Jaworzyna Śląska

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Jaworzyna Śląska
Wappen von Jaworzyna Śląska
Jaworzyna Śląska (Polen)
DEC
Jaworzyna Śląska
Jaworzyna Śląska
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Landkreis: Świdnica
Fläche: 4,34 km²
Geographische Lage: 50° 55′ N, 16° 26′ O50.91666666666716.433333333333Koordinaten: 50° 55′ 0″ N, 16° 26′ 0″ O
Höhe: 220 m n.p.m
Einwohner: 5,221 (30. Juni 2007[1])
Postleitzahl: 58.140
Telefonvorwahl: (+48) 74
Kfz-Kennzeichen: DSW
Wirtschaft und Verkehr
Straße: BreslauJelenia Góra
Schienenweg: Wrocław Świebodzki–Wałbrzych Głowny
ŚwidnicaLegnica
Nächster int. Flughafen: Breslau
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 12 Ortsteile
Fläche: 67,34 km²
Einwohner: 10.337 (30. Juni 2007)
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Grzegorz Grzegorzewicz
Adresse: ul. Wolności 9
58.140 Jaworzyna Śląska
Webpräsenz: www.jaworzyna.net

Jaworzyna Śląska [javɔ'ʒɨna 'ɕlõska] (deutsch Königszelt) ist eine Stadt in Polen. Sie liegt auf halbem Wege zwischen Strzegom (Striegau) und Świdnica (Schweidnitz) in der Woiwodschaft Niederschlesien und gehört dem Kreis Świdnica an.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Als im Jahre 1843 die Eisenbahnstrecke zwischen Breslau und Freiburg in Schlesien errichtet wurde, lagen die wichtigen Städte Striegau und Schweidnitz zehn Kilometer abseits der Trasse. Zum Anschluss dieser Städte wurde eine Querverbindung gebaut, die sich auf den Feldern des Dorfes Bunzelwitz mit der Hauptstrecke kreuzte. Es entstand ein Bahnhof, um den sich schnell eine Eisenbahnersiedlung bildete.

Sie erhielt in Erinnerung an das Feldlager von Bunzelwitz, wo im Siebenjährigen Krieg das Zelt Friedrichs II. im Jahre 1761 an jenem Ort gestanden hatte, den Namen Königszelt. Dort, in Bunzelwitz schloss der König das erste preußisch-osmanische Bündnis, welches freilich wirkungslos blieb.

Königszelt entwickelt sich zu einem Eisenbahnknotenpunkt. 1853 wurde die Strecke von Freiburg bis Waldenburg weitergeführt, 1855 erfolgte die Verlängerung der Schweidnitzer Strecke bis Reichenbach im Eulengebirge und 1863 bis Neisse. Die Striegauer Strecke wurde 1856 über Jauer nach Liegnitz erweitert.

1863 wurde in Königszelt eine Porzellanfabrik erbaut, die nach dem 2. Weltkrieg zu einem der größten schlesischen Porzellanhersteller wurde.

Bis 1945 gehörte der Ort dem Landkreis Schweidnitz an.

1954 erhielt Jaworzyna Śląska Stadtrecht und die Fläche der Stadt vergrößerte sich um 1,34 km² auf fast 4 km².

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

  • 1885: 1.382 Einwohner
  • 1905: 3.335
  • 1939: 3.866
  • 1961: 5.206
  • 1970: 5.379

[Bearbeiten] Partnerstädte

[Bearbeiten] Gemeinde

Zur Stadt- und Landgemeinde (gmina miejsko-wiejska) Jaworzyna Śląska gehören folgende Orte:

  • Bagieniec (Teichenau)
  • Bolesławice (Bunzelwitz)
  • Czechy
  • Jaworzyna Śląska (Königszelt) -Stadt
  • Milikowice (Arnsdorf)
  • Nowice
  • Nowy Jaworów (Neu Jauernick)
  • Pasieczna
  • Pastuchów (Puschkau)
  • Piotrowice Świdnickie (Peterwitz)
  • Stary Jaworów (Alt Jauernick)
  • Tomkowa
  • Witków

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ - STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 30. Juni 2007
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