf Halske (1814–1888), Cousin des Siemens-Mitbegründers Johann Georg Halske. Ihre Tochter Anna (1854–1909) heiratete den Oberstleutnant und Bezirkskommandeur Gustav Lichtenberg (1844–1906), Urgroßneffe von Georg Christoph Lichtenberg.

Louise und Carl Jauch mit Tochter Bertha (vlnr.) auf Gut Wellingsbüttel (Eugen Krüger 1868)

Bertha (1860–1935) verh. Knoop[Bearbeiten]

Bertha Jauch (1860–1935) war mit dem aus Manchester stammenden Kaufmann William Oscar Knoop (1854–1938) verheiratet, Mitbegründer des Golfsports in Deutschland, der 1901 den heutigen Wentorf-Reinbeker Golf-Club gründete[201] und 1906 zu den Gründern des Hamburger Golfclubs gehörte.[202] Ihre Tochter Alice Knoop war bei den ersten Deutschen Meisterschaften des Verbandes 1907 Vizemeisterin.[203] 1908 wurde sie erste deutsche Spielerin, welche die Offene Deutsche Golf-Meisterschaft errang.[204]

Zitate namhafter Zeitgenossen[Bearbeiten]

Über Familienmitglieder[Bearbeiten]

„Als die Verhandlung begann, begab sich der Ankläger, Oberstaatsanwalt Jauch, in den Zeugenstand. Später sah ich ihn in der Uniform eines SS-Majors … Er war als notorischer und gnadenloser Verfolger von Juden bekannt.“

Arnold Bernstein in seinen Lebenserinnerungen[205]

„Der Kerl ist selten bis nie zufrieden. Am wenigsten mit sich selbst. Die ganze Nation liebt ihn, aber er selbst mäkelt dauernd an sich und sogar seinen Erfolgen rum ... Und selbst, dass ihn die Frauen sexy finden, wundert ihn. Das wundert mich allerdings auch.“

Thomas Gottschalk über seinen Freund Günther Jauch[206]

Auszug aus „Out of the Night" ("Tagebuch der Hölle")

„Viele Gespräche in Potsdam waren ‚Heute habe ich Jauch gesehen‘-Gespräche.“

Andreas Maier in seinem Roman „Sanssoucis“[207]

„Unter ihrer Schwesternhaube kam spärliches rötliches Haar hervor, ihre wasserblauen, entzündeten Augen, an deren einem zum Überfluss ein in der Entwicklung sehr weit fortgeschrittenes Gerstenkorn saß, war unsteten Blicks, die Nase aufgeworfen, der Mund froschmäßig, außerdem mit schief vorstehender Unterlippe, die sie beim Sprechen schaufelnd bewegte.“

Thomas Mann in seiner Beschreibung der Adriatica von Mylendonk im „Zauberberg“, deren Vorbild Luise Jauch war[208]

Günther Jauch ist ein Stadtbürger, wie ihn sich jeder Bürgermeister nur wünschen kann.“

Ministerpräsident Matthias Platzeck[209]

„Zu Tisch bei Lallemant, der eine sehr angenehme gebildete Frau hat.“

Robert Schumann in seinem Tagebuch über Wilhelmine Jauch, verh. Avé-Lallemant[210]

„The Prosecuting Attorney, a tall, thin, pale-faced man named Jauch, dominated the hearings. His hatred for us was undisguised. His eyes flashed and his colourless lips drew back in snarls as he demanded death, and nothing but death. (Deutsch: Der Staatsanwalt, ein großer, dünner, bleichgesichtiger Mann namens Jauch beherrschte die Verhandlungen. Sein Hass auf uns war unverhohlen. Seine Augen blitzten und seine farblosen Lippen zogen sich zähnebleckend zurück, als er den Tod forderte, und nichts als den Tod.)“

Jan Valtin in seinem autobiographischen Bestseller „Out of the night“[211]

„Den acht Herren in stilvoller schwarzer Jacke, die in scheinbar allen Naturgesetzen hohnsprechender Weise drei Kugeln mittels langer Stöcke auf dem glatten grünen Tuch umeinanderlaufen ließen, ging es um Billard-Meisterwürden. Einer trug statt der obligaten schwarzen Seide Leinen, und sein Privatstock hatte silberne Ringe. Er wurde Letzter: Alfred Jauch.“

Der Spiegel 12/1948 mit dem Titel „Am grünen Tisch“ über die Teilnahme des Amateurspielers und mehrfachen Nordmarkmeisters Alfred Jauch an der Deutschen Meisterschaft 1948 im Dreiband[212]

Klaus Mann Symphonie Pathetique Buchdeckel.jpg

Über Ehepartner[Bearbeiten]

„Man saß an kleinen Tischen; Tschaikowsky hatte den Ehrenplatz neben einem vornehmen Greis, Herrn Ave-Lallemant, erstem Vorsitzenden der Gesellschaft. Der zarte Alte gefiel ihm außerordentlich gut.“

Klaus Mann in seiner Symphonie Pathétique[213]

„Auch in Hamburg machte ich wieder einige ebenso interessante wie angenehme Bekanntschaften. Vor allem nenne ich den Ersten Vorsitzenden der Philharmonischen Gesellschaft, den hochbetagten Herrn Avé-Lallemant. Der verehrungswürdige, über achtzigjährige Greis erwies mir eine geradezu väterliche Zuneigung. … Ich ließ es mir nicht nehmen, diesen guten alten Herrn mehrmals zu besuchen. Man merkte sofort, daß er die Musik leidenschaftlich liebt und von dem bei alten Menschen oft zu beobachtenden Widerwillen gegen alles Moderne vollkommen frei ist.“

Pjotr Iljitsch Tschaikowski in seinen Erinnerungen[214]

Über Söhne und Enkel[Bearbeiten]

„Wenn Sie Gelegenheit haben, so machen Sie die Bekanntschaft mit dem Senator Overbeck in Lübeck; ich habe ihn bei Voßens gesehen; er ist recht liebenswürdig;“

Charlotte von Schiller geb. von Lengefeld – über den Sohn der Eleonora Maria Jauch[215]

„Von Cornelius und Overbeck haben mir Schlossers stupende Dinge geschickt. Der Fall tritt in der Kunstgeschichte zum ersten Mal ein, daß bedeutende Talente Lust haben, sich rückwärts zu bilden, in den Schoß der Mutter zurückzukehren und so eine neue Kunstepoche zu begründen.“

Johann Wolfgang von Goethe – über den Enkel der Eleonora Maria Jauch[216]

„Mein lieber Overbeck, unterlassen sie alle Vorbereitungen.“

Papst Pius IX. zu Friedrich Overbeck, dem Enkel Eleonora Maria Jauchs, bei der Ankündigung seines Besuchs in Overbecks Römischer Villa Lancellotti[167]

„Einer ihrer größten Staatsmänner ... der gelehrteste Litauer“

Heinrich Heine – über den Enkel der Constance von Jauch, Joachim Lelewel[217]

„Er schlug wahrhaft revolutionäre Maßnahmen vor, vor deren Kühnheit die aristokratischen Vertreter im Parlament zurückwichen; als er das ganze alte Polen zu den Waffen rief, als er so den Krieg für die Unabhängigkeit Polens zu einem europäischen Krieg machte, als er die Juden und die Bauern emanzipierte, als er die Bauern am Eigentum an Grund und Boden teilhaben ließ, als er Polen auf der Grundlage der Demokratie und der Gleichheit wiederherstellte, wollte er die nationale Sache zur Sache der Freiheit machen, wollte er das Interesse aller Völker mit dem des polnischen Volkes identifizieren. Diesen Mann, dessen Genius diesen so gewaltigen und doch so einfachen Plan entwarf, muß ich ihn mit Namen nennen? Dieser Mann war Lelewel.“

Friedrich Engels – über den Enkel der Constance von Jauch[218]

„Im Jahre 1847 versammelt sich in London insgeheim der erste internationale Kongreß des Proletariats, der das "Kommunistische Manifest" verfassen läßt, welches mit der neuen revolutionären Losung endet: "Proletarier aller Länder, vereinigt euch". Polen hatte auf diesem Kongreß seine Vertreter, und auf einem öffentlichen Meeting in Brüssel bekannten sich der berühmte Lelewel und seine Gesinnungsgenossen zur Resolution des Kongresses.“

Karl Marx – über den Enkel der Constance von Jauch[219]

„I hope that I will soon see Mr. Lelewel.“

Marie-Joseph Motier, Marquis de La Fayette, General des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges – über seinen Freund, Enkel der Constance von Jauch[220]

„In Frankfurt logierte ich im l'hotel de Russie … ich machte dort noch die Bekanntschaft einer sehr liebenswürdigen Parlaments-Ruine, in der Person des Stadtkommandanten von Frankfurt, des preußischen Oberst von Deetz. Dieser gute, alte Herr erzählte mir Mährchen aus Tausend und einer Nacht und vergaß ganz, daß er ein preußischer Oberst.“

Georg Weerth 1852 an Friedrich Engels – über den Sohn der Ludovica Jauch[221]

„Der Conspirateur Deetz macht mir stets neue Ungelegenheiten.“

Otto von Bismarck – über den Sohn der Ludovica Jauch[222]

„Na, ihr habts ja gewollt.“

Paul von Hindenburg – zu Otto von Feldmann, Enkel der Charlotte Jauch und Leiter der erfolgreichen Kampagne für Hindenburgs Wahl zum Reichspräsidenten[223]

Stammfolge (Ausschnitt)[Bearbeiten]

 
 
 
 
 
 
 
 
Georg Jauch
Bürgermeister von Sulza

1606–1675
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Christian Jauch
der Ältere
Erster Lacquay und Tafeldecker des Erbprinzen Karl von Mecklenburg
1688 Hoflieferant zu Güstrow
1696 Händler zu Lüneburg

1638–1718
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Johann Christopher Jauch
Superintendent
zu Lüneburg

1669–1725
 
Catharina Elisabeth Jauch
1671–1736

Johann Christoph von Naumann
 
Christian Jauch
der Jüngere
1699 verzeichnet im Zunftregister des Krameramts zu Hamburg
1701 Händler zu Lüneburg

† 1720
 
Carl Jauch
Kaufmann und Postagent Lübecks
zu Lüneburg

1680–1755
 
Franz Georg Jauch
Oberstleutnant der Königlich-Polnischen Krongarde
1724 bei dem Thorner Blutgericht

1682–1753
 
Joachim Daniel
von Jauch

Generalmajor und
Barockarchitekt
zu Warschau

1688–1754
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ludolph Friedrich Jauch
Hauptpastor
an St. Michaelis
zu Lüneburg

1698–1764
 
Tobias Christoph Jauch
Stadt-Secretarius
zu Lüneburg

1703–1776
 
Johann Christian Jauch
Erster Domherr und Vize-Dekan
zu Bardowick

1702–1778
 
Carl Daniel Jauch
1740 Erbauer des Stammhauses in Lüneburg
1752 Begründer der Jauchschen Handlung in Hamburg

1714–1795
 
Adolph Jauch
Kaiserlicher Notar
zu Hannover

1705–1758
 
 
Constance von Jauch
1722–1802

Heinrich von Lölhöffel
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Johann Georg Jauch
Offizier a. D. und Kaufmann
zu Lauenburg

1727–1799
 
Eleonora Maria Jauch
1732–1797

Georg Christian Overbeck
Advokat zu Lübeck
 
Friedrich August Jauch
Senator zu
Hannover-Calenberg

1741–1796
 
Heinrich Georg Jauch
Oberstleutnant der Königlich-Polnischen Krongarde

* 1709
 
Carl Jauch
Gerichtsverwalter zu Horneburg
Domherr zu Bardowick

1735–1818
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Johann Christian Jauch senior
Großbürger zu Hamburg
in Firma J. C. Jauch & Söhne
Ältester Deichgeschworener

1765–1855
 
Ludovica Jauch
1772–1805

1. Johann Carl Deetz
2. Joh. Heinr. Griebel
 
Christian Adolph Overbeck
Bürgermeister
von Lübeck

1755–1821
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Johann Christian Jauch junior
Großbürger zu Hamburg
Herr auf Wellingsbüttel

1802–1880
 
Moritz Jauch
Großbürger zu Hamburg
Olt. d. Hanseat. Kavallerie

1804–1876


Auguste Jauch
 
Wilhelmine Jauch
1809–1893

Theodor Avé-Lallemant
 
Charlotte Jauch
1811–1872

Gustav Lührsen
 
Luise Jauch
1815–1881

Adolf Halske
Großbürger zu Hamburg
 
Hermann Jauch
Herr auf Fernsicht

1817–1859
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Carl Jauch
Großbürger zu Hamburg
Herr auf Wellingsbüttel
Olt. d. Hanseat. Kavallerie

1828–1888
 
Hermann Jauch
Herr auf Schönhagen und Schwonendal

1858-1916
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
August Jauch
Herr auf Fernsicht
Repräsentant der Notabeln in der Hamburgischen Bürgerschaft
Rittmeister a. D.

1848–1930
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Robert Jauch
Herr auf Krummbek

1859–1909
 
Paul Jauch
Großkaufmann
in Firma Jauch Gebr.
Import & Export

1857–1915
 
Bertha Jauch
1860–1935

William Oscar Knoop
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Heinrich Jauch
Erster Staatsanwalt
zu Hamburg

1894–1945
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hans Jauch
Oberst und Freikorpsführer
Fabrikant

1883–1965
 
Luise Jauch
Oberschwester auf dem „Zauberberg“ (Adriatica von Mylendonk)

1885–1933
 
Walter Jauch
Gründer von
Jauch & Hübener
Rittmeister d. Res.

1888–1976
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Robert Jauch
Kaufmann
Oberleutnant d. Res.
Teilnehmer der Schlacht um Stalingrad

1913–2000
 
Hermann Jauch
Hauptmann
stv. Regimentsadjutant im Stab des Art.-Regts. 69

1914–1943
 
Günther Jauch
Oberleutnant
Abteilungs-Adjutant im Stab des Art.-Rgts 227

1919–1942
 
Ernst-Alfred Jauch
Journalist
Leiter des Landesbüros Berlin der KNA
Leutnant d. Res.

1920–1991
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hans-Gerd Hermann Jauch
Insolvenzverwalter

* 1953
Robert Jauch
Priester
Franziskaner (OFM)
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen“ (Film)

* 1954
Günther Jauch
Showmaster, Journalist und Produzent
Besitzer des Weinguts von Othegraven

* 1956


Bilder[Bearbeiten]

Hamburger Holzhafen[Bearbeiten]

Der Holzhafen des Hamburger Hafens um 1850 vom Grasbrook aus gesehen mit den großflächigen Lagern von J. C. Jauch & Söhne mit geflößtem Holz in der Elbe (links und Bildmitte), Flößern, die neues Holz auf der Elbe bringen (Bildmitte), und der Sägerei von J. C. Jauch & Söhne am Stadtdeich (Bildmitte)

Güter[Bearbeiten]

Häuser[Bearbeiten]

Stiftungen[Bearbeiten]

Historische Ereignisse[Bearbeiten]

Wirken der Nachkommen[Bearbeiten]

Werke der Nachkommen[Bearbeiten]

Begräbnisstätten der Jauch[Bearbeiten]

Bekannte Begräbnisstätten der Nachkommen[Bearbeiten]

Wahlspruch (1714)

Wappen[Bearbeiten]

Wappen Jauch tingiert.jpg

(1749) In Gold ein schwarz gekleideter Mann mit schwarzem Haar und schwarzem Hut, die Unterarme nach oben gewinkelt, Kragen, Manschetten, Knöpfe und Gürtel in Gold, mit seiner Rechten eine schwarz gekleidete Hand haltend, die aus einer schwarzen Wolke im vorderen Obereck ragt; auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken in Gold das strahlende Auge Gottes zwischen einem schwarzen offenen Flug.

Die Devise (1683), Psalm 73, Vers 24 entnommen, lautet: „HERR, DU LEITEST MICH NACH DEINEN RATH“.[237]

Literatur[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

  • Deutsches Geschlechterbuch. Band 200, 13. Hamburger, ISBN 3-7980-0200-2, S. 337–416; Band 209, 15. Hamburger, ISBN 3-7980-0209-6, S. 31–52, jeweils mit weiteren Literaturnachweisen
  • Prot Lelewel: Pamietniki i Diariusz Domu Naszego. (Erinnerungen und Tagebuch meines Stammhauses), herausgegeben von Irena Lelewel-Friemannowa. Breslau/ Warschau/ Krakau 1966.
  • Conrad Nikolaus Lührsen: Stammtafel des Geschlechtes Jauch. Aachen 1949.
  • Isabel Sellheim: Die Familie des Malers Friedrich Overbeck (1789–1869) in genealogischen Übersichten. Neustadt an der Aisch 1989, ISBN 3-7686-5091-X.

Zu Einzelpersonen ohne Link[Bearbeiten]

  • T. Brüggemann: Bibliographie der Brüder (OFM) 1929–2000. Mönchengladbach 2001, S. 75–81. Werkverzeichnis Robert Jauch OFM (=Rhenania Franzisup>Showmaster, Journalist und Produzentscana, Beiheft 18)
  • Siegfried Koß: Jauch, Robert OFM. In: Friedhelm Golücke: Verfasserlexikon zur Studenten- und Universitätsgeschichte, Ein bio-bibliographisches Verzeichnis. Köln 2004. (Abhandlungen zum Studenten- und Hochschulwesen, Band 13)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jauch family – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: Jauch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

P. Robert Jauch OFM auf Kathpedia

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Percy Ernst Schramm: Hamburg. Ein Sonderfall in der Geschichte Deutschlands. Hamburg 1964, S. 15f: „Bis in das 19. Jahrhundert ist Deutschlands soziale Struktur durch den Vorrang des Adels gekennzeichnet ... Wer aufstieg, hatte daher den Ehrgeiz, möglichst schnell durch ein Adelsprädikat vergessen zu machen, daß er aus der bürgerlichen Sphäre stammte. ... Völlig anders war die soziale Struktur Hamburgs und der beiden Schwesterstädte.“
  2. Johann Carl Daniel Curio: „Wir haben keinen Adel, keine Patrizier, keine Sklaven, ja selbst nicht einmal Untertanen. Alle wirklichen Hamburger kennen und haben nur einen einzigen Stand, den Stand eines Bürgers.“
  3. Percy Ernst Schramm, Hamburg und die Adelsfrage (bis 1806), in: Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte, Band 55, 1969, S. 82: „Bereits das Stadtbuch von 1276 hatte festgelegt, daß kein Ritter in der Stadt wohnen dürfe. Diese Bestimmung war in der Neufassung von 1497 übernommen worden, und im Rezeß von 1603 hieß es daher wiederum, daß ‚kein Ritter oder Rittermäßige Personen in dieser Stadt oder dero Gebiethe wohnen soll.‘ Die Bestimmungen, die Adeligen das Wohnen in der Stadt verbot, wurde 1658 und 1682 erneuert und 1693 stellte Dr. iur. Matthaeus Schlüter in seinem kenntnisreichen ‚Traktat von denen Erben in Hamburg‘ noch einmal die Gründe zusammen, die seit Alters für das Fernhalten des Adels sprachen ...“
  4. Hamburg wie es war und ist: Oder Ursprung, Entwicklung, Bestand, Orts-Beschreibung, Regierung, Sitten, Gebräuche und Merkwürdigkeiten von Hamburg und seinem Gebiete, 1827, S.181: „Es giebt in Hamburg schlechterdings ... keine erbliche Würden, durchaus kein Adel, jeder, der Bürger werden will, muß auf seine Adelsrechte verzichten, und kein Bürger, der es bleiben will, darf sich adeln lassen.“
  5. Maja Kolze, Stadt Gottes und 'Städte Königin' – Hamburg in Gedichten des 16. Bis 18. Jahrhunderts, 2011, S. 10
  6. Im Jahr 1650 hatte Hamburg 60.000 Einwohner, 1714 Köln 42.000, 1750 Nürnberg 30.000, 1662 Lübeck 26.597, 1650 Bremen 25.000, 1665 Augburg 25.000, 1700 München 24.000, 1700 Frankfurt 23.000, 1648 Leipzig 14.000, 1648 Berlin 6.000 und 1663 Düsseldorf 4.085 – vgl. Kategorie:Einwohnerentwicklung (Deutschland) nach Gemeinde; 1650 Wien 47.500 – Andreas Weigl, „Demographischer Wandel und Modernisierung in Wien, 1707 bis 1991“ [1]
  7. 1904 in einem Brief an seinen Bruder Heinrich Mann in: Thomas Mann, Heinrich Detering, Grosse kommentierte Frankfurter Ausgabe: Briefe 1, 1889-1913, Band 21 von Thomas Mann Grosse kommentierte Frankfurter Ausgabe, 2002, S. 262
  8. Matthias Wegner: Hanseaten, Berlin 1999, S. 34: „In Hamburg wurde sehr genau zwischen dem großen und dem kleinen Bürgerrecht unterschieden, und nur wer dank seiner ökonomischen Verhältnisse imstande war, das große Bürgerrecht zu erwerben, verfügte über die uneingeschränkte Handels- und Gewerbefreiheit, durfte in den Senat, die Bürgerschaft und andere Ämter gewählt werden – und das waren nur wenige. Die vermögenden Großkaufleute gaben in den Hansestädten den Ton an.“
  9. Wegner, S. 35: „Sie sicherten aus eigener Verfügungsgewalt die Macht ihres Standes und ihrer Klasse, grenzten sich in Rang und Habitus gegen die kleinen Kaufleute, die ‚Krämer‘ ab und betrachteten sich mit einigem Recht als Herrscher ihrer Stadt.“
  10. Peter Koch, Geschichte der Versicherungswirtschaft in Deutschland, 2012, S. 350
  11. Alexander Smoltczyk, Die neuen Deutschen, in: Der Spiegel 34/2010, 23. August 2010, Version vom 26. Dezember 2010, Infographik, Version vom 26. Dezember 2010
  12. Boniecki, Adam: Herbarz Polski, Bd. 8, Warschau 1905, S. 340; Polska Encyclopedja Szlacheka, Bd. 6, Warschau 1937, S. 194; Uruski, Seweryn: Rodzina Herbarz Sylachty Polskiej, Bd. 6, Warschau 1909, S. 29; Zernicki-Szeliga, E.v.: Der Polnische Adel und die demselben hinzugetretenen andersländischen Adelsfamilien, General-Verzeichnis, Hamburg 1900, Bd. 1, S. 373.
  13. en:Jurydyka
  14. Antoni Maśliński, Studia nad sztuką renesansu i baroku. Band 3, 1989, S. 82: „W Obr. Jauchs Palais“. Digitalisat in der Google Buchsuche
  15. pl:Solec (jurydyka)
  16. Gerhard Köbler: 'Historisches Lexikon der Deutschen Länder: die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 2007, S. 397, zu der einer Reichsstadt gleichen Sonderstellung der Stadt Lüneburg im Fürstentum. Digitalisat in der Google Buchsuche
  17. Zum in der Aufklärung geschaffenen Begriff und seiner pejorativen Verwendung vgl. Werner Besch, Anne Betten, Sprachgeschichte: Ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung, Band 4, 2004, S. 3080 und 3088
  18. David Blackbourn, The German Bourgeoisie, in: David Blackbourn und Richard J. Evans (Hsg.), The German Bourgeoisie, London und New York 1991, S. 4
  19. Matthias Wegner: Hanseaten. Berlin 1999, S. 100.
  20. Christel Busch, Friedrich Overbeck: Lübecks berühmtester Maler, in: unser Lübeck. Kulturmagazin, 9. April 2011 [2]
  21. Percy Ernst Schramm: Hamburg. Ein Sonderfall in der Geschichte Deutschlands. Hamburg 1964, S. 23
  22. Maja Kolze, Stadt Gottes und "Städte Königin" – Hamburg in Gedichten des 16. Bis 18. Jahrhunderts ,2011, S. 10
  23. Andreas Schulz, Vormundschaft und Protektion: Eliten und Bürger in Bremen 1750-1880. 2002, S. 14ff („Forschungsobjekt Hansestadt“) Digitalisat in der Google Buchsuche
  24. Gregor Rohmann, Joachim Moller gründet ein Geschlecht. Erinnerungsräume im Hamburg des 16. und 17. Jahrhunderts in: Mark Hengerer (Hsg.), Macht und Memoria: Begräbniskultur europäischer Oberschichten in der Frühen Neuzeit, Weimar 2005, S. 130: „Es gab in Hamburg Patrizier, aber es gab kein Patriziat. ... In der Stadt jedoch mussten sie sich in einem offenen Konflikt um die Normen der sozialen Ordnung dem offenen Kaufmannshonoratiorentum beugen.“
  25. Vgl. → Freie und Reichsstädte – Anpassung an die Adels- und Fürstengesellschaft
  26. Meno Pöhls, Darstellung des gemeinen Deutschen und des Hamburgischen Handelsrechts für Juristen und Kaufleute, Band 1, 1828, S. 58
  27. Annette Christine Vogt: Ein Hamburger Beitrag zur Entwicklung des Welthandels im 19. Jahrhundert. 2004, ISBN 3-515-08186-0, S. 113, Fn 9 – zu Beginn des 19. Jahrhunderts betrug der Anteil der Fernhandelskaufleute, der Hanseaten, nur gut ein Promille der Einwohner Hamburgs. Digitalisat in der Google Buchsuche
  28. Zur seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts patrizischen Oberschicht Lübecks und zu den Adelsverleihungen von 1641 vgl.: Zirkelgesellschaft
  29. Peter Borowsky: Vertritt die „Bürgerschaft“ die Bürgerschaft? Verfassungs-, Bürger- und Wahlrecht in Hamburg von 1814 bis 1914. In: Rainer Hering (Hrsg.), Peter Borowsky: Schlaglichter historischer Forschung. Studien zur deutschen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Hamburg University Press, Hamburg 2005, ISBN 3-937816-17-8, S. 103: Nur wenige Prozent der Stadteinwohner waren zur Hamburgischen Bürgerschaft wahlberechtigte Bürger, von denen wiederum die durch verschiedene Verfassungsbestimmungen begünstigten Hanseaten lediglich einen Bruchteil bildeten.
  30. Werner Jochmann, Hans-Dieter Loose: Hamburg, Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner. Band 2 (Vom Kaiserreich bis zur Gegenwart), Hamburg 1986, ISBN 3-455-08255-6, S. 80/81: Noch 1879 besaßen von den etwa 450.000 Einwohnern Hamburgs nur 22.000 das Bürger- und damit das Wahlrecht.
  31. Meyer’s Conversations-Lexicon, 1840 ff., 14. Band, S. 922: In Hamburg herrschte „eine altmodische Oberservanz in Beziehung auf die strengste Sonderung der verschiedenen Klassen …, wo die drei Stände: der Handelsadel, der wohlhabende Industrielle oder kleine Kaufmann und der Plebs auf das Schärfste getrennt“ waren.
  32. 1913: Einwohner 1.037.275, zur Bürgerschaft wahlberechtigt 83.187, Gruppe I 28.479 Wähler für 48 Abgeordnete, Gruppe II 48.762 Wähler für 24 Abgeordnete, 5.946 Wähler im Landgebiet wählen 8 Abgeordnete, 8.731 Grundeigentümer wählen 40 Abgeordnete, 954 Notabeln wählen ebenfalls 40 Abgeordnete aus ihren Reihen
  33. Peter Borowsky aaO S. 93: Die Geschichtsforschung geht aus von einem „grundsätzlich oligarischen Charakter der Hamburger Verfassung …, die Verfassungsordnung daher als eine aristokratische und nicht als eine demokratische interpretiert“ wurde, einer der Gründe, warum Hamburg „als Stadtrepublik 1815 Mitglied eines Bundes souveräner Fürsten hatte werden können“
  34. Andreas Schulz aaO S. 15: Ausgeschlossen von der Stadtherrschaft waren insbesondere der Adel und die pauperisierten Massen, aber auch die bürgerlichen Mittelschichten
  35. In Lübeck wurden bereits infolge der Revolution von 1848 die Einwohner der Stadt den Bürgern gleichgestellt, das lübecksche Recht der Kaufleutekompagnien (Gilden) auf ausschließliche Vertretung in Rat und Bürgerschaft wurde abgeschafft. Zu Bremen → Geschichte der Stadt Bremen
  36. „Daß der Besitz von Herrschaften die Chancen einer Nobilitierung vergrößerte, das gesellschaftliche Ansehen hob, besonders wenn es sich um die Güter alter adeliger Familien handelte und feudale Lebensformen möglich machte, ...“ in: Elisabeth Fehrenbach (Hsg. Elisabeth Müller-Luckner), Adel und Bürgertum in Deutschland 1770-1848, 1994, S. 87
  37. Vgl. Harald von Kalm, Das preussische Heroldsamt 1855–1920. 1994, S. 97: „Die Gutsbesitzer bildeten die dritte maßgebliche Gruppe des für eine Nobilitierung in Betracht kommenden Personenkreises.“
  38. René Schiller, Vom Rittergut zum Adelstitel? Großgrundbesitz und Nobilitierungen im 19. Jahrhundert, in: Ralf Pröve und Bernd Kölling (Hsg.), Leben und Arbeiten auf märkischem Sand. Wege in die Gesellschaftsgeschichte Brandenburgs 1700-1914, Bielefeld 1999, S. 49-89
  39. So rief Susanne Amsinck erschrocken aus: „Aber John, unser guter Name!“, als sie von der Nobilitierung ihres Bruders John B. Gossler erfuhr; vgl. Renate Hauschild-Thiessen, Adel und Bürgertum in Hamburg. In: Hamburgisches Geschlechterbuch, Band 14, Limburg an der Lahn 1997, S. XXX
  40. Berenberg Bank, Das Bankhaus in der Gründerzeit, Version vom 26. Dezember 2010
  41. Maria Möring, 1757–1957. 200 Jahre Schuback und Söhne, Hamburg 1957, S. 78
  42. Michael Werner, Stiftungsstadt und Bürgertum: Hamburgs Stiftungskultur vom Kaiserreich bis in den Nationalsozialismus, 2011. S. 39
  43. Renate Hauschild-Thiessen, Über den Hamburgischen Nationalcharakter in: Deutsches Geschlechterbuch, Band 127, 1979, S. 24
  44. Ausführlich → Hanseat und Ehrenamt
  45. Hamburg wie es war und ist: Oder Ursprung, Entwicklung, Bestand, Orts-Beschreibung, Regierung, Sitten, Gebräuche und Merkwürdigkeiten von Hamburg und seinem Gebiete, 1827, S. 136: „Alle Ehrenämter bei der Armen=Anstalt, die der Vorsteher, Pfleger etc., werden völlig unentgeltlich verwaltet; – obgleich viele derselben mit ungemeiner Mühwaltung verbunden sind.“
  46. Michael Werner, Stiftungsstadt und Bürgertum: Hamburgs Stiftungskultur vom Kaiserreich bis in den Nationalsozialismus, 2011, S. 48
  47. Hamburg: (1) Auguste-Jauch-Stiftung, Bürgerweide; (2) Heim für alte Männer, Stadtdeich; Wellingsbüttel: Übernahme der Hälfte der Kosten für den Bau des Armenhauses im Dorf Wellingsbüttel, Kiel: Damenstift aus Dankbarkeit, Jakobikirche; in neuer Zeit Drewitz (Potsdam): Zustiftung zum Bau und Übernahme der laufenden Objekt- und Personalkosten für Die Arche – Christliches Kinder- und Jugendwerk [3]
  48. Frank Hatje, Stiftung, Stadt und Bürgertum. Konjunkturen karitativer Stiftungen vom 16. bis 19. Jahrhundert, in: Die alte Stadt 33, 2006, S. 219-248, 237
  49. Bedeutung und soziale Struktur des Bürgermilitärs
  50. Andreas Fahl, Das Hamburger Bürgermilitär 1814–1868, Berlin und Hamburg 1987, S. 45
  51. Verzeichnis der Erblehen, ihrer Besitzer, Rechte und Pflichten, vgl. Deutsches Rechtswörterbuch (DRW), Version vom 28. Dezember 2010
  52. Erbbuch des Amtschössers Roßla vom Jahre 1512 in: Georg Judersleben: Einwohner Sulzas vor der Reformation. Bad Sulza 1936, S. 42–47.
  53. Georg Judersleben aaO S. 42f.
  54. Steffen Stuth, Höfe und Residenzen. Untersuchungen zu den Höfen der Herzöge von Mecklenburg im 16. und 17. Jahrhundert, Bremen 2001, ISBN 3-86108-778-2, S. 257
  55. Zugleich waren die Höfe zu jener Zeit ein wesentlicher Schlüssel des gesellschaftlichen Aufstiegs von Geschlechtern - Heinz Noflatscher in: Günther Schulz (Hrsg.), Sozialer Aufstieg. Funktionseliten im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit. München 2002, ISBN 3-486-56612-1, S. 309.
  56. Am 12. Januar 1661 hatte Gustav Adolph eigentlich verfügt: „welche von unseren Officiers und Hoffbedienten zu Vnser Schloskirchen eigentlich eingefarret (Dieweil wir in Vnser SchloßKirchen, alle Confusion zuverhüten, eine Formatam Ecclesiam haben wollen, alß sollen nachgesetzte Personen daselbst eingepfarret sein, vnd deß Gottes dienstes abwarten).“ Es wurden aber Ausnahmen gewährt. Steffen Stuth aaO S. 241 Anm. 359
  57. Ingborg Jauch noch 1745 erwähnt bei Johann Stieber, Merckwürdige und erbauliche Lebensbeschreibung der … Fürstin Magdalena Sibylla, verwitwete regierende Fürstin zu Mecklenburg. Rostock 1745; Stiebers Bezeichnung als „regierende Fürstin“ entspricht nicht den staatsrechtlichen Gegebenheiten in Mecklenburg – es ist lediglich ein zeitgenössisches courtoises Kürzel für (Herzogin und) Gemahlin des regierenden Herzogs. Vgl. insofern Petra Dollinger, Frauen am Ballenstedter Hof: Beiträge zur Geschichte von Politik und Gesellschaft an einem Fürstenhof des 19. Jahrhunderts, Band 2, 1999, S. 33.
  58. Zur höfischen Rangordnung der Frauen Stefan Hradil, Soziale Ungleichheit in Deutschland. 2005, S. 20.
  59. Die „dabey unentbehrliche bedienten“ rechneten zum Hofstaat - Veit Ludwig von Seckendorf, Teutscher Fürsten-Staat, Jena 1720 (Erstausgabe 1655), S. 587f
  60. Gotthardt Frühsorge, Rainer Gruenter, Beatrix Wolff Metternich, Gesinde im 18. Jahrhundert. Studien zum achtzehnten Jahrhundert, 1995, ISBN 3-7873-0915-2, S. 179: „Je höher die Herrschaft, … desto bessere Chancen, es trotz Dienstbarkeit zu einer angesehenen Stellung in der Welt zu bringen.“
  61. a b Qvandoqvidem Jam, Gestiente Plaudenteqve Tota Provincia, Serenissimi Principis Ac Domini, Dn. Gustavi Adolphi, Ducis Meclenburgici … Qvinqvagesimus Septimus … Natalis Adest; Praestantissimus Juvenum, Johannes Christophorus Jauch, Gustroviensis … Serenitati Ejus, Oratione Latina … Submississime Eo Nomine Gratulaturus Est: Omnes Ergo … Ad Hanc Panegyrin, In Majori Nostri Athenaei Auditorio Instituendam … Invito / M. Johannes Mantzel/ Rector. - Güstrow: Spierling, 1689 - Einladungsprogramm der Güstrower Domschule zur Festrede des Schülers Johann Christoph Jauch anlässlich des Geburtstages des Herzogs Gustav Adolf von Mecklenburg-Güstrow.
  62. In mecklenburgischen Pastorenverzeichnissen findet sich sein Name nicht. Siehe jedoch Johann Georg Bertram, Das Evangelische Lüneburg. Braunschweig 1719.
  63. Peter Bahl, Der Hof des Großen Kurfürsten. 2001, S. 70 zur herausgehobenen Stellung der Hofprediger
  64. Johann Georg Bertram, Das evangelische Lüneburg. 1719, S. 287.
  65. Doris Böker, Hansestadt Lüneburg, Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen Band 22.1, S. 409
  66. Chistian Schlöpken, Chronicon oder Beschreibung der Stadt und des Stiftes Bardewick. Lübeck 1704, S. 429: Stiftspröpste wurden nicht bestellt. Die Dekane waren in der Regel Juristen, die als Fürstlich Braunschweig-Lüneburgische Kanzler in Celle fungierten. Die eigentliche Leitung des Stifts lag bei den Senioren, die deswegen seit alters her zugleich den Titel eines Vice-Dekanos führten.
  67. Isabel Sellheim, Die Familie des Malers Friedrich Overbeck (1789–1869) in genealogischen Übersichten. Neustadt an der Aisch 1989, ISBN 3-7686-5091-X; Urgroßvater Georg Rhüden (1592–1670), Senior, Vizedekan und Thesaurus des Domstiftes Bardowick, war zugleich Vorfahr des Chemikers Robert Wilhelm Bunsen, siehe Georg Lockemann, Robert Wilhelm Bunsen und seine Ahnen. In: Genealogie und Heraldik 1948/50
  68. Kurzbiographie in: H. Reuter, Die St. Michaeliskirche in Lüneburg. Hannover und Leipzig 1918, S. 58.
  69. Ludolph Friedrich Jauch baute sich eine umfangreiche Bibliothek auf, die nach seinem Tode mehrtägig versteigert wurde: Bibliotheca b. Ludolph, Frider, Iauch: pastoris quondam ad D. Michaelis … publicae auctionis lege distrahetur Luneburgi, die 23. et sqq. m. Septembris a. 1765 …. Lüneburg 1765
  70. Urban Friedrich Christoph Manecke, Kurze Beschreibung und Geschichte der Stadt Lüneburg. 1816, S. 43.
  71. Handbuch der Provinz Hannover. 1783
  72. Hannoverscher und Churfürstlich-Braunschweigisch-Lüneburgischer Staatskalender. 1818, S. 125 zu seinem Nachfolger
  73. Königl.-grossbrittannischer und Churfürstl.-braunschweig-lüneburgscher Staatskalender. 1798, S. 66.
  74. „Archiv für deutsche Postgeschichte“ 1975, S. 125 zum Lübecker Postwesen und den „Lübschen Boten“, welche die Lübecker Post in anderen Städten besorgten
  75. Rudolf Ruprecht, Der Pietismus des 18. Jahrhunderts in den Hannoverschen Stammländern. 1919, S. 66.
  76. Vgl. Johann Konrad Dippel#Dippel als Vorbild für Frankenstein
  77. Wilhem Görres und August Nebe, Geschichte des Johanneums zu Lüneburg. Lüneburg 1907, S. 43.
  78. Doris Böker, Hansestadt Lüneburg, Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen Band 22.1, S. 409f, Abb. S. 400, 402, 409 und 410
  79. Das Nationalmuseum in Krakau - Kunsthandwerkgalerie, Version vom 26. Dezember 2010, URL: [4]: „Die hölzerne Barockwiege von ca. 1730 war ein Geschenk Königs August II. an Joachim Daniel von Jauch, dem Königlichen Bevollmächtigten für Bauangelegenheiten, zur Taufe seines Sohnes. Der Überlieferung nach diente sie im Säuglingsalter auch dem später herausragenden polnischen Historiker Joachim Lelewel (1786–1861), der ein Urenkel Joachim Daniel von Jauchs gewesen ist.“
  80. Siehe Christian V. (Dänemark und Norwegen)#Nachkommen
  81. Bertram, Das evangelische Lüneburg. S. 286.
  82. Ernst Engelberg, Wolfgang Küttler, Das Lange 19. Jahrhundert: Personen-Ereignisse-Ideen-Umwälzungen : Ernst Engelberg zum 90. Geburtstag. Band 1, 1999, S. 73.
  83. Vivat wurde [ˈfiːfat] ausgesprochen. Ein der lateinischen Sprache nicht Mächtiger, vermutlich einer der Untergebenen von Jauchs, hat das wörtlich genommen und fälschlich [ˈfiːfat] auch Fifat geschrieben.
  84. Das große deutsche Anekdoten-Lexikon. Erfurt 1843/44, Nachdruck Leipzig 1985, S. 302.
  85. Teresa Zielinska, Zentrum für historische Dokumentation, Katalog Tek Glinki 3, S. 237 mwN
  86. DGB S. 413f; vgl. Ahnenliste Henryk Sienkiewicz, Version vom 26. Dezember 2010; nicht nachgewiesen in den Stammtafeln bei Ernst von Münnich, Arved Jürgensohn: Die Memoiren des Grafen Ernst von Münnich. 2006, ISBN 3-939119-37-7, S. 216ff.
  87. Konstanty Górski: Historya artyleryi polskiej. 1902, S. 321.
  88. Baron Galéra, Deutsche unter Fremdherrschaft. Band I, S. 24: „Mit dem Ausgang des 17. Jahrhunderts, ausgerechnet als der katholisch gewordene Kurfürst August der Starke von Sachsen zum polnischen König gewählt worden war, machte sich in Thorn ein empfindlicher gegenreformatorischer Druck bemerkbar. Eine starke polnische Garnison, die Krongarde, kam in die Stadt und legte ihr drückende Lasten auf. Den Evangelischen wurde die letzte Kirche genommen und ihre gewaltsame Zurückführung zum Katholizismus vorbereitet.
  89. Beiträge zur Geschichte Danzigs und Umgebung. Heft II, 1837, S. 10.
  90. Vgl. pl:Gwardia Piesza Koronna - die Krongarde zu Fuß in der polnischen Wikipedia
  91. kiel.ingowelt.de: Kiel einst und jetzt - Fotos vom historischen und heutigen Kiel, Zugriff am 12. März 2011
  92. Anlass der Entführung mag gewesen sein, dass Adelige und Offiziere als Schwiegersöhne bei Hanseaten kaum auf Zustimmung hoffen konnten. Vgl.Percy Ernst Schramm, Gewinn und Verlust, Hamburg 1969, S. 108 aus einem Brief von Adolphine Schramm, Mutter des Hamburger Bürgermeisters Max Schramm, an ihre Mutter, nachdem sie erfahren hatte, dass zwei Adelige ihren unverheirateten Schwestern den Hof gemacht hatten: „Arme Mutter, wie würdest du dich fühlen, wenn du zwei adlige Schwiegersöhne bekämest; denn ich glaube - nächst Juden, Schauspielern und Leutnants - hältst du das für die schlimmste Heimsuchung.“
  93. Siehe biographische Angaben zu Matthias Mutzenbecher
  94. „Der Import von Bauholz in größerem Maßstabe liegt in Hamburg fast ausschließlich in den Händen von zwei Firmen, nämlich der Herren J. C. Jauch & Söhne und Klinckrath & Martens, von welchen die erstere namentlich von sehr großer Bedeutung in diesem Fache ist“, in: Arthur Freiherr von Hohenbruck, Der Holzexport Oesterreichs nach dem Westen und Norden. 1869, S. 78.
  95. Heinrich Luden, Nemesis: Zeitschrift für Politik und Geschichte, Band 4, 1815, S. 210
  96. Leben und Thaten des Tyrannen Davoust, 1814, S. 60: „... alle den Holzhändlern gehörenden Vorräthe von Stab- Bau- und Brennholz weggenommen ...“
  97. Vgl. Jürgen Koch, Der Briefwechsel zwischen J. C. Horner und J. G. R, 1999, S. 44: „Unser Hugues ist sehr hart mitgenommen worden, man hat ihm sein Holz requiriert und das Haus auf dem Stadtdeiche abgebrand.“
  98. Wolfgang Rudhard, Das Bürgerhaus in Hamburg, 1975, S. 109 Abb. 93
  99. Hartwig Fiege, Geschichte Wellingsbüttels: Vom holsteinischen Dorf und gut zum Hamburgischen Stadtteil. 1982, ISBN 3-529-02668-9, S. 70.
  100. House Documents, Otherwise Publ. as Executive Documents: 13th Congress, 2d Session-49th Congress, 1st Session, 1863: Message from the President of the United States, transmitting Correspondence of the minister of the Hanseatic republics in relation to an international agricultural exhibition in the city of Hamburg. S. 31.
  101. Illustrierte Zeitung Nr. 1044 vom 4. Juli 1863, S. 8.
  102. Berichte uber die Verhandlungen der constituierenden Versammlung in Hamburg und dem Protocoll der Vorberathungen zur constituierenden Versammlung', 1850
  103. Verhandlungen zwischen Senat und Burgerschaft, Hamburg, 1860, S. 5
  104. M. Naumann, Die Plessen. Limburg an der Lahn 1971, S. 52.
  105. a b Dessen Großvater Diederich Brodersen (1640–1717) ist zugleich Vorfahr des Komponisten Johannes Brahms
  106. Andreas Fahl, Das Hamburger Bürgermilitär 1814–1868. Berlin und Hamburg 1987, S. 179: „Diese Statuten verdeutlichen, was (…) zur Erfüllung der militärischen Aufgabe wirklich wesentlich für die Aufnahme in ein Freikorps war: der Besitz einer ausreichenden Menge Geldes.“; Ulrich Bauche, Abschied vom Bürgermilitär, Beilage zur Hamburgensien-Mappe Hamburger Leben, zehnter Teil, Hamburg 1976: „Die Kavallerie bedeutete den Gipfel des Aufwandes.“ Sie bestand hauptsächlich aus Söhnen von Kaufleuten. (Fahl S. 179)
  107. Christian Wilhelm Allers, Backschisch. Erinnerungen an die Reise der Augusta Victoria in den Orient., 1891, Passagierliste
  108. César Daly, L'Architecture privée au XIX. siècle, tome 3, section III, 1872
  109. Hamburger Abendblatt: Nach sechs Stunden gesiegt. 24. November 1980, abgerufen am 28. Dezember 2011.
  110. Wolfram Weimer (Hrsg.), Who is Who der Katholiken, München 2013/2014, S. 8 sowie S. 87 (Robert Jauch), S. 187 (Hans-Gerd Jauch) und S. 226 (Günther Jauch)
  111. Abbildung als „Schwester Luise“ in: Inge und Walter Jens, Frau Thomas Mann. Das Leben der Katharina Pringsheim, Reinbek 2003, ISBN 3-498-03338-7, Abb. 16, S. 169; die gleiche Abbildung bei Günther Schwarberg, Es war einmal ein Zauberberg, Hamburg 1996, ISBN 3-89136-599-3, S. 86 - dort zutreffend als „Oberschwester“ bezeichnet, auf S. 44ff aber unzutreffend als Alyke von Tümpling identifiziert.
  112. Vgl. Thomas Sprecher, Die Krankenschwester im frühen Werk Thomas Manns unter besonderer Berücksichtigung von Adriatica von Mylendonk. In: Thomas Sprecher (Hr.), Literatur und Krankheit im Fin de siècle (1890–1914). Thomas Mann im europäischen Kontext, Frankfurt am Main 2001, S. 35–72, Beschreibung S. 52.
  113. Christian Virchow: Medizinhistorisches um den „Zauberberg“. Augsburg 1995: „Die im Roman auftretende Oberin besitzt ihr menschliches Urbild in der amtierenden Oberschwester des Waldsanatoriums. Auch mit ihr verfährt der Autor wenig zimperlich, macht sie zur „Oberaufseherin dieses Schreckenspalastes“, und läßt weder ihr Äußeres noch ihre harmlos skurrilen Eigenheiten aus.“
  114. Schleswig-Holsteinische Jahrbücher, Band 2, 1885, S. 160
  115. Vgl. Frank Hatje, Das Armenwesen in Hamburg und die Ausbreitung der Aufklärung in Bürgertum und Unterschichten zwischen Integration und Abgrenzung in: Franklin Kopitsch, Das Volk im Visier der Aufklärung: Studien zur Popularisierung der Aufklärung im späten 18. Jahrhundert, Band 1 der Veröffentlichungen des Hamburger Arbeitskreises für Regionalgeschichte, Münster 1998, S. 176 Fn 40
  116. Tochter des Herrn auf Hude Friedrich Ernst von Witzleben.
  117. Schleswig-Holsteinische Anzeigen. 1870, S. 456.
  118. „The coffee barons of the ‚latifundia‘ (large plantations)“ in: Guatemala News and Information Bureau, National Network in Solidarity with the People of Guatemala (U.S.), Report on Guatemala, Bände 22-23, 2001, S. 9
  119. Regina Wagner, Asociación de Educación y Cultura "Alejandro von Humboldt." Comité de Investigaciones Históricas, Los alemanes en Guatemala: 1828-1944, Band 2, 1991, S. 381
  120. Vgl. Katharina Trümper, Kaffee und Kaufleute:Guatemala und der Hamburger Handel 1871-1914, 1996, die ausführt, Jauch Gebr. gehöre zu den wenigen Ausnahmen, die sich ohne eigenen Plantagenbesitz als Hamburger Kaffee-Importeure etablieren konnten (S. 72), und den wirtschaftlichen Zusammenhang mit den in Familienbesitz befindlichen Plantagen übersieht
  121. Armenia Lorena auf Youtube bei 06:09 Minuten
  122. Atlas Historico, Fondos documentales para la asistencia y/o acompanamiento de conflictos agrarios en el Departamento de San Marcos, 2004, S. 119.
  123. „The Allied war against fascism enabled Guatemala to confiscate the vast lands of the German coffee barons who had dominated Guatemala's economy since 1914.“ in: Blanche Wiesen Cook, The declassified Eisenhower: A Divided Legacy, 1981, S. 220
  124. Franz Josef Lentz, Aus dem Hochlande der Maya: Bilder und Menschen an meinen Wegen durch Guatemala. 1936, S. 377.
  125. Vgl. Heinrich Breloer, Horst Königstein, Blutgeld: Materialien zu einer deutschen Geschichte. 1982
  126. Frank Bajohr, Arisierung in Hamburg. Die Verdrängung der jüdischen Unternehmer 1933–45. Hamburg 1997, S. 206.
  127. Im Wechsel der Gezeiten - Der Reeder Arnold Bernstein - Ausstellung des Jüdischen Museums Berlin 2008, das den Nachlass besitzt
  128. Franklin Kopitzsch, Dirk Brietzke: Hamburgische Biografie 5: Personenlexikon. 2010, S. 49.
  129. Georg Kreis, Gerd Krumeich, Henri Ménudier, Hans Mommsen, Arnold Sywottek (Hrsg.), Alfred Toepfer. Stifter und Kaufmann. Bausteine einer Biographie – Kritische Bestandsaufnahme. 2000
  130. Gertrud Meyer, Nacht über Hamburg: Berichte und Dokumente, Bibliothek des Widerstandes, 1971, S. 27
  131. Arnold Bernstein, „Ein jüdischer Reeder: Von Breslau über Hamburg nach New York“. 2001, ISBN 3-934613-18-7, S. 277.
  132. Zu den Verbindungen des Kreises der Widerstandskämpfer zu den Inhabern von Jauch & Hübener vgl. Karl Bartz: „Die Tragödie der deutschen Abwehr“, 1955, S. 92
  133. Vgl. Genealogie Schifferdecker
  134. Helmut G. Hasis: Tod in Prag. Das Attentat auf Reinhard Heydrich. Reinbek bei Hamburg 2002, S. 202, Fn zu S. 147, dort Personalangaben nach der SS-Personalakte Treuenfelds im Bundesarchiv Berlin: Treuenfeld hielt die Verbände seit Ende Oktober zunächst alarmbereit, sodann ab 6. bis 10. November 1923 abmarschbereit.
  135. Vgl. Hellmut G. Hasis: Tod in Prag. Das Attentat auf Reinhard Heydrich. Hamburg 2002, S. 139ff.
  136. Naumann, Johann Christoph von, Obrister. In: Zedlers Universal-Lexicon. Band 23, Leipzig 1740, Spalte 1291–1294.
  137. Friederike Zaisberger, Geschichte Salzburgs. 1998, S. 179.
  138. Adolf Haslinger, Peter Mittermayr (Hrsg.): Salzburger Kulturlexikon. Salzburg 2001, ISBN 3-7017-1129-1.
  139. Die Deutsche Gedichtbibliothek, Version vom 26. Dezember 2010
  140. Erwähnt als Landkammerrat in Jessen/Sachsen in dem biografischen Artikel über seinen Neffen: Franz Rudolf von Naumann in Naumann, Frantz Rudolph von. In: Zedlers Universal-Lexicon. Band 23, Leipzig 1740, Spalte 1289–1291.
  141. Hans Patze, Hans Herbert Möller, Walter Schlesinger: Geschichte Thüringens. 1984, ISBN 3-412-04281-1, S. 297.
  142. Johann Gottfried Walther, Klaus Beckmann, Hans-Joachim Schulze: Briefe. 1987, ISBN 3-370-00154-3, S. 295.
  143. pl:Ulica Miodowa w Warszawie
  144. a b c d Da es in Polen bis zu den polnischen Teilungen keine erblichen Grafentitel gab, erhielt der polnische Mitteladel stattdessen den lebenslangen Besitz der Titel der Landesämter wie „Starost“, „Woiwode“ oder „Mundschenk“. Vgl. Szlachta
  145. Kasper Niesiecki: Herbarz Polski. wyd. J.N. Bobrowicz, Lipsk 1839-1845: Szeluta Werofkin herbu Kalwaria (t. 8, S. 607–608)
  146. Geschichte der Behördenorganisation Russlands von Peter dem Grossen bis 1917 oO. u. oJ. S. 182.
  147. Karol Maurycy Lelewel in: Polski Słownik Biograficzny, Band XVII, S. 25.
  148. Lloyd Kramer, Lafayette in Two Worlds: Public Cultures and Personal Identities in an Age of Revolutions. 1999, S. 263ff.
  149. Eva Gesine Baur, Chopin, oder, Die Sehnsucht: eine Biografie. 2009, S. 139.
  150. Louis Starost, Zur Geschichte der polnischen Bestrebungen im Anfange des Jahres 1846, 1852, S. 2
  151. U.a. November 1832 sein bekannter Aufruf „Au peuple d'Israel“ an die polnischen und die europäischen Juden
  152. The Jewish Encyclopedia, Memorial Dates, S. 460 (Online-Version jewishencyclopedia.com, Version vom 26. Dezember 2010
  153. Steven H. Smith, The French forces at Leipzig (II), Version vom 26. Dezember 2010
  154. Schon Ende März hatten zwanzig polnische Offiziere auf seinen Befehl an der deutschen Grenze gestanden, um das Kommando über den zunächst zeitgleich geplanten Aufstand in Württemberg zu übernehmen – Landesarchiv Baden-Württemberg, Version vom 26. Dezember 2010
  155. Christoph Zürcher: Lelewel, Jan Pawel. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 30. November 2007.
  156. Adam Józef Cieciszowski. In: Polski Słownik Biograficzny, Band III, S. 37.
  157. Vgl. Herbarz Polski (Polish Armorial), Lviv 1738, Textversion online (Polnisch, Version vom 26. Dezember 2010) der erweiterten Ausgabe von J. N. Bobrowicz, Lipsk 1839–1845, Band 3, S. 110–112; vgl. weiter Genealogie des Adam Jozef Cieciszowski, Version vom 26. Dezember 2010; die in der Polnischen Nationalbiographie behandelten Verwandten des Adam Jozef Cieciszowski (Version vom 26. Dezember 2010)
  158. pl:Pisarz wielki koronny
  159. en:Great Scribe of Lithuania
  160. Genealogie des Jan Paweł Łuszczewski, Version vom 26. Dezember 2010; pl:Jan Paweł Łuszczewski
  161. Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege. Band 59, 2005, S. 287.
  162. His Serene Highness = Durchlaucht, der Familie verliehen durch Joseph II. (HRR)
  163. en:Adam Michał Czartoryski
  164. Tochter von Karl Stephan von Österreich
  165. Sie stammte ab von der 1820 geborenen Pauline de Talleyrand, Tochter der Dorothea von Sagan, die 1816 ihren Mann Edmond de Talleyrand-Périgord verlassen hatte und mit ihrem Geliebten, dessen Onkel Charles-Maurice de Talleyrand, zusammenlebte. Ihre Urgroßmutter war Marie Dorothea Fürstin von Radziwiłł. Zu weiteren Versippung siehe dort Abschnitt Berühmte Verwandte
  166. James D. White, Lenin: The Practice and Theory of Revolution
  167. a b Pius der IX. bei Friedrich Overbeck, in: Abendblatt zur Neuen Münchener Zeitung, 11.März 1857, Nr. 60, S. 1
  168. Siehe Stammtafel Overbeck in: J. Beavington Atkinson: Overbeck. London 1882
  169. Overbeck (Kaspar Nicolaus) in: Johann Samuel Ersch, Johann Gottfried Gruber, Moritz Hermann Eduard Meier, Hermann Brockhaus, Johann Georg Heinrich Hassel, A. G. Müller, August Leskien, Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste, Band 3, Band 8, 1836, S. 32.
  170. Sämtliche genealogischen Nachweise in: Isabel Sellheim, Die Familie des Malers Friedrich Overbeck (1789–1869) in genealogischen Übersichten. Neustadt an der Aisch 1989, ISBN 3-7686-5091-X.
  171. Emil Ferdinand Fehling, Zur Lübeckischen Ratslinie 1814-1914. Lübeck 1915, S. 44.
  172. Fehling aaO, S. 26f.
  173. Gerhard Ahrens, Wie Lübeck zu seiner Overbeck-Sammlung kam. In: Lübeckische Blätter, 175. Jahrgang, Heft 7, 10. April 2010
  174. Munzinger, Internationales Biographisches Archiv. 21/1956 vom 14. Mai 1956 - Dr.-Ing. Dr.-Ing. h. c., Vorstandsmitglied der Metallgesellschaft, Vorstandsvorsitzender der Kali Chemie, Aufsichtsrat von Solvay und Gerling, Träger des Großen Verdienstkreuzes mit Stern
  175. Manfred Eickhölter, Ein Lübecker wird Autor von Weltgeltung. In: Hans Wisskirchen, Die Welt der Buddenbrooks, Frankfurt am Main 2008, S. 143.
  176. Fehling aaO, S. 48; Onkel von Jürgen Fehling, Neffe von Hermann Fehling (Chemiker)
  177. Hartwig Dräger, Buddenbrooks: Dichtung und Wirklichkeit, Bilddokumente, Lübeck 1993, S. 232f
  178. Dräger S. 230f
  179. Hans Christoph Worbs, Albert Lortzing in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 1980, ISBN 3-499-50281-X, S. 9.
  180. Helmut Kallmann, Ferdinand (Frederick) Griebel. In: Dictionary of Canadian Biography, Band 8, 1966
  181. en:George Henry Griebel
  182. Brahms-Institut, Inventar-Nr. 30150
  183. Peter Feddersen: Tschaikowsky in Hamburg. Eine Dokumentation. Cajkovskij-Studien, Band 8, Mainz 2006, S. 256.
  184. Johann Hennings, Wilhelm Stahl, Musikgeschichte Lübeck. Band 2, 1952, S. 142.
  185. H. P. Clive, Beethoven and his world: a biographical dictionary. 2001, S. 216.
  186. Allgemeine musikalische Zeitung, Band 44, Breitkopf und Härtel 1842, S. 565.
  187. Susan Youens, Schubert's Poets and the Making of Lieder, Neuauflage 1999, S. 108.
  188. Joachim Mischke, Hamburg Musik!, 2008, S. 66 „der vermögende Hamburger Musikliebhaber Theodor Avé-Lallemant“
  189. Es gab zwei Welten – die unsere und die andere in: Kindheit im Kaiserreich. Erinnerungen an vergangene Zeiten, Hsg. Rudolf Pörtner, Augsburg 1998, S. 281
  190. Ulrike von Goetz und Arne Cornelius Wasmuth: Mit Sicherheit Theater. 4. November 2001, in: www.welt.de, Version vom 29. Dezember 2010
  191. Genealogie des Johannes Lührsen in thePeerage.com, Version vom 29. Dezember 2010
  192. Genealogie Tasso von Sachsen-Coburg und Braganza bei www.thepeerage.com, Version vom 29. Dezember 2010
  193. Genealogie von Henry Montagu Villiers bei www.thepeerage.com, Version vom 29. Dezember 2010; Nachkommen Villiers-Lührsen in der Nachfahrenübersicht Wilhelm des Eroberers, Version vom 29. Dezember 2010; Melville Henry Marquis of Ruvigny and Raineval, The Plantagenet Roll of the Blood Royal: Being a Complete Table of All the Descendants Now Living of Edward III, King of England. 1994, ISBN 0-8063-1433-8, S. 381.
  194. Enkel des Bischofs der Church of England für das Bistum Durham en:Henry Villiers, Großneffe des britischen Außenministers George Villiers, 4. Earl of Clarendon, Großneffe des britischen Kriegsministers und Schriftstellers en:Sir George Cornewall Lewis, 2nd Baronet, Großneffe von Admiral en:Lord Edward Russell, Großneffe von General en:Lord Alexander Russell, Großneffe des Generalmajors en:Lord George Russell, Großneffe von en:Louisa Hamilton, Duchess of Abercorn, sein angeheirateter Onkel war der General-Gouverneur von Kanada en:Frederick Stanley, 16th Earl of Derby
  195. en:John Russell, 6th Duke of Bedford
  196. en:Charles Powlett, 5th Duke of Bolton
  197. Kurt von Priesdorff, Soldatisches Führertum. 1937, Band 10, S. 15f.
  198. Frank Möller, Charismatische Führer der deutschen Nation. 2004, S. 136.
  199. Gerhard Schulze-Pfälzer, Wie Hindenburg Reichspräsident wurde. Persönliche Eindrücke aus seiner Umgebung vor und nach der Wahl. 1925
  200. Maximilian Terhalle, Deutschnational in Weimar: die politische Biographie des Reichstagsabgeordneten Otto Schmidt (-Hannover) 1888-1971. 2009, S. 151.
  201. Geert-Ulrich Mutzenbecher, Die Versicherer. Geschichte einer Hamburger Kaufmannsfamilie. Hamburg 1993, ISBN 3-8042-0638-7, S. 52.
  202. Beide Vereine 1907 Gründungsmitglieder des Deutschen Golf Verbandes
  203. Geschichte des Wentorf-Reinbeker Golf Clubs, www.wrggc.de, Version vom 29. Dezember 2010
  204. Velhagen & Klasings Monatshefte, Band 26, Ausgabe 3, 1912, S. 301.
  205. Arnold Bernstein, Ein jüdischer Reeder: Von Breslau über Hamburg nach New York. 2001, ISBN 3-934613-18-7, S. 276.
  206. „Mich reizt die Todeszone“, in: www.sueddeutsche.de vom 27. August 2011
  207. „Sanssouci“, Roman, Frankfurt am Main 2009
  208. Der Zauberberg“, 1924
  209. Rede von Ministerpräsident Matthias Platzeck zur Verleihung des Montblanc de la Culture Arts Patronage Award 2003, www.stk.brandeburg.de, Version vom 29. Dezember 2010
  210. Robert Schumann: Tagebücher. Bd. II, hrsgg. von Gerd Nauhaus, Leipzig 1987, S. 210.
  211. Out of the night. Neuauflage Kessinger Publishing, 2005, S. 590.
  212. Der Spiegel: Die Laien konnten nicht lächeln. 20. März 1948, abgerufen am 28. Dezember 2011.
  213. Symphonie Pathétique, 1935.
  214. Erinnerungen, S. 412f.
  215. Carl Ludwig von Urlichs (Hrsg.) (Charlotte von Schiller und Friedrich von Schiller), Charlotte von Schiller und ihre Freunde …. Band 1, 1860, S. 550.
  216. Philipp Stein, Goethe-Briefe. Band 6, 1905, S. 287.
  217. Fritz Mende, Christa Stöcker (Hrsg.): Heinrich Heine, Prosa 1836-1840: Kommentar. 1994, S. 451.
  218. Rede auf der Gedenkfeier in Brüssel am 22. Februar 1848 zum 2. Jahrestag des Krakauer Aufstandes von 1846, in: Karl Marx - Friedrich Engels - Werke, Band 4, S. 519, Berlin 1972
  219. Karl Marx/Friedrich Engels: An das Meeting in Genf, einberufen zur Erinnerung an den 50. Jahrestag der polnischen Revolution von 1830, Genf 1881
  220. Putnam's magazine: Original papers on literature, science, art, and ..., Band 6, 1855 , S. 419.
  221. Gesamtausgabe MEGA (Marx/Engels Gesamtausgabe), Abt. 2,Das Kapital und Vorarbeiten. Bd. 8: Das Kapital, Kritik der politischen Ökonomie, erster Band, Hamburg 1883, S. 374.
  222. Horst Ernst Arminius Kohl (Hrsg.), Bismarcks Briefe an den General Leopold v. Gerlach. 1896, S. 109.
  223. Walter Görlitz, Hindenburg 1953, S. 256
  224. www.kreis-rendsburg-eckernfoerde.de
  225. www.kreis-rendsburg-eckernfoerde.de
  226. der Kulturgüter in der Region Trier
  227. Illumination beschrieben in: Das frohlockende Warschau oder Beschreibung, so wohl der am 24 Januarij 1734 Jahres ejusdem Crönungs-Actu etc. Augusti III. und Gemahlin Mariae Josephae gemachten Illumination
  228. Ausschnitt aus Große Bäckerstraße vom Sande aus gesehen
  229. Doris Böker, Hansestadt Lüneburg, Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen Band 22.1, S. 113
  230. „... eröffnete die brandeburgische Kultusmisterin, Prof. Dr. Johanna Wanka ... den Kloebersaal im Marmorpalais. Die Eröffnung war nur dank einer ‚Anschubspende‘ des Fernsehmoderators Günther Jauch möglich. Ohne sein vorbildliches, unermüdliches Engagement wäre es nicht möglich gewesen, diesen überaus bedeutenden Bauabschnitt zu vollenden und damit das Marmorpalais insgesamt wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“ Jahrbuch der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Band 5, 2005, S. 266.
  231. Joachim Bahlcke, Werner Korthaase, Daniel Ernst Jablonski: Religion, Wissenschaft und Politik um 1700. 2008, S. 232.
  232. Rudolf Ruprecht, Der Pietismus des 18. Jahrhunderts in den Hannoverschen Stammländern. 1919, S. 66.
  233. Täglich um 13 Uhr, im Sommer auch um 15 und 17 Uhr, zeigt sich im Rundfenster am Giebel des Neuen Schöffenhauses rechts neben dem Artushof in Danzig die „Jungfrau Hedwig“, die Heldin des vielgelesenen und in Polen mehrfach verfilmten Romans von Jadwiga Łuszczewska, vgl. Maren Rathke, Masuren: Mit Königsberg, Danzig und Thorn, 2010, S. 115
  234. Kościół Przemienienia Pańskiego w Warszawie in der polnischsprachigen Wikipedia
  235. Walter Hentschel: Die sächsische Baukunst des 18. Jahrhunderts in Polen. Band 1, Berlin 1967, S. 51.
  236. Vgl. Diskussion:Campo Santo Teutonico#Friedrich Overbeck
  237. Deutsches Geschlechterbuch Band 200, 13. Hamburger, S. 337, Abb, ISBN 3-7980-0200-2, S. 335; unzutreffend die Darstellung in Siebmacher’s Grosses Wappenbuch, Band G, Hamburgische Wappenrolle. Nach Hamburgischen Wappenbüchern zusammengestellt von Eduard Lorenz Lorenz-Meyer. Neustadt 1976 (Neudruck); Wappen 1749 Domherr Johann Christian Jauch, Devise 1683 Superintendent Johann Christopher Jauch