Javier Lozano Barragán

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Javier Kardinal Lozano Barragán (2006)
Wappen von Javier Kardinal Lozano Barragán

Javier Kardinal Lozano Barragán (* 26. Januar 1933 in Toluca, Mexiko) ist ein emeritierter Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche.

Leben[Bearbeiten]

Javier Lozano Barragán studierte Philosophie und Katholische Theologie in Zamora und Rom. Am 30. Oktober 1955 empfing er durch den Kurienbischof und späteren Kardinal Carlo Confalonieri das Sakrament der Priesterweihe und arbeitete anschließend am Priesterseminar von Zamora als Präfekt und Dozent. Zusätzlich leitete er das Institut für Pastoraltheologie der Lateinamerikanischen Bischofskonferenz CELAM.

Am 5. Juni 1979 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Titularbischof von Thinisa in Numidia und zum Weihbischof in Mexiko-Stadt, 1984 dann zum Bischof der Diözese Zacatecas, deren Leitung Lozano Barragán bis zum 31. Oktober 1996 innehatte. Am 7. Januar 1997 bestimmte ihn Johannes Paul II. zum Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst. In dieser Funktion war er unter anderem Organisator der Weltkrankentage.

Am 21. Oktober 2003 wurde er Kardinaldiakon mit der Titeldiakonie San Michele Arcangelo in das Kardinalskollegium aufgenommen. Lozano Barragán war Teilnehmer am Konklave 2005, in dem Benedikt XVI. gewählt wurde. Dieser bestätigte ihn am 21. April 2005 in allen seinen kurialen Ämtern. Am 18. April 2009 nahm Papst Benedikt XVI. Lozano Barragáns aus Altersgründen vorgebrachtes Rücktrittsgesuch vom Amt des Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst an und ernannte Zygmunt Zimowski zu seinem Nachfolger. Am Konklave 2013 nahm Kardinal Lozano Barragán wegen Überschreitung der Altersgrenze nicht teil.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Fiorenzo Kardinal Angelini Präsident des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst
1997–2009
Zygmunt Zimowski