Jaunpils

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jaunpils
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Jaunpils (Lettland)
Red pog.svg
Basisdaten
Staat: Lettland
Landschaft: Semgallen (lettisch: Zemgale)
Verwaltungsbezirk: Jaunpils novads
Koordinaten: 56° 44′ N, 23° 1′ O56.73138888888923.012556Koordinaten: 56° 43′ 53″ N, 23° 0′ 45″ O
Einwohner: 1.029 (13. Dez. 2006)
Fläche:
Bevölkerungsdichte:
Höhe: 56 m
Webseite: www.Jaunpils.lv
Postleitzahl:
ISO-Code:
6 Jaunpils-pils3-5apr08.jpg

Jaunpils (deutsch: Neuenburg), ist ein Ort im Westen Lettlands und Zentrum des gleichnamigen Verwaltungsbezirks.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort entstand um eine Burg aus dem 14. Jahrhundert sowie um das Gut Neuenburg. Die Gegend war lange Zeit Besitz der Familie von der Recke.

Der Folklorist Krišjānis Barons (1835–1923) sowie Alexander Bernewitz (1863–1935), der erste Bischof der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig wurden im Gemeindegebiet geboren.

Alexander Hans Bernewitz war von 1894 bis 1908 als Nachfolger seines Vaters und eines Großvaters Pastor zu Neuenburg/Jaunpils, ehe er Kurländischer Generalsuperintendent in Mitau/Jelgava wurde. Von 1806 bis 1920 waren in Neuenburg/Jaunpils in 3 Generationen 4 Pastore Bernewitz tätig. Der letzte in dieser Reihe war als Nachfolger von Alexander Bernewitz dessen Vetter Theodor Bernewitz von 1908 bis 1920. Er war damit wie dieser Nachfolger seines Großvaters.[1]

Jaunpils novads[Bearbeiten]

2009 entstand aus den Gemeinden Jaunpils und Viesati Jaunpils novads. 2010 waren 2743 Einwohner gemeldet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Feldmann, Heinz von zur Mühlen (Hrsg.): Baltisches historisches Ortslexikon, Teil 2: Lettland (Südlivland und Kurland). Böhlau, Köln 1990, ISBN 3-412-06889-6, S. #.
  • Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wolfgang Bernewitz: Die kurländische Literatenfamilie Bernewitz, in: Baltische Ahnen und Stammtafeln, 22 Jg. Köln 1978, Hrsg. Isabella v. Pantzer