Jayne Cortez

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Jayne Cortez (* 10. Mai 1934 in Fort Huachuca, Arizona; † 28. Dezember 2012[1]) war eine US-amerikanische Schriftstellerin und Vokalimprovisatorin.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Cortez wuchs in Los Angeles im Stadtteil Watts auf. Sie war künstlerisch interessiert, wusste aber zunächst nicht, in welche Richtung sie ihre kreative Ader ausbauen sollte, Musik, Bildende Kunst oder Dichtkunst. Zwischen 1964 und 1970 war sie in die Leitung der Watts Repertory Theatre Company involviert. Von 1954 bis 1964 war sie mit Ornette Coleman verheiratet. 1967 zog die Dichterin trotz ihrer Tätigkeit in Watts nach New York City, damit der gemeinsame Sohn Denardo Coleman in der Nähe seines Vaters leben konnte. 1969 veröffentlichte sie ihre erste Gedichtsammlung und hat zunehmend eine Präsentation ihrer Werke in Jazz & Lyrik-Veranstaltungen entwickelt. Ihre ersten Bücher enthalten surrealistisch geprägte Gedichte über Politik und Musik. 1974 nahm sie ihre erste Platte auf, begleitet vom Kontrabassisten Richard Davis. Seit 1980 wurde sie bei ihren Lesungen von ihrer Band The Firespitters unterstützt, die der Sohn Denardo Coleman leitet. Obwohl es ihr als politischer Dichterin zunächst um Inhalte geht, hatte ihre Rezitationsweise einen fesselnden musikalischen Rhythmus, ist – darin dem Rap ähnlich – perkussiv und überwindet teilweise die Grenzen zur Vokalimprovisation. Der musikalischen Struktur, die beim Vortrag ihrer Gedichte entsteht, kommt entgegen, dass sie teilweise mit einem aphoristischen Refrain arbeitet.

Die Dichterin ist Autorin von zehn Gedichtbänden. Sie hat Gedichte und Gedanken international (in Afrika, Asien, Nord- und Südamerika, Karibik, Europa) in Konzerten sowie Lesungen präsentiert. Ihr Werk wurde, zum Teil in andere Sprachen übersetzt, weltweit in Anthologien, Zeitschriften und auf neun Tonträgern veröffentlicht.

Cortez erhielt zwei Fellowships der National Endowment for the Arts. 1987 wurde sie mit dem Poetry-Award der New York Foundation for the Arts ausgezeichnet.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nachruf bei Poetry Foundation